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Aktuelles

Am 19.4.2018 fuhren die 9. Klassen gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern, Herrn Häusler und Frau Biehler, in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Nach der Ankunft hatten die Schüler zunächst etwas Zeit sich eigenständig in der Dauerausstellung umzusehen und schon dort schockierte das Ausmaß der Grausamkeit dieser Zeit alle Schüler. Das damalige Leid der insgesamt 200000 Gefangenen allein im KZ Dachau spiegelt sich noch immer in den kalten, leeren Räumen und den Berichten der überlebenden Insassen wider.

Die darauffolgende Filmvorführung - auf freiwilliger Basis basierend, da auch Bilder der verstorbenen Opfer gezeigt wurden -  verdeutlichte die systematische Folter und Demütigung mit Originalaufnahmen noch einmal mehr.

Im Anschluss begann die Führung über das Gelände, in der vom Leben im KZ detailliert erzählt wurde: Ob das Töten von Neugeborenen vor den Augen der Mütter, ob tödliche medizinische Experimente an Gefangenen, ob das Zu-Tode-Prügeln der Insassen oder der sogenannte Todesmarsch, bei dem Gefangene ohne Wasser und Nahrung in Richtung Alpen geschickt wurden, da das KZ Dachau überfüllt war - das damalige nationalsozialistische Regime schien weder den kleinsten Funken Menschlichkeit noch Grenzen der Quälerei zu kennen.

Im sog. „Bunker“, dem Gefängnis des KZ, das 1938 von den Häftlingen von fünf auf 136 Zellen erweitert werden musste, sind bedrückende Texte über den Lageralltag aus Tagebüchern oder Berichten der Gefangenen zu lesen.

Zuletzt wurde das Krematorium gezeigt, in dem zeitweise zwischen 50-100 Leichen täglich verbrannt und in dem insgesamt 11000 Häftlinge eingeäschert wurden. Die spät gebaute Gaskammer in Dachau war zwar offiziell nie in Benutzung, doch nachts wurde sie

wohl heimlich ausprobiert.

Angesichts all dieser Unmenschlichkeiten ist der Wille der meisten Gefangenen zu kämpfen und zu überleben erstaunens- und bewundernswert.

Für uns Schüler bleibt das KZ Dachau eine Mahnung, sich stets gegen Unrecht, Rassismus und Diktatur zu engagieren!

Lisa Brandel (9b)

KwdM Juni18

Tobias Singer 8a

Stillleben

Der Großteil der Befragten und sogar Schüler des Erasmus-Gymnasiums könnten diese Frage wohl nicht hinreichend beantworten.

Um dies zu ändern, machten sich neun Schülerinnen und Schüler aus der Begabten - Förderung am 2. Mai mit Herrn Witt als Mentor und Frau Grünauer nach gründlicher Vorbereitung auf den Weg zur baden-württembergischen Landesausstellung über die Etrusker nach Karlsruhe. Zwar erfolgte die Zugfahrt in einem bequemen Intercity, aber ihre Dauer entsprach allein schon einem 6-Std.-Schultag. Dank einer Führerin, die durch fundiertes Hintergrundwissen und eigenes Interesse die Kultur der Etrusker besonders anschaulich und verständlich zu präsentieren verstand, kann die anfangs gestellte Frage von der Gruppe nun treffend beantwortet werden.

Über die Etrusker, eine unter Wert verkaufte Hochkultur, ist im Vergleich zu den alten Römern oder Griechen wenig bekannt, was den Besuch einer solchen Ausstellung aber umso reizvoller erscheinen lässt. Wir können ihre Sprache nur zum Teil entschlüsseln, da vor allem Eigentumsbekundungen und Quittungen schriftlich überliefert sind. Zudem schrieben und lasen die Etrusker wie „ein Ochs, der die Ackerfurche bestellt“, also abwechselnd von rechts nach links und von links nach rechts. Das Verständnis wird damit rund 2500 Jahre später nicht unbedingt erleichtert. Die Herkunft der Ras(en)na, wie sich die in der Toskana beheimateten und in Stadtstaaten organisierten Etrusker selbst nannten, wirft schon seit der Antike Fragen auf und ist der Grund für eine rege Diskussion zwischen Gelehrten. Erst vor kurzem konnte die These des griechischen Historikers Herodot, dass die Etrusker ursprünglich aus Kleinasien kamen, mit Hilfe von genetischen Reihenuntersuchungen erhärtet werden. Das Klischee von den feierwütigen und lustorientierten Etruskern wurde in der Ausstellung erfolgreich widerlegt und in das Gegenteil verwandelt: um die besonders fortschrittliche Kultur, in der Mann und Frau weitgehend gleichberechtigt waren, nicht zu verbreiten und ihre eigenen Frauen nicht zu entsprechenden Forderungen anzuregen, wurden etruskische Sitten von Griechen und Römern bewusst in ein falsches Licht gerückt.

Besonders im Gedächtnis wird vielleicht der hohe sowohl materielle als auch gesellschaftliche Wert eines halbrund gewebten Stofftuches bleiben, der heute ungefähr mit einem Kleinwagen zu vergleichen ist und ausschließlich einer Oberschicht von ca. fünf Prozent der Bevölkerung vorbehalten war. Auch die Art, in welcher das Mysterium Etrusker beispielsweise in Filmen verarbeitet wird, wird den Schülerinnen und Schülern dank eines trashigen italienischen Horrorfilms aus den 70er Jahren unvergesslich bleiben.

Zusammenfassend kann der Ausflug, der durch Fördermittel der MB-Dienststelle finanziert wurde, aufgrund der Vergrößerung des Wissenstandes, einer erlebnisreichen Reise, die Abwechslung in den oft eintönigen Schulalltag brachte und einer Zugfahrt, die größtenteils mit Kartenspielen und dem damit einhergehenden Knüpfen neuer sozialer Kontakte verbracht wurde, als voller Erfolg gewertet werden.

Luzia Ram, 10b

Drei Mannschaften beim Mountainbike-Regionalfinale

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Am Mittwoch, 09.05.2018, fand der Mountainbike Mannschaftswettkampf für Schulen „Cat-Hill-Race“ wieder einmal am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Sulzbach-Rosenberg statt. Über 30 Schulen mit insgesamt mehr als 250 Schülerinnen und Schülern waren am Start. Darunter, wie schon im letzten Jahr, drei Teams vom Erasmus-Gymnasium: die „älteren“ Jungen als Jungen II, ein Mixed-Team, Altersklasse III (6. bis 9. Klasse) und ein Jungen IV-Team (5. und 6. Klasse). Als Mixed-Team wird eine Mannschaft ab zwei beteiligten Fahrerinnen eingestuft. Reine Mädchen-Mannschaften gibt es nicht.

Alle Fahrerinnen und Fahrer vom EG, die heuer am Wettkampf teilnahmen, sind auch Mitglieder im Wahlfach Mountainbike.

Der Mannschaftswettkampf Mountainbike ist das Regionalfinale der Regierungsbezirke Oberpfalz und Mittelfranken. Dort geht es alljährlich um die Startplätze beim bayerischen Landesfinale. Beim Mannschaftswettkampf besteht eine Schul-Mannschaft aus maximal fünf Fahrern. Die drei schnellsten gehen in die Wertung ein. Vor dem Rundenrennen müssen zunächst mehrere Geschicklichkeitsprüfungen überwunden werden. Strafpunkte daraus wirken sich dann auf die Startreihenfolge beim Rennen aus. Die Platzierung ergibt sich schließlich aus der addierten Zeit der schnellsten drei Fahrer.

Pech hatte das Jungen IV-Team (Emilia Bauer, Moritz Auernhammer, beide 6a, Laurens Boss und Lukas Pollok, beide 5a), das mit nur 6 Sekunden Rückstand auf Platz 5 ihrer Mannschaftswertung landete. Rang 4 hätte die Qualifikation für das Landesfinale bedeutet.

Das Jungen II-Team um Florian Berdich und Nico Muellbauer, beide Q11 und verstärkt durch einen starken Benedikt Boss aus der 7b (!!!), landete im Mittelfeld auf Rang 5. Hier wäre ein dritter Platz, als Ticket für das Landesfinale, nötig gewesen.

Für Furore sorgte das Team Mixed III: hier sicherte sich das Erasmus-Gymnasium mit dem 2. Platz einen der heiß umkämpften Startplätze für das Landesfinale. Für das EG gingen Anna Bauer, 8a, Hannah Auernhammer und Lilly Parussel, beide 9b, Philipp Donhauser (6b) und Simon Scharl (6c) an den Start.

Das Bayerische Landesfinale Mountainbike findet am Freitag, 06. Juli 2018, in Rappershausen im Lankreis Rhön-Grabfeld statt.

Bild MTB

 

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Rosina Pirzer Q11 Kunst Additum

Paraphrase auf da Vincis Mona Lisa

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