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Aktuelles

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung... Wer auch immer diesen Spruch erdacht hat, muss eines übersehen haben: Was ist mit gutem, sehr gutem, heißem Wetter? Was tun bei einer Hitzewelle?
Die Klettergruppe fand letztes Wochenende die passende Antwort:

1. Klettern in den späten Abendstunden
2. Spareribs- Essen bei Vollmond
3. meist freiwilliges Baden in der kühlen Püttlach und Wiesent
4. Reduzierung der Zelte bis aufs Wesentlichste (s. Bild)
5. Kanupaddeln durch Stromschnellen und Spritzwasser
6. Höhlenerkundung am heißen Nachmittag
7. Ergänzung körpereigener Wasservorräte durch Plünderung von Kirschbäumen

Rezept zur Wiederholung dringend empfohlen!

Anmerkung der Testpersonen:
Don’t try this at home!

Flucht vor der Hitze Flucht vor der Hitze

„Soll in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung wieder eingeführt werden?“ So lautete das Thema des diesjährigen Finales im Landesentscheid Jugend debattiert. Ein heikles Thema, für das sich sicherlich gute Argumente auf beiden Seiten finden lassen. Julian Prechtl überzeugte die Jury jedenfalls mit seinen Argumenten auf Pro-Seite, sodass er als 2. Landessieger unsere Schule beim Bundeswettbewerb in Berlin vertritt.

Doch nicht nur um gute Argumente geht es in dem deutschlandweiten Wettbewerb, an dem allein in Bayern rund 29.000 Schüler aus 110 Schulen aller Schularten teilnehmen. Auch Rhetorik, Sachkenntnis und das Einhalten der formalen Regeln ist hierbei wichtig; denn die Debatten sind nach einem festen Schema aufgebaut: Es diskutieren jeweils zwei Debattanten auf Pro- und zwei auf Contra-Seite. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten schließen sich die vier einminütigen Schlussreden an.

Die vorletzte Ebene des Wettbewerbs, welcher mit dem Schulentscheid beginnt, dem Regional- und Landeswettbewerb folgen und der schließlich mit dem Bundeswettbewerb in Berlin endet, fand am Montag, den 20.04.2015, in München statt. Nach den Vorrunden qualifizierten sich vier Debattanten für das Finale. Unter ihnen  Julian Prechtl, der im Finale, das im bayerischen Landtag ausgetragen wurde, die Jury ein weiteres Mal von sich überzeugen konnte. Er ist somit einer von zwei Jugendlichen, die das Land Bayern vom 26. bis 27.06.2015 beim Bundeswettbewerb in Berlin vertreten. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg!

Maximilian Knab, Q11

Ein Tag voller Highlights! Erst die Sonnenfinsternis bei wolkenlosem Himmel in der Schule bestaunen, danach trockene Felsen schon Mitte März genießen: Was für ein Tag! So früh im Jahr wie noch nie, genau am astronomischen Frühlingsanfang, am 20. März, konnte die Klettergruppe dieses Jahr ihre Outdoor-Saison eröffnen:
Da die Tage noch nicht lang sind, wählten wir einen nahe gelegen Felsen mit kurzer Anfahrt. Für drei sonnige Nachmittagsstunden gehörte uns die sonnige Ammerthaler Wand beinahe völlig allein. Für einige von uns die ersten Schritte am echten Fels. The real thing! Und man konnte sehen, dass sich das Hallentraining gelohnt hatte!
Noch viele weitere Outdoor-Aktivitäten sollen folgen!

„Non scholae, sed vitae discimus“, sprach dereinst ein wichtiger alter Mann, und ein weiterer rief aus: „Überall regt sich Bildung und Streben!“ Der erste war Seneca, der zweite Goethe; und beide wären keine wichtigen alten Männer, hätten sie nicht öfter kluge und wahre Dinge gesagt, denen noch Jahrhunderte nach dem Ableben ihrer Schöpfer Gültigkeit innewohnt. Zu einer akuten Aufwallung jener Bildung und jenes Strebens kam es nämlich erst jetzt wieder an unserer Schule – am Freitag, den 16. Januar beim internen Jugend-debattiert-Entscheid.

In insgesamt vier Debatten wurden insgesamt vier Schulsieger bestimmt. Zunächst zwei in der  Sekundarstufe I (also achte und neunte Klassen), in der hoher Konkurrenzdruck herrschte: Aus acht Bewerbern konnten sich Hanna Schöpf (9b) und Julian Riß (9c) durchsetzen. In der Sekundarstufe II  gab es nur eine Debatte, da der Wettbewerb mit vier Teilnehmern doch deutlich übersichtlicher war: Hier erlangte Julian Prechtl (Q11) ob seiner herausragenden rhetorischen Fähigkeiten und messerscharfer Argumentation knapp die besondere Gunst der Jury, vor Christian Hausmann (Q12), der durch besonders ausgereifte Sachkenntnis dank eingehender Vorbereitung bestach. Als enthusiastisches Publikum fungierten  die neunten Klassen. In den Siegerehrungen durften alle Teilnehmer und Sieger dann ihre verdienten Urkunden entgegennehmen und wohlwollenden Reden der betreuenden Lehrkräfte Frau Druckseis und Frau Biehler lauschen.

Um zum anfänglichen Bild vom Lernen fürs Leben zurückzukehren: allen Jugend-debattiert-Absolventen ist wohl eines gemeinsam, und zwar ein Vorteil. Dieser Vorteil wird genau dann relevant, wenn es darum geht, zu argumentieren und - vor allem - zu überzeugen. Väter von der Notwendigkeit eines neuen iPhones, Mütter von dem Besuch einer Party bis vier Uhr nachts trotz Schule am nächsten Tag, Schuldirektoren von der eigenen Unschuld, spätere Firmenchefs von der eigenen Überlegenheit…wer durch die Feuerprobe der Jungend-debattiert-Debatte gegangen ist, wird sich nicht leicht mit abgeschmackten Totschlagphrasen abspeisen lassen. Er wird diskutieren, bis die Worte Funken sprühen. Und somit haben unsere Schulsieger wesentlich mehr errungen als den Schulsieg: sie haben fürs Leben gelernt. Mögen sie ihre Erfahrungen nutzen.

Anna Weber, Q11

Noch nie war das EG mit so vielen Teams beim Oberpfalzentscheid von "Jugend forscht - Schüler experimentieren" in Neumarkt. Insgesamt wetteiferten 156 Schülerinnen und Schüler zwei Tage lang in 90 Projekten um die begehrten Auszeichnungen. 4 Projekte von insgesamt 8 Schülern kamen aus unserer Schule und.... wurden belohnt!

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