+++ Herzliche Einladung zum diesjährigen Sommerkonzert am 17. Juli +++

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Bilder: Benedikt Lueger & Jeremias Heider

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 Bilder: Benedikt Lueger

„Un amico lontano è a volte più vicino di qualcuno a portata di mano“
"Ein Freund, der in der Ferne weilt, ist manchmal näher, als jemand, der zum Greifen nahe ist"

Beim Gegenbesuch der italienischen Austauschpartner im April 2018 konnten wir sofort dort anknüpfen, wo wir zuvor aufgehört hatten. Obwohl sich die Ankunft der Italiener aufgrund einer Buspanne deutlich verspätet hatte, nutzten wir den ersten Abend noch, um ihnen den Englischen Garten zu zeigen.

Am Montag wurde den Italienern zugleich unsere Schule vorgestellt und auch am Nachmittag wurden sie von den Sportlehrern auf Trab gehalten, während ihre bedauernswerten deutschen Partner noch Klausuren schreiben mussten.

Den ersten Ausflug nach Nürnberg bewältigten die Gastschüler ohne unsere Begleitung. Auf dem Programm standen eine mittelalterliche Stadtführung und der Besuch des NS-Dokumentationszentrums. Den Abend ließen wir zusammen in den Familien ausklingen.

Auch in Amberg durfte ein Besuch beim Bürgermeister im Rathaus nicht fehlen. Danach kamen die italienischen Schüler in den Genuss, unsere idyllische Altstadt mithilfe eines selbsterstellten Quiz' zu erkunden.

Das nächste Ziel war die bayerische Hauptstadt. Gemeinsam besichtigten wir die Altstadt Münchens mit all ihren Sehenswürdigkeiten, sowie die Ausstellung zur weißen Rose an der LMU. Von der Münchner Residenz waren nicht nur die Italiener, sondern auch wir gleichermaßen beeindruckt.

Regensburg stellte die letzte Station des Programmes dar. Bei wunderschönem Wetter bekamen wir eine Stadtführung, machten eine Bootsfahrt auf der Donau und schlenderten in unserer freien Zeit durch die Stadt.

Den letzten Tag füllten einige von uns mit einem Ausflug zum Monte Kaolino in Hirschau. Abends beendeten wir den Austausch offiziell mit einem guten bayerischen Essen im Wirtshaus „Casino“ in Amberg. Dabei konnten wir den Italienern hoffentlich zeigen, dass auch die deutsche Küche ihre Reize und Vorzüge hat. Anschließend gingen die meisten von uns mit ihren Austauschpartnern noch auf die Kirwa, um den Italienern zu demonstrieren, wie ein echter Bayer Party macht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden die italienischen Gastschüler sichtlich Gefallen daran, sich - mit mehr oder weniger großem Erfolg - im Singen der deutschen Schlager zu versuchen. Doch allzu lang konnte nicht gefeiert werden, da wir am nächsten Morgen schließlich Abschied voneinander nehmen mussten. Jedoch war es auch dieses Mal ein „Auf Wiedersehen“, und kein „Leb wohl“, da sicher der ein oder andere Rückbesuch stattfinden wird. Und so ging auch der zweite Teil des Austausches vorbei, leider wieder viel zu schnell, aber genauso schön, wie schon der erste.

 Elena Schulz und Luisa Alesch,Q11

KwdM Juli18

Elisabeth Kulik 5b

Dem Künstler nachspüren.... Seurat: Ein Sonntagnachmittag auf der Insel Grande Jatte

Am Dienstag, den 26.06., brachen wir - die 10. Klassen - auf, um ein weiteres Mal das KTB im nahegelegenen Windisch-Eschenbach zu besichtigen. Dieses Mal jedoch mit fundiertem Hintergrundwissen, welches wir bereits im Geographie-Unterricht erwerben konnten.

Zunächst wurden wir von Herrn Dr. Holz-Förster in Empfang genommen, der uns in die laborartigen Lehrsäle führte. Dort erzählte uns der erfahrene Geologe von seinem beeindruckendem Lebenslauf, von dem er einen Großteil forschend in anderen Ländern verbrachte, bevor er seine jetzige Stelle als Lehrer am KTB annahm. Mit einer kurzen Einführung durch ein Video über einen neulich ausgebrochenen Vulkan in Guatemala wurde uns die Aktualität der Thematik verdeutlicht.

Darauf erarbeiteten wir uns genauere Kenntnisse zur Plattentektonik und dem Erdaufbau in selbstständiger Gruppenarbeit mit Unterstützung von Herrn Dr. Holz-Förster. Doch mussten wir keine verstaubten Wälzer durchstöbern, um an die Informationen zu gelangen, sondern konnten uns diese mit Hilfe von Modellen, Puzzeln und Computeranimationen spielerisch erwerben. Anschließend präsentierten wir kurz unsere Ergebnisse den anderen Gruppen, woraufhin wir alle bestens informiert waren über die tektonischen Vorgänge auf unserer Erde.

Nach einer kurzen Pause wurden wir von Herrn Rohrer über die komplexe Bohrgeschichte des KTBs informiert, während der viele Komplikationen auftraten und neue Methoden entwickelt werden mussten, um die neun Kilometer tiefe Bohrung zu ermöglichen. Dort stellte vor allem die unterschätzte Hitze ein großes Problem dar. Daraufhin wurden uns die vorangegangen Erläuterungen noch einmal durch einen kurzen Film im eingebauten Kinosaal verdeutlicht. An einem Zeitstrahl im Ausstellungsraum wurde uns die Entstehungsgeschichte unseres Planeten und des diesen bevölkernden Lebens gezeigt. Ein Schüler durfte sogar auf der sogenannten Rüttelplatte die Stärke eines Erdbebens nachempfinden.

Als krönenden Abschluss durften wir nach der Verteilung von modischen blauen und gelben Sicherheitshelmen, den Bohrturm erklimmen. Nach der Bezwingung von zahlreichen Treppenstufen waren wir schließlich auf der Aussichtsplattform angekommen und konnten den 83 Meter hohen Turm bestaunen. Zum Abschluss rundeten wir das Ganze mit einer Besichtigung der verwendeten Bohrer und Bohrköpfe ab, bevor wir auch schon wieder die Rückfahrt nach Amberg antraten und unseren Nachmittagsunterricht - wie jede Woche - absaßen.

Carina Fischer und Lilly Hüttner, 10a

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