+++ Wir wünschen der ganzen Schulfamilie schöne und erholsame Ferien. Am 10.09.2019 sehen wir uns wieder .... +++ +++ Ferienöffnungszeiten von Sekretariat und Direktorat +++

Aktuelles

Wir gratulieren Chiara König aus der 6b recht herzlich zu ihrem künstlerischen Erfolg. Sie schaffte es mit ihrem sehr ansprechenden Plakatvorschlag für das diesjährige Kinderfest der Kommunalen Jugendarbeit Amberg zum Thema „Spaß und Action – Meine Freunde und ich auf dem Amberger Kinderfest“ auf den zweiten Platz. 

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Moritzberg19 04...war es auf jeden Fall für die Klassen 5a und 5c. Aber nicht nur wegen der 31°C, die uns die Sonne bei wolkenlos blauem Himmel bescherte, sondern auch wegen der Forschungsaufgaben und der damit verbundenen Action im Gelände.

Unsere diesjährige Geographie-Exkursion führte zum Moritzberg bei Lauf. Die GPS-Koordinaten eines Geocaches fest im Blick, rannten die 53 Jungforscher zunächst einige überraschte Wanderer aufschreckend zum Sprosselbrunnen, wo sie untersuchen sollten, warum an dieser Stelle Wasser aus dem Hang austritt. Danach ging es in die Hüttenbachschlucht und zum klingenden Wasserfall. Warum mäandriert ein Bach, fließt also in Schlingen und nicht geradeaus, und wie entsteht ein Wasserfall? Das waren die Fragen, die der Forschernachwuchs vor Ort mit Bravour bentwortete. Dass bei eingehender Untersuchung des Geländes der eine oder andere Schuh feucht oder gar nass wurde, konnte angesichts der weiter steigenden Temperaturen problemlos in Kauf genommen werden. Dafür machten die Schüler im Bachbett Funde, die das Herz eines Paläontologen höherschlagen ließen: Zahllose Ammoniten, Belemniten und eventuell sogar einen fossilen Haifischzahn fanden die 106 Hände, die das Bachbett durchpflügten.

Danach war sportliche Höchstleistung gefragt: Ohne Probleme meisterten die hochmotivierten Kids den steilen Anstieg zum Moritzberg, wobei sogar noch die Gesteinsfolge des Jura erforscht und Gesteinsproben analysiert wurden. Viele rannten danach den steilen Schlussanstieg zum Gipfel des Moritzbergs hoch – die sommerliche Hitze war kein Problem!

Gestärkt nach der Brotzeit – die Palette reichte von `Kloß mit Soß´ über mitgebrachte Brote und in den meisten Fällen zu Eiscreme – ging es steil bergab zum Bus, für die meisten eine ideale Rennstrecke. Auch Huckepack auf dem Lehrerrücken entpuppte sich als mögliche Alternative.

Angenehm war der abschließende Aufenthalt in der 8°C kühlen Maximiliansgrotte bei Neuhaus, die es uns ermöglichte, die Jurastufe des Schichtstufenlandes auch von innen zu inspizieren. An dem Knochenhäuflein nahe dem Höhlenausgang drückten sich die meisten mit etwas gemsichten Gefühlen vorbei, lagen da doch nicht nur die Knochen alter Höhlenbären, sondern auch Funde aus dem 30-jährigen Krieg.

Zum Abschluss konnte mit den Lösungen der Arbeitsblätter ein Silbenrätsel geknackt und mithilfe der so gefundenen GPS-Koordinaten in einer nahegelegenen Grotte ein Schatz gehoben werden, eine große Box voller Süßigkeiten. Dass diese in so rekordverdächtiger Zeit verwschunden waren, kann sicher nur durch die enorme Verdunstung an diesem heißen Tag erklärt werden...

Jürgen Eder

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Anna Meckl, Nicole Ott und Leonie Berndt aus den 10. Klassen ließen sich durch die jährlich stattfindende Fahrt nach Broadstairs (England) inspirieren und nahmen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Kategorie „TEAM“ teil. Sie begaben sich auf technisches Neuland und drehten einen englischsprachigen Kurzfilm mit dem Titel „A German in Britain“. In diesem Beitrag setzten sie sich mit landläufigen Clichés über deutsche Austauschschüler in ihren Gastfamilien im Vereinigten Königreich auseinander. Das Ergebnis wurde von der Jury gelobt und den Schülerinnen wurde außerordentliches Engagement bei diesem Kreativwettbewerb bestätigt. Anna, Nicole und Leonie traten bereits im vergangenen Jahr in der Kategorie „Solo“ beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen an. Die betreuende Lehrkraft war Frau OStRin Bernadette Spörer.

 

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Selin Dilver, 8b

Interpretation
"Landschaft mit Haus in Oberau", Gabriele Münter, 1908

 Die Bewegungen der Erdplatten sind schwer vorstellbar, laufen sie doch so unendlich langsam ab. Ihre Folgen aber, Erdbeben, Tsunamis und Vulkaneruptionen, sind leicht zu erkennen.  Vulkanismus1908

Um also dem Verständnis für die Prozesse in der Tiefe unserer Erde etwas nachzuhelfen, machten sich die 10. Klassen am 16. Mai auf den Weg zu einem nahegelegenen, und doch für viele unbekannten Vulkangebiet. Wir besuchten den Basaltkegel Parkstein, wo wir die Wurzel eines Vulkans in Augenschein nehmen konnten. Danach ging es nach Tschechien, wo wir im Raum Eger den Vulkankegel des Zelezna Hurka (Eisenbühl) durchpflügten. Konnten wir bis dahin die Folgen des Vulkanismus nur mit dem Tastsinn erfassen, was manche auf dem Lavaschutt ausgiebig taten (teils auch unfreiwillig), so erweiterte sich das Feld der Sinneserfahrungen an den letzten beiden Zielorten. Hier wurden vor allem Geschmacks- und Geruchssinn angesprochen: Im Kurort Franzensbad und im Naturreservat Sooser Moor steigt aus der abkühlenden Magmablase im Erdmantel CO2 auf und lässt Sauerbrunnen, Mineral- und Heilquellen entstehen, die man als kunstvoll gefasste Brunnen im Kurort oder als brodelnde Mofetten in der Natur bestaunen kann. Wir lernten viel über Vulkanismus, aber auch, dass Wasser nicht gleich Wasser schmeckt, und durchaus nicht immer lecker, dass man Karlsbader Oblaten auch im Viererpack gestapelt essen kann, dass Schuhe leicht im Moor versinken und schließlich, dass eine Nase voll Schwefelsäure zu erstaunlich hektischen Bewegungen führen kann. Schön wars, trotz Kälte und Regen!

Jürgen Eder

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