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Aktuelles

Bild 1Vier Jahre nach dem Regionalsieg in Informatik steht nun wieder ein Team vom Erasmus Gymnasium beim Oberpfalzentscheid des renommiertesten Schülerwettbewerbs mit auf dem Treppchen. Am vergangenen Freitag errungen Matthias Benner und Kilian Scharf aus der 8. Jahrgangsstufe mit ihrem Projekt „MMC 2.0 – Medical Mini Cooler“ den 2. Platz der Physikwertung bei Jugend-forscht/Schüler experimentieren.

Matthias, der selbst an Diabetes erkrankt ist, benötigt Insulin, welches eigentlich dauerhaft gekühlt werden sollte. Da nicht immer und überall eine Kühlung zur Verfügung steht, bauten die beiden Jungforscher eine Mini-Cool-Box, die mittels eines Halbleiterelements und einer Steuerung die Temperatur über viele Stunden auf konstant 8°C hält. Die nötige Energie liefern zwei leistungsfähige Powerbanks. Somit ist der MMC leicht transportabel und man kann sich entspannter in der freien Natur bewegen, ohne ständig auf die Nähe zu Stromnetzwerken angewiesen zu sein. Die Juroren lobten v.a. die Idee aber besonders auch die fertige Umsetzung und Funktionsfähigkeit. Die Preise und Auszeichnungen übergaben MR Dr. Dieter Götzl vom Bayer. Kultusministerium, Dr. Monika Christl als Landeswettbewerbsleiterin und der Bundesgeschäftsführer von Jugend-forscht, Dr. Sven Baszio.   

Ebenfalls von der Jury hochgelobt, aber leider nicht prämiert, war das Projekt „EGB – Electric Groove Box“ von Eduardo Ferreira und Luca Klieber. Wer möchte so etwas nicht haben? Ein Nachttisch mit allen technischen Raffinessen, wie Beamer, Lautsprechersystem, Qi-Pad, Alexasteuerung, und und und.. Der Prototyp war fertig und voll funktionsfähig gebaut und wird bei weiteren Technikwettbewerben an den Start gehen.

Die Schulfamilie gratuliert allen vier Teilnehmern zu ihren ausgesprochen gelungenen Projekten und der erfolgreichen Teilnahme. Wir sind gespannt, was im nächsten Jahr kommt.

 

    

  

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Am 13.02.2020 fuhren die 9. Klassen mit ihren Geschichtslehrern Herrn Witt und Frau Biehler zur KZ- Gedenkstätte Dachau.

Nachdem wir das Gelände durch das Eingangstor betreten hatten, sahen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst eigenständig die im ehemaligen Wirtschaftsgebäude eingerichtete Ausstellung über die schrecklichen Lebensbedingungen der Häftlinge im Konzentrationslager an, bei der auch Bilder von namentlich genannten Inhaftierten gezeigt wurden. Danach war der Besuch eines Filmes möglich, in dem über den Weg Deutschlands in die Nazi-Diktatur informiert wurde, in dem aber vor allem Originalaufnahmen über die Geschichte des Konzentrationslagers und das große Leid der Häftlinge gezeigt wurden. Besonders erschütternd anzusehen war hierbei der unmenschliche Umgang mit den Ermordeten, deren Leichen zu riesigen Bergen aufgestapelt worden waren. Das Ausmaß der Grausamkeit wurde hier noch einmal mehr vor Augen geführt. Aber auch die Bilder der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Amerikaner im April 1945 berührten die Herzen der Schüler.

Danach begann nach einer kurzen Pause die Führung über das Gelände. Dabei erfuhren wir viel über das Leben der Häftlinge, aber auch über die Entstehung des Konzentrationslagers, dessen Errichtung von Heinrich Himmler geplant worden war. Es war praktisch unmöglich, aus dem Lager zu entkommen. Aufgrund der Bewachungsanlagen und des Schießbefehls kam ein Fluchtversuch einem Selbstmord gleich und wurde nur von wenigen gewagt.

Der Besuch der Krematorien bildete den Abschluss des Rundgangs. Auf dem Gelände der Krematorien befindet sich auch eine Gaskammer. Besonders makaber ist hierbei die Beschriftung der Gaskammer mit ,,Brausebad“. Die Gaskammer in Dachau wurde zwar nie benutzt, aber schon allein die Tatsache, dass diese errichtet worden ist, und die Vorstellung, dass die Räume, die man bei der Besichtigung betritt, kein Inhaftierter wieder lebend verlassen hätte, ist mehr als schrecklich.

Umso wichtiger ist es deshalb, dass wir diese schlimmen Ereignisse nicht verdrängen, sondern uns diese grausamen Verbrechen bewusst machen. Deswegen ist der Besuch der Gedenkstätte auch unerlässlich, als Warnung an alle, dass eine systematische Ermordung von Menschen niemals wieder passieren darf!

Maria Erven, 9b

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Das ist schon was Besonderes, wenn eines der ältesten humanistischen Gymnasien der Oberpfalz den bayernweit wohl modernsten Chemie-Saal erhält. 307 908 Euro gab die Stadt als Sachaufwandsträger für die Generalsanierung des Raums und für die top-moderne Inneneinrichtung aus.

Dem Leiter des Erasmus-Gymnasiums, Oberstudiendirektor Karl Bösl, war bei der offiziellen Eröffnung die Freude an diesem schulischen Schmuckstück anzumerken, als er vom Vorbereitungsraum aus zusammen mit dem Oberbürgermeister das symbolische Band zum Lehrsaal durchschnitt.

Bedingt durch Lieferschwierigkeiten und technische Probleme mit der alten Bausubstanz gab es unerwartete Verzögerungen, wie Architekt Erhard Retzer kurz berichtete. Verschwunden sind die ansteigenden Hörsaalpodeste, neu ist eine Belüftungsanlage, die eine Vollverdunkelung für eine ganze Unterrichtsstunde erlaubt. Von der alten Substanz sind eigentlich nur noch Fenster und Heizkörper übrig geblieben.

Was die neue digitale Ausstattung dem Chemielehrer so alles ermöglicht, führte Chemie-Lehrer Matthias Auernhammer den Gästen vor. So verfügt der Saal mit 30 Sitzplätzen über ein mobiles, rundum einsehbares Digestorium und über ein Cleverboard, also eine digitale Tafel mit Anschlüssen für Kamera, Laptop, Mikroskop und Tablet. Die Versorgung auf den Schülerarbeitsplätzen mit Gas und Strom erfolgt bei Bedarf aus einem herunterklappbaren Deckensystem.

Der Chemie-Vorbereitungsraum erhielt eine neue Versorgungszeile mit Spülmaschine, zwei neue Lehrerarbeitsplätze und einen Vorratsraum mit Aufbewahrungsschränken für Säuren, Basen, brennbare Flüssigkeiten, Giftstoffe und Druckgase. Die dort eventuell anfallenden Abgase werden permanent abgesaugt.

Herbert Uschald (AZ)

 

EG Chemiesaal

Oberstudiendirektor Karl Bösl (links mit der Schere) und OB Michael Cerny (rechts) nahmen den neuen Chemie-Saal des Erasmus-Gymnasiums mit dem Banddurchschneiden offiziell in Betrieb. (Bild: Herbert Uschald)

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Ägyptische Grabkammer

 

Jugendlichen im Zeitalter digitaler Hochglanz-Formate einfach „nur“ Geschichten zu erzählen, das erfordert eine ganz besondere Einstellung und ganz besondere Fähigkeiten. Catherine Bouin hat beides, das wurde während ihres Besuchs am EG klar, als sie unseren Schülern eine Kostprobe ihres Könnens präsentierte.  Mühelos gelang es der ausgebildeten „conteuse“, selbst Schülern, die noch kein Französisch lernen, in dieser Sprache allerhand zu präsentieren, vom einfachen Reim über kleine Geschichten und Rätsel bis hin zu poetischen Fabeln und Märchen. Eine keineswegs alltägliche Erfahrung – und wenn man sich darauf einlässt, versteht man fast alles, auch ohne Grammatik und Vokabelpauken.

Konstanze Schlereth für die Fachschaft Französch

 

Geschichtenerzählerin    Nahaufnahme

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