+++ Am Montag, 23.07. findet unser Sportfest statt. +++

Aktuelles

„Un amico lontano è a volte più vicino di qualcuno a portata di mano“
"Ein Freund, der in der Ferne weilt, ist manchmal näher, als jemand, der zum Greifen nahe ist"

Beim Gegenbesuch der italienischen Austauschpartner im April 2018 konnten wir sofort dort anknüpfen, wo wir zuvor aufgehört hatten. Obwohl sich die Ankunft der Italiener aufgrund einer Buspanne deutlich verspätet hatte, nutzten wir den ersten Abend noch, um ihnen den Englischen Garten zu zeigen.

Am Montag wurde den Italienern zugleich unsere Schule vorgestellt und auch am Nachmittag wurden sie von den Sportlehrern auf Trab gehalten, während ihre bedauernswerten deutschen Partner noch Klausuren schreiben mussten.

Den ersten Ausflug nach Nürnberg bewältigten die Gastschüler ohne unsere Begleitung. Auf dem Programm standen eine mittelalterliche Stadtführung und der Besuch des NS-Dokumentationszentrums. Den Abend ließen wir zusammen in den Familien ausklingen.

Auch in Amberg durfte ein Besuch beim Bürgermeister im Rathaus nicht fehlen. Danach kamen die italienischen Schüler in den Genuss, unsere idyllische Altstadt mithilfe eines selbsterstellten Quiz' zu erkunden.

Das nächste Ziel war die bayerische Hauptstadt. Gemeinsam besichtigten wir die Altstadt Münchens mit all ihren Sehenswürdigkeiten, sowie die Ausstellung zur weißen Rose an der LMU. Von der Münchner Residenz waren nicht nur die Italiener, sondern auch wir gleichermaßen beeindruckt.

Regensburg stellte die letzte Station des Programmes dar. Bei wunderschönem Wetter bekamen wir eine Stadtführung, machten eine Bootsfahrt auf der Donau und schlenderten in unserer freien Zeit durch die Stadt.

Den letzten Tag füllten einige von uns mit einem Ausflug zum Monte Kaolino in Hirschau. Abends beendeten wir den Austausch offiziell mit einem guten bayerischen Essen im Wirtshaus „Casino“ in Amberg. Dabei konnten wir den Italienern hoffentlich zeigen, dass auch die deutsche Küche ihre Reize und Vorzüge hat. Anschließend gingen die meisten von uns mit ihren Austauschpartnern noch auf die Kirwa, um den Italienern zu demonstrieren, wie ein echter Bayer Party macht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden die italienischen Gastschüler sichtlich Gefallen daran, sich - mit mehr oder weniger großem Erfolg - im Singen der deutschen Schlager zu versuchen. Doch allzu lang konnte nicht gefeiert werden, da wir am nächsten Morgen schließlich Abschied voneinander nehmen mussten. Jedoch war es auch dieses Mal ein „Auf Wiedersehen“, und kein „Leb wohl“, da sicher der ein oder andere Rückbesuch stattfinden wird. Und so ging auch der zweite Teil des Austausches vorbei, leider wieder viel zu schnell, aber genauso schön, wie schon der erste.

 Elena Schulz und Luisa Alesch,Q11

KwdM Juli18

Elisabeth Kulik 5b

Dem Künstler nachspüren.... Seurat: Ein Sonntagnachmittag auf der Insel Grande Jatte

Am Dienstag, den 26.06., brachen wir - die 10. Klassen - auf, um ein weiteres Mal das KTB im nahegelegenen Windisch-Eschenbach zu besichtigen. Dieses Mal jedoch mit fundiertem Hintergrundwissen, welches wir bereits im Geographie-Unterricht erwerben konnten.

Zunächst wurden wir von Herrn Dr. Holz-Förster in Empfang genommen, der uns in die laborartigen Lehrsäle führte. Dort erzählte uns der erfahrene Geologe von seinem beeindruckendem Lebenslauf, von dem er einen Großteil forschend in anderen Ländern verbrachte, bevor er seine jetzige Stelle als Lehrer am KTB annahm. Mit einer kurzen Einführung durch ein Video über einen neulich ausgebrochenen Vulkan in Guatemala wurde uns die Aktualität der Thematik verdeutlicht.

Darauf erarbeiteten wir uns genauere Kenntnisse zur Plattentektonik und dem Erdaufbau in selbstständiger Gruppenarbeit mit Unterstützung von Herrn Dr. Holz-Förster. Doch mussten wir keine verstaubten Wälzer durchstöbern, um an die Informationen zu gelangen, sondern konnten uns diese mit Hilfe von Modellen, Puzzeln und Computeranimationen spielerisch erwerben. Anschließend präsentierten wir kurz unsere Ergebnisse den anderen Gruppen, woraufhin wir alle bestens informiert waren über die tektonischen Vorgänge auf unserer Erde.

Nach einer kurzen Pause wurden wir von Herrn Rohrer über die komplexe Bohrgeschichte des KTBs informiert, während der viele Komplikationen auftraten und neue Methoden entwickelt werden mussten, um die neun Kilometer tiefe Bohrung zu ermöglichen. Dort stellte vor allem die unterschätzte Hitze ein großes Problem dar. Daraufhin wurden uns die vorangegangen Erläuterungen noch einmal durch einen kurzen Film im eingebauten Kinosaal verdeutlicht. An einem Zeitstrahl im Ausstellungsraum wurde uns die Entstehungsgeschichte unseres Planeten und des diesen bevölkernden Lebens gezeigt. Ein Schüler durfte sogar auf der sogenannten Rüttelplatte die Stärke eines Erdbebens nachempfinden.

Als krönenden Abschluss durften wir nach der Verteilung von modischen blauen und gelben Sicherheitshelmen, den Bohrturm erklimmen. Nach der Bezwingung von zahlreichen Treppenstufen waren wir schließlich auf der Aussichtsplattform angekommen und konnten den 83 Meter hohen Turm bestaunen. Zum Abschluss rundeten wir das Ganze mit einer Besichtigung der verwendeten Bohrer und Bohrköpfe ab, bevor wir auch schon wieder die Rückfahrt nach Amberg antraten und unseren Nachmittagsunterricht - wie jede Woche - absaßen.

Carina Fischer und Lilly Hüttner, 10a

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0BCD7A2D 5156 443F BF35 B57C2CA99102 Der ehemalige EG-Schüler, Dr. Philipp Brandl, der am GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research in Kiel forscht und sich derzeit auf der „Joides Resolution“, einem Forschungsschiff, im Südpazifik befindet und gemeinsam mit einem Team von etwa 30 internationalen WissenschaftlerInnen den untermeerischen Vulkan „Brothers“ genauer untersucht, ermöglichte den beiden zehnten Klassen am 12.06.2018 quasi einen Ausflug auf dieses Schiff. Zwar ca. 20 000 km entfernt und doch mittels moderner Videoübertragung durch Satellit hautnah live dabei durften die ZehntklässlerInnen nicht nur Interessantes über das Forschungsprojekt kennen lernen, sondern gemeinsam mit Philipp an einem Rundgang über das Schiff teilnehmen. So erfuhren die SchülerInnen beispielsweise, dass die technische Ausstattung auf dem Schiff z.T. besser sei als an mancher Universität, dass die aus der Tiefe geholten Bohrkerne zunächst zur Akklimatisierung einige Stunden in einem Regal lagern und dann aufgeteilt werden in eine Archiv- und eine Arbeitshälfte. Die begehrten Gesteinsproben werden von den WissenschaftlerInnen an verschiedenen Stellen mit kleinen Fähnchen, auf denen sich die jeweiligen Initialen befinden, versehen, um so zu markieren, an welchem Bereich des Bohrkerns der jeweilige Wissenschaftler bzw. die jeweilige Wissenschaftlerin später noch arbeiten will.

Das Spezialgebiet unseres ehemaligen Schülers, der im Jahr 2003 sein Abitur abgelegt und bereits 1999 bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat, ist die Gesteinsbeschreibung mit Hilfe von Dünnschliffen. Dazu wird das Gestein auf 30 Mikrometer dünn geschliffen und zwischen zwei Abdeckglasscheiben zur weiteren Untersuchung unter das Rasterelektronen-mikroskop gelegt.

Gegen Ende der spannenden Unterrichtsstunde durften die SchülerInnen noch persönlich Fragen an Philipp stellen. Hier erfuhren sie beispielsweise, dass der Bohrkern bereits nach 20 Minuten an Deck ist und dann die eigentliche Arbeit damit beginnt, auch dass das Schiff aus den 70er Jahren stammt und ursprünglich für eine Ölfirma konzipiert und anschließend als Forschungsschiff umgebaut wurde, oder dass die Besatzung für die zweimonatige Expedition u.a. 750kg Reis und eine Tonne Kartoffeln mit an Bord genommen hat und dass immer wieder Probleme mit dem Wetter und entsprechend hohem Wellengang auftreten.

Wir danken unserem ehemaligen Schüler, Dr. Philipp Brandl, für diese außergewöhnliche und höchst interessante Unterrichtsstunde!

Katrin Schön

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Auch dieses Jahr nahmen Schüler des Erasmus-Gymnasiums wieder erfolgreich mit ihrem künstlerischen Beitrag am Europäischen Wettbewerb teil, der dieses Jahr schon zum 65. Mal junge Leute dazu aufforderte, sich mit vielseitigen Themen rund um das Thema Europa auseinanderzusetzen.

Unter über 23000 Teilnehmern  konnten Lena Espach 5a und Irina Stang 5b zum diesjährigen Motto  „Denk mal – worauf baut Europa?“ jeweils eine Landesurkunde erringen. Zum Modul ihrer Altersgruppe „Verein(t) für Europa“ wurden die Schüler aufgefordert, sich und ihre Freunde bei einer Tätigkeit in einem Verein, in dem sie sich engagieren oder engagieren möchten zu malen. Die Ehrung der Preisträger findet am 10. Juli in feierlichem Rahmen in Regensburg statt, wo Regierungspräsident Herr Axel Bartelt und der Bezirkspräsident Herr Franz Löffler den stolzen Gewinnerinnen die Auszeichnungen überreichen werden.

 

Wettbewerb2018

 

Preisverleihung im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz

Preisverleihung 2018

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