+++ Herzliche Einladung zur Wanderung der Schulfamilie (Elternbeirat) am Sonntag, 24.11.2019 +++ +++ Sekretariat und Direktorat sind am 20.11.19 (Buß- und Bettag) nicht besetzt +++ 

Aktuelles

griechenlandfahrt2019 16Am Abend nach dem Sommerkonzert war es endlich soweit: Wir Griechischschüler machten uns zusammen mit unseren Lehrern Herrn Moosburger, Frau Grünauer und Frau Biehler auf den Weg nach Griechenland. Nach einigen Stunden Busfahrt, die uns spektakuläre Blicke auf die in dieser Nacht stattfindende Mondfinsternis bot, erreichten wir am nächsten Tag den Fährhafen in Ancona, Italien. Dort verbrachten wir ungewollt mehr Zeit als geplant, da unsere Fähre Verspätung hatte. Doch auch diese Stunden vergingen und wir konnten uns endlich auf dem Schiff ausbreiten. Belohnt wurden wir für das lange Warten in Ancona mit einem malerischen Sonnenuntergang auf hoher See; einige von uns haben es auch noch geschafft, einen Blick auf den Blutmond nachts zu erhaschen, andere waren nach langen Gesprächen schon eingeschlafen.

Als wir am nächsten Tag in unserer ersten Unterkunft in Delphi ankamen, feierten wir dies mit einem tollen griechischen Abendessen in der Altstadt. Gestärkt machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg, das berühmte Orakel von Delphi zu besichtigen. Die Aussicht, die sich uns vom heiligen Bezirk aus bot, war atemberaubend: Das antike Theater und der Apollon-Tempel vor einer fantastischen Naturkulisse. Abgerundet wurde unser Aufenthalt mit dem Besuch des Museums, in dem wir Kleobis und Biton, den Omphalos und einiges mehr bewundern konnten.

Danach setzten wir unsere Reise fort nach Athen. Dort angekommen, genossen wir den Abend mit Sonnenuntergang auf dem Areopag mit einer wunderschönen Aussicht über ganz Athen, besonders auf die Akropolis und den Lykabettos.

Am Morgen darauf standen wir früh auf, denn auf dem Programm standen das riesige Nationalmuseum und die weltberühmte Akropolis. Im Museum bekamen wir viele verschiedene Gegenstände aus mykenischer Zeit zu sehen, z. B. Agamemnons Totenmaske, Goldschmuck, kunstvoll verzierte Schwerter, einen sehr gut erhaltenen Eberzahnhelm, einen Votivbären, sogar eine antike Badewanne. Doch nicht nur unsere Augen, sondern auch unsere Nasen wurden verwöhnt: Verschiedene Duftproben antiker mykenischer Parfüms luden zum Schnuppern ein. Abgerundet wurde der Museumsbesuch mit der Abteilung antike Körperwelten „The quest of beauty in ancient art“…

Nach der Mittagspause war es Zeit, die Akropolis zu besuchen: Wie in alter Zeit führte unser Weg dorthin durch die berühmten Propyläen. Dann standen wir vor dem perfekten griechischen Tempel, dem Parthenon, ein unübertreffliches Meisterwerk, der seit über 2000 Jahren Erdbeben und anderen Katastrophen trotzt. Wir erfuhren, welche Finessen die antiken Künstler anwandten, um diesen großen Tempel so gefällig erscheinen zu lassen, wie die chryselephantine Athene-Statue des Phidias aussah und weshalb sie der Zeusstatue in Olympia - eines der sieben Weltwunder - gleichkam.

Die Schätze, die man auf der Akropolis gefunden hat, bestaunten wir am folgenden Tag im neuen Akropolis-Museum, das auch schon von außen aufgrund seiner Architektur Aufsehen erregt. Einen der Höhepunkte bietet die oberste Etage, die den Parthenonfries in originaler Anordnung zeigt.

Nun ging’s weiter über den Kanal von Korinth nach Tolo, wo Badespaß im Meer auf uns wartete. Von Tolo aus besuchten wir das sehr gut erhaltene Theater in Epidauros, das für seine hervorragende Akustik bekannt ist. Ob die Akustik wirklich so gut ist, wie es heißt, mussten wir natürlich testen: Glücklicherweise sind einige Griechischschüler auch talentierte Sänger … Das Minikonzert, bei dem ein Teil des EG-Chores Lieder des Sommerkonzerts inklusive unserer EG-Hymne sang, erntete begeisterten Applaus und Wünsche nach einer Zugabe …

Unser nächstes Ziel war der malerische Ort Nauplia, die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands, bevor wir in den wunderschönen Fischerort Tolo zurückkehrten, um uns mit einer Abkühlung im Meer von den Strapazen der Besichtigungstouren zu erholen. Abends aßen wir in verschiedenen Restaurants entlang der romantischen Strandpromenade.

Am darauffolgenden Tag lernten wir die Festungsanlage Tiryns mit ihren gewaltigen Kyklopenmauern und Mykene kennen. Dort betraten wir durch das beeindruckende Löwentor die Welt des Agamemnon und der Helden Homers … Auch das Schatzhaus des Atreus, welches das prachtvollste erhaltene Königsgrab ist, sahen wir uns an.

Und zum Ende unserer Rundreise durch Griechenland wurde es richtig sportlich: Wir reisten weiter nach Olympia, wo wir uns zunächst für die bevorstehenden „Spiele“ stärkten, indem wir alle zusammen griechisch essen gingen und den Abend schön ausklingen ließen. Am letzten Tag unserer Reise besichtigten wir den Heiligen Bezirk von Olympia inklusive Hera- und Zeustempel, sowie das antike Stadion von Olympia, wo wir mehrere Wettläufe veranstalteten. Bei den Lehrern kristallisierte sich Frau Grünauer als klare Siegerin heraus. Den Schülerentscheid gewann Leo Ringer (Q12). Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit der Tour durchs antike Olympia. Den Abschluß unseres Aufenthalts bildete der Besuch des dazugehörigen Museums, in dem wir u. a. Gegenstände aus der Werkstatt Phidias’ und die Nike des Paionios bewundern konnten.

Das war leider schon unser letzter Stopp, danach fuhren wir weiter zum Hafen von Patras und verbrachten unsere letzten Stunden der Griechenlandreise im Swimmingpool auf der Fähre.

In diesen Tagen konnten wir einige der interessantesten Orte der griechischen Antike genießen, viel Interessantes lernen und tolle Erfahrungen sammeln.

Salome Lederer und Lena Strobel, beide 10b

Irene Grünauer

 

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„Abfahrt, Abfahrt“, dröhnte es am Sonntag, den 06.10.2019 aus zahlreichen Musikboxen der 10. Jahrgangsstufe, kaum dass die Bustüren verschlossen waren. Diese Dauerbeschallung endete erst nach guten 14 Stunden am Hafen von Calais in Frankreich. Nach einer schaukeligen Fährfahrt und weiteren 30 Minuten im Bus wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt.

Nach der ersten Nacht bei unseren Familien begann der Unterricht an der Kent School of English. Das Hauptthema dieser Stunde, das übrigens noch viele Male aufgegriffen wurde, lautete: Wie überquere ich sicher eine Straße? Nebensächlich war hierbei der Einstufungstest, der unser Sprachniveau beurteilen sollte und zeigte, in welcher Lerngruppe wir die Woche verbringen sollten. Nach einer zweistündigen Mittagspause, die von eigentlich allen am eiskalten Meer verbracht wurde, brachen wir zu einer Stadtrallye auf. Bei dieser sollten Fragen über Broadstairs beantwortet werden – kein Schummeln! Zum Abendessen kehrten wir zu unseren Gastfamilien zurück, um später zu einem „sing along“-Abend mit „Uncle Nige’s Liveband“ zu gehen.

Am nächsten Tag war sowohl vor- als auch nachmittags Unterricht und am Abend konnten wir in einem Quiz unser Allgemeinwissen testen.

Am Mittwoch brachen wir frühmorgens nach London auf. Auf einer Bootsfahrt von Greenwich über die Tower Bridge bis zu den Houses of Parliament, und anschließend auf einem Stadtrundgang, haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten – aufgrund von Klimaprotesten leider nur kurz – gesehen. Trotz alledem haben wir einen Überblick über die Stadt bekommen und hatten auch noch Zeit, die Läden unsicher zu machen. Danach trafen wir uns am Covent Garden, um zum Bus zurückzulaufen.

Nach diesem anstrengenden Tag in London ging es am nächsten Tag nach dem allmorgendlichen Unterricht auf in die wunderschöne Stadt Canterbury, wo wir nach einer Stadtführung Zeit hatten, die Stadt auf eigene Faust weiter zu erkunden – die meisten waren natürlich wieder shoppen. Am Abend stand „barn dance“ auf dem Programm, und so seltsam die Videos im Internet auch scheinen: Es macht nicht nur dem Tänzer, sondern auch dem Betrachter unheimlich Spaß!

Unser letzter Tag startete wie üblich mit Unterricht. Am Nachmittag wollten wir eigentlich am Strand entlang nach Ramsgate wandern, doch durch das schlechte Wetter stand einem weiterem Shopping-Tag – dieses Mal in Westwood Cross – nichts mehr im Wege. Am Abend fand ein nationenübergreifender Karaoke-Abend statt, an dem auch die Lehrer zeigten, was sie draufhaben.

Am Samstag brachen wir dann in aller Frühe nach einer wunderschönen Woche wieder Richtung Heimat auf.

Von Lena Stöcklmeier und Elias De Luca, beide 10b

 

Broadstairs Broadstairs Broadstairs

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KwdM Nov19

Floriana Wolfrum 9b

Märchenhaftes Modedesign

Weimar1Dass die Nationalsozialisten viele Fakten umgedreht und falsch ausgelegt haben, damit sie in ihre Ideologie passen, ist wohl den meisten bekannt. Aber dass sie dies auch mit den Dramen der Weimarer Klassik getan haben, war für die Schüler und Schülerinnen der Q11, die an der Führung „Ambivalente 
Geschichte“ teilnahmen, neu. Die FührerInnen zeigten auf dem Stadtrundgang immer wieder interessante von den Nazis hergestellte Verbindungen zwischen dem Weimar ihrer Zeit und dem von Schiller und Goethe.

Neue Erkenntnisse brachte auch die Führung durch das Goethe-Nationalmuseum. Von seinen Reisen über seine künstlerischen Fähigkeiten bis zu seinen naturwissenschaftlichen Beobachtungen war hier für alle etwas geboten. Am spannendsten fanden die SchülerInnen jedoch die Ausführungen über die verschiedenen Frauen, die den Dichter inspirierten. Über eine von ihnen, nämlich Christiane Vulpius, konnte man auch beim Besuch des Goethe-Hauses viel erfahren. Von Audio-Guides geleitet sahen sich Schüler und Lehrer hier die überwiegend orginale Einrichtung an, wodurch die vielseitigen Interessen und Fähigkeiten des Dichters, Künstlers, Staatsmanns und Forschers besonders deutlich wurden.

Letztendlich kann man sagen, dass die Fahrt nach Weimar bei den SchülerInnen ein neues und besseres Verständnis für die Weimarer Klassik geweckt hat. Der Geist der Klassik weht heutzutage jedoch eher zwischen Buchdeckeln als inmitten lärmender Schulklassen.

Felicitas Groth

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