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Aktuelles

Planetarium02Einen Tag nach der Einweihung, am Freitag, den 13.12.19, fand die Pionier-Kooperationsfeier der Sternwarte Ursensollen mit dem Erasmus-Gymnasium Amberg statt. Ein P-Seminar der Schule arbeitete alle Details aus. Zu den Partnern und Gästen zählten Prof. Dr. Matthias Mändl (Vorsitzender des Vereins der Sternwarte), Norbert Schmid (2. Bürgermeister Ursensollen), OStD Karl Bösl (Direktor EG Amberg), Helmut Weigl (Elternbeiratsvorsitzender EG), Vertreter der Gymnasien MRG, GMG, HCA, der Amberger Realschulen sowie der Mittelschule Ursensollen, ferner weitere Mitglieder des Sternwartenvereins. Die Veranstaltung eröffnete um 14:00 Uhr Thomas Neubauer als Vertreter des Seminars. Grußworte von Prof. Dr. Mändl, Herrn Schmid und Herrn Bösl folgten.

Ehe es dann zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung kam, verwies Michael Haberberger, Seminarlehrkraft am EG und Mitglied im Förderverein der Sternwarte, in einem kurzen Vortrag auf die gemeinsame Vergangenheit des EGs und der Sternwarte, während der schon seit sechzehn Jahren immer wieder Klassen des EGs die Sternwarte als Ergänzung zum Unterricht genutzt haben. Er schloss seinen Impulsvortrag mit den Worten: Keine Wissenschaft imponiert die Menge so sehr wie die Astronomie. Das stelle ich auch im Unterricht fest, lasst uns das nutzen und genießen.“

Im Anschluss referierte Prof. Mändl über die führende Technik des Planetariums, bevor er den Anwesenden eine halbstündige Vorführung gab, die alle beeindruckte. Im Anschluss wurde dann die Kooperationsvereinbarung durch Mändl und Bösl unterzeichnet. Die Schülerinnen Lisa Sailer und Paula Nagler überreichten beiden Parteien die von Luca Scagliola designten Kooperationstafeln. Die Kooperationsvereinbarung an sich schreibt im Wesentlichen die verstärkte Zusammenarbeit von Sternwarte und EG in Form von Führungen und gemeinsamen Unterrichtsprojekten fest, die intentional von anderen Schulen übernommen werden kann. Dazu gibt das Seminar alle Vor- und Unterlagen an die anwesenden Vertreter der Schulen weiter, um Schülerinnen und Schüler für Astronomie zu begeistern und ihnen wissenschaftliche Arbeitsweisen näher zu bringen. Die Veranstaltung endete mit einem wiederum selbst kreierten kalten Büffet.

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Liebe Volleyballfreunde,

wir, die Schüler des Erasmus-Gymnasiums wollen Ihnen die französischen Jugendnationalspieler vorstellen. Deshalb haben wir die Jungs heute vormittag an unserer Schule interviewt und über jeden einen kleinen Steckbrief erstellt. Viel Spaß beim Zuschauen und Mitfiebern.

Ihre Schüler der 10. und 11. Klassen des Erasmus-Gymnasiums mit ihren Lehrkräften OStRin Konstanze Schlereth, LAssin Karin Bender, OStRin Bernadette Spörer und OStR Markus Spörer

 

Die französischen Spieler, ihre Trainer und Betreuer: (Bitte anklicken!)

1         Sakanoko-Nadirian Louis

2         Henno Hilir

3         Lefaivre Lohan

4         Galtie Timothé

5         Chaboissant Anatole

6         Bonnin Bastien

7         Blanc Enzo

8         Bouchez Alexandre

11       Fabrowski Quentin

12       Laumuno Louka

13       Varier Liam

16       Canovas Nathan

17       Magnin Simon

Betreuer

Trainer

KwdM Dez19

Selina Schinabeck 8b

Morgenstimmung

Eltern, Schüler, Lehrer und Freunde des Erasmus-Gymnasiums unternahmen am vergangenen Sonntag bei bestem Herbstwetter einen Ausflug nach Schwandorf, um das in der Region sehr bekannte Felsenkeller-Labyrinth zu besuchen.

Amberg. Seit Jahren ist es Tradition am Erasmus-Gymnasium, einmal im Schuljahr einen gemeinsamen Ausflug oder eine Wanderung zu unternehmen, um sich klassenübergreifend kennenzulernen. Ziel des diesjährigen Ausflugs war die Erkundung des umfangreichen Labyrinths der rund 500 Jahre alten Felsenkeller in Schwandorf.

Der Elternbeiratsvorsitzende Helmut Weigl begrüßte mehr als 80 interessierte Eltern, Schüler, Lehrer. Besonders erfreut war Weigl, dass der Schulleiter, Herrn OStD Karl Bösl und einige des Kollegen an der Veranstaltung teilnahmen.

Startpunkt zur diesjährigen Aktivität war die Tourist-Information in Schwandorf. Von da an übernahmen zwei erfahrene Gästeführer die Amberger Gruppen für die Rundgänge unter der Erde. Der Elternbeirat Dr. Matthias Bierler, selbst aus Schwarzenfeld stammend und Absolvent des Schwandorfer Gymnasiums, zeichnete wieder verantwortlich für die Organisation des gelungenen Ausflugs.

Im Rahmen der zweistündigen Führung durch die Keller im Dogger-Sandstein wurden viele geschichtliche Informationen vermittelt. Von der ursprünglichen Nutzung für die kalte Gärung des Bieres, dienten die rund 130 Keller auch als Lagerstätten für Lebensmittel und sonstiger Güter. Selbst ein Kaffee-Kontor aus Hamburg hatte dort die schwarzen Bohnen aufbewahrt

In Kriegszeiten nutzte die Bevölkerung das Labyrinth auch als Luftschutzbunker. Bis zu 2.000 Personen fanden hier Schutz. Viele Schwandorfer, die in dieser Zeit lebten, waren traumatisiert und wollten nie wieder in die unterirdischen Kellergänge hinabsteigen.

Ganz stolz fügte der Gästeführer noch an, dass der wohl berühmteste Sohn Schwandorfs, Konrad Max Kunz (geboren am 28.4.1812 in Schwandorf, gest. 3.8.1875 in München)ist. Kunz ist der Komponist der Bayernhymne und war Schüler des Amberger Erasmus Gymnasiums, spätestens hier war der Bezug des Ausflugs vollends hergestellt.

Ein gemeinsames Mittagessen mit regen Diskussionen markierte den Schlusspunkt des Ausflugs nach Schwandorf.

Übereinstimmend waren alle der Meinung, dass hier ein sehr wertvolles Denkmal mit seiner Geschichte seit dem 16. Jahrhundert in hervorragender Weise saniert und präsentiert wird. Ein historisches Kleinod in unserer nahen Umgebung.

Die Teilnehmer grübelten schon, welches Ziel sich der Elternbeirat für 2020 einfallen lassen wird.

 

Stellt euch vor, ihr müsst weg. Ganz plötzlich von heute auf morgen, über Nacht!“ Mit diesen eindringlichen Worten von Luzia Ram – gerichtet an die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgagsstufe - begann die Vorbereitungsstunde für die Autorenlesung am 12.11.2019.

In einer solchen Situation nämlich – wie eingangs beschrieben – befand sich Hescham, ein heute 14-jähriger Junge aus dem Irak, der Fußball liebt und Lehrer werden möchte, am liebsten für Mathe. Hescham war vom P-Seminar Deutsch eingeladen worden, um seine Erfahrungen und Erlebnisse auf der Flucht sowie Eindrücke aus seiner neuen Heimat, Deutschland, zu schildern. Die intensiven und z.T. bedrückenden Erzählungen Heschams, die aber auch positive Gefühle beinhalteten, sollten für die Thematik der kommenden Lesung sensibiliseren.


Denn Ähnliches muss auch die Figur „Tayo“ aus dem Buch „Tayo bleibt“ erleben, ein 16-jähriger begnadeter Fußballer aus Nigeria, der sich in Hamburg zunächst eine neue Existenz aufbaut, jedoch mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres abgeschoben werden soll. Ob das seine Mitschüler wohl verhindern können? 

Dieses Buch war Gegenstand der Autorenlesung, die im Zuge des P-Seminars „Loslesen“ als eine von drei Aktionen geplant und durchgeführt wurde. Ziel war es, besonders jüngeren Mitschülern ein Stück weit die Begeisterung für das Lesen, oft zurückgedrängt und in Vergessenheit geraten durch soziale Medien und Co., wieder zurückzugeben. 

Was eignete sich hierfür besser als eine Lesung? Gewonnen werden konnte Andreas Schlüter aus Hamburg - ein sehr renommierter Autor, der neben Bestsellern, wie „Level 4: Die Stadt der Kinder“, auch Drehbücher, u. a. für den Tatort, verfasst hat.

Nach etwa einer Schulstunde, in der spannende Ausschnitte aus „Tayo bleibt“ vorgelesen wurden, blieb noch genug Zeit, die zahlreichen Fragen der Schüler zu klären und Einblicke in die Arbeitsweise des Autors zu gewinnen. Wer hätte etwa gedacht, dass allein aus dem Kindheitstraum, eine Nacht allein im Kaufhaus zu verbringen, einmal ein millionenfach verkaufter Bestseller entstehen kann? Manchmal – so erzählte Schlüter - reicht auch nur eine umgangssprachliche Redensart für „genervt sein“, nämlich „jemanden auf den Mond schießen“, als zündende Idee aus, um zahlreiche Buchseiten zu füllen.

Neben der allgemeinen Entstehungsgeschichte eines Buches wurde auch noch der persönliche, z.T. etwas verschlungene Werdegang des Autors beleuchtet (welcher besonders für einige orientierungslose 12-Klässler als Hoffnungsschimmer gelten könnte). Denn ursprünglich wollte sich Andreas Schlüter nie als Freiberufler selbstständig machen. Ausgebildet als Großhandelskaufmann arbeitete er zunächst in einer Nachrichtenredaktion. Um der monotonen Massenproduktion kurzer Texte in knapper Zeit zu entfliehen, schrieb er anfangs hobbymäßig nach Feierabend sein erstes Buch, entdeckte allerdings schnell seine Leidenschaft und machte schließlich das Schreiben von Büchern zu seinem Beruf.

Nach mittlerweile über 100 Büchern ist „das erste-in-den-Händen-Halten“ eines neuen, druckfrischen Buches für Schlüter noch immer ein besonderer Moment. 

Und das wird auch weiterhin so bleiben, so versicherte der Autor. Denn eines macht Bücher zu etwas ganz Besonderen: Wie kein anderes Medium erlauben sie es jedem Menschen, sich seine eigene Welt zu erschaffen!

Luzia Ram, Alina Birkenstock, Jeremias Heider, Lucia Eidenhardt (Q12)

AndreasSchlueter  JeremiasHeiderLucia EidenhardtAndreas SchlueterLuzia RamAlina Birkenstock

 

 

 

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