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Aktuelles

Im Rahmen der Projekttage 2018 drehten 23 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-7 Videos zu den Themen Dirndl, Lederhose, Küchel, Lebkuchen und Schloss Neuschwanstein. Viel Spaß beim Anschauen!

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TechmaniaZum Abschluss des Schuljahres fuhr ein Bus voller verdienter MINT-lerinnen und MINT-ler unserer Schule nach Pilsen ins Techmania Science Center. Wohl am besten beschreiben diese Mitmach- und Ausprobier-Ausstellung die Aussagen unserer Schülerinnen und Schüler – hier eine Auswahl:

„Mir hat der Ausflug sehr gut gefallen. … Ich fand die riesige Bandbreite der Attraktionen toll.“
„Das Gyroskop war total cool, denn es war interessant zu sehen, wie sich die Astronauten auf das Weltall vorbereiten.“
„Das Techmania Science Center war an sich großartig, mit vielen spannenden und interessanten Experimenten. Aber am besten war das schiefe Haus; war einfach verrückt 😊.“
„Besonders gefallen hat mir der schiefe Raum, weil dort gezeigt wurde, dass man das Gleichgewichtsorgan durcheinanderbringen kann.“
„Für mich war der Ausflug sehr informativ. Am besten fand ich den Versuch mit den Frequenzen, da dieser super erklärt war.“
„Ich fand das Flaschenzugprinzip in der Eingangshalle am besten.“
„Goldwaschen: Man konnte mithilfe von Goldpfannen das Gold selbst waschen. Gold ist 7-mal schwerer als Sand und Kies, weswegen sich das Gold dann am Boden absetzt und das andere Gesteinsmaterial durch Kreisbewegungen aussortiert wird. Übrig bleibt das Gold.“
„Besonders gut gefallen haben mir die Virtual-Reality-Brille, die Plasmakugel und der Flaschenzug, mit dem man sich selbst auf einer Schaukel hochziehen konnte.“
„Am besten hat mir der Bohrsimulator gefallen. Das war so real dargestellt, da hat man gemeint, man bohrt selbst.“
„Eine sehenswerte Ausstellung, auch wenn einem die tschechische Sprache fremd ist.“
„Das Beste an der Ausstellung waren in der Astronomieausstellung das Gyroskop und die Erdumlaufbahn als Modell.“
„Am besten fand ich die vielen Experimente zum selbst Ausprobieren, z. B. das Planen eines Unterwasserpools.“
„Ein erinnernswertes Erlebnis!“
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Unsere Berlinfahrt startete offiziell zwar schon um 7 Uhr, dem 4. Juli, doch so richtig realisierten wir, die 10. Klassen, unsere Destination erst, als unsere eigens kreierten Berlinfahrt-T-Shirts eine Stunde später ausgeteilt wurden und daraufhin das große Unterschriftensammeln begann. Die mehrmaligen Aufforderungen des Busfahrers, sich doch endlich wieder hinzusetzten stießen dabei auf taube Ohren. Nach insgesamt sieben Stunden Busfahrt der erste Shock, von außen sah unser Hotel Tiergarten, gelegen in Alt-Moabit, mit seiner circa 5 Meter breiten Fassade, eingepfercht zwischen dubios wirkenden Kleinwarenhändlern, etwas kümmerlich aus. Doch von innen entpuppte es sich dann doch als recht einladend und komfortabel, zudem konnte es, wie wir am nächsten Tag feststellten, mit einem breit gefächerten Frühstücksbüffet punkten. Doch zurück zum Anfangstag, nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel machten wir uns schon mit der U-Bahn in Richtung Bundestag auf. Hier wäre nun Gelegenheit Herr Gräß zu zitieren, doch diesen speziellen Spruch wollen wir uns für die Abizeitung aufsparen. Im Bundesrat wurden wir zuallererst mit der Aufforderung empfangen, uns doch bitte zu entkleiden, was anhand der Tatsache, dass wir aufgrund der hohen Temperaturen ohnehin nicht mehr als T-Shirts und kurze Hosen trugen, nur durch verdutze Blicken unsererseits quittiert wurde. Nach diesem kurzen Missverständnis - der Führer hatte sich wohl doch eher auf unsere Rucksäcke bezogen - ging die Tour los. Nach Besichtigung des Sitzungssaals und des Plenarsaals sowie einigen Erläuterungen, bot sich uns die einmalige Gelegenheit, eine Sitzung in der originalen Location nachzuspielen. Der Gesetzesvorschlag zur Herabsetzung der Fahrerlaubnis auf 16 Jahre wurde einstimmig abgelehnt. Nach unserer vorbildlichen Mitarbeit wurde uns der Abend zur freien Verfügung überlassen.
Der nächste Tag startete mit einem Treffen mit Alois Karl, dem Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises, der hierbei sogleich die Gelegenheit ergriff und mit Aaron, Leo und Benedikt namentlich Bekanntschaft schloss. Doch auch die anderen Schüler wurden nicht außer Acht gelassen, als er unser Wissen über die momentane Flüchtlingskrise der Reihe nach abfragte. Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen war unsere Erleichterung groß, als wir erfuhren, dass die anstehende Stadtführung nicht wie gefürchtet zu Fuß zu observieren war, sondern mit unserem privaten Reisebus vonstatten gehen würde. Trotz der anfänglichen Warnungen unseres Stadtführers, dass die bevorstehende Tour dieselbe sein würde, die er auch seinen Seniorengruppen präsentiere, stellte er selbst sich als sehr kompetent und die Führung insgesamt als doch recht interessant heraus, auch wenn einige Schüler die Gelegenheit nutzten, den verpassten Schlaf der vorangegangenen Nacht nachzuholen. Nachdem wir unseren Nachmittag selbst gestalten konnten, gingen wir am Abend gemeinsam mit den Lehrern essen. Der Elternbeirat hatte sich hierbei ersichtlich bemüht, unsren kulturellen Horizont zu erweitern, indem er uns ein leckeres indisches Menü gesponsert hatte.
Der Freitag hatte uns im Voraus zu Unrecht Sorgen bereitet, mit Blick auf den sportlichen Terminplan. Nach einer 30-minütigen Wartepause vor dem, wie sich letztlich herausstellte dann doch falschen Museums, fanden wir nach einem kurzen Ortswechsel schließlich das von uns angestrebte Science Center. Dieses faszinierte sowohl die Schüler als auch die Lehrer mit vielen interaktiven Ausstellungsstücken, an welchen man etwaige physikalische und biologische Phänomene selbst erzeugen konnte. Zum Mittagessen blieb nicht viel Zeit, denn unser nächster Termin stand schon an: die Besichtigung der Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen. Jeder der drei Führer informierte uns anschaulich und sachkundig über die dunklen Seiten der DDR, indem uns die grausamen, größtenteils psychologischen Foltermethoden nahegebracht wurden. Als nächstes stand der Besuch des Reichstagsgebäudes auf dem Plan. Hier wurde uns von einer Doktorandin die Zusammensetzung und die Aufgaben des Bundestages erläutert, woraufhin wir die Glaskuppel des Reichstagsgebäudes besichtigten. Bequemer Weise lag die Fanmeile der WM direkt nebenan, und so fanden sich einige Schüler dort ein um im Anschluss das spannende Spiel zwischen Belgien und Brasilien zu beobachten.
Ehe wir uns versahen war der letzte Tag unseres Aufenthaltes schon angebrochen. Der Stadtführung in Potsdam sahen wir mit gemischten Gefühlen entgegen, den in diesem fortgeschrittenen Stadium der Reise waren wir alle dann doch ziemlich erschöpft - natürlich nur wegen der fortwährenden Hitze. Aufatmend konnten wir jedoch feststellen dass der erste Teil der Führung auch dieses Mal wieder im Bus stattfand, auch wenn der ausgeprägte Berliner Akzent des Reiseleiters einige seiner Witze unverstanden ließen. Obwohl die Besichtigung des Schlossparks von Sanssouci einen Fußmarsch mit sich zog, war dies doch zu verkraften, denn die schöne Landschaft entschädigte unsere Anstrengungen. Und ehe wir uns versahen, waren wir auch schon wieder zurück im Bus und traten unsere Heimreise an, die dann doch wesentlich ruhiger ausfiel als die Hinreise. Um halb sieben erreichten wir schließlich alle wohlbehalten das Erasmus-Gymnasium und unsere Berlinfahrt fand ihr Ende.

Text: Lilly Hüttner & Franziska Lehnert
Bilder: Benedikt Lueger

 

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Sommerkonzert2018 39Bei schönstem Sommerwetter gestalteten die Schülerinnen und Schüler des Erasmus-Gymnasiums ihr traditionelles Sommerkonzert auch in diesem Jahr wieder unter freiem Himmel im Innenhof der Schule. Die fast 150 Mitwirkenden bescherten dabei den zahlreichen Zuhörern zweieinhalb Stunden musikalische Vielfalt, die Klassik und Filmmusik genauso umfasste wie Rock und Pop und so jeden Musikliebhaber auf seine Kosten kommen ließ.

Für eine stimmungsvolle Konzerteröffnung sorgte das Orchester, das unter der Leitung von Musiklehrerin Christine Uhle ein Medley aus der Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“ darbot. Im weiteren Verlauf des Abends formierten sich die einzelnen Instrumentengruppen des Orchesters zu kleineren Ensembles, wobei die Bläser mit dem Main Theme aus „Game of Thrones“ der Filmmusik treu blieben. Den filigranen „Elfentanz“ des Streicherensembles leitete Geigenlehrer Richard Hubert. Die diesjährigen Instrumentalsolisten Helena Wels und Luca Scagliola (beide Violine), Raphael Gradl (Akkordeon) und Andrea Anthofer (Harfe) bewiesen ihr Können bei anspruchsvollen Stücken und erhielten dafür begeisterten Applaus.

Das musikalische Leben am Erasmus-Gymnasium wird ebenso von diversen Chorformationen geprägt. Diese bestehen allerdings nicht nur aus Schülerinnen und Schülern: im „Erasmus-Chor“ vereinen sich sangesfreudige Ehemalige, Eltern und Lehrer, die dieses Jahr erstmals unter der Leitung des ehemaligen Schulleiters Peter Seidl drei Liebeslieder aus der Renaissance interpretierten. Engagiert und klangvoll trugen die Chöre aller Jahrgangsstufen in unterschiedlichsten Formationen weitere Filmmusiktitel wie „I see fire“ („Der Hobbit“) oder „Vois sur ton chemin“ („Die Kinder des Momsieur Matthieu“) vor, widmeten sich Evergreens , wie „Dreamer“ (Supertramp) und „Barbar‘ Ann“ (Beach Boys) und Hits aus den vergangenen Jahren, beispielsweise „Fireflies“ (Owl City) oder „I lived“ (One Republic). Die Chöre und Ensembles der Jahrgangsstufen 9 bis 12 wurden dabei bewährt von Christine Uhle geleitet, die musikalische Leitung der Jahrgangsstufen 5 bis 8 übernahm dieses Jahr Musikreferendarin Stefanie Marschner, die ihre momentane Ausbildung am EG absolviert.

Nach der Bewirtung durch den Elternbeirat in der Konzertpause ging es im zweiten Teil des Abends etwas lauter zur Sache: Die Schulband „Seven Days a Week“, die von Florian Häusler betreut wird, überzeugte mit Songs von Linkin Park und Juli. Die zweite Schulband „Spinnin Leaves“ musste aufgrund der Erkrankung ihres Sängers eine spontane Programmänderung vornehmen und verdient daher besonders große Anerkennung für ihre Darbietung. Für das große Konzertfinale konnten die beiden Moderatoren Jeremias Heider und Benedikt Lueger schließlich noch die Lehrerband „White Chalks“ ankündigen, die gemeinsam mit allen Chören und den Songs „Crazy little thing called love“ und „Jailhouse Rock“ dem Konzert einen würdigen Schlusspunkt setzten. Doch kein Konzert endet ohne „Let my light“. Hier schlossen sich der Sängerschar sogar zahlreiche Ehemalige aus dem Publikum an und bewiesen den besonderen Zusammenhalt der Schulfamilie, den wohl jeder Konzertbesucher gespürt hat.

StRefin Marschner

 

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Die europäischen Sparkassen vermitteln mit dem Planspiel Börse finanzielle Bildung spannend, praxisnah und „zum Anfassen“. Dabei spekulieren die Teams mit 50.000 Euro virtuellem Startkapital auf echte Börsenwerte. Dieses Jahr dürfen wir uns besonders freuen, dann die EGAG mit den Schülern Aaron Weiß, Paula Nagler, Louisa Brandt, Sophia Strobel, Manuel Pfitzner, Josef Schatz, Thomas Neubauer, Leo Ringer und Sebastian Piehler aus unserer 10a hat im Geschäftsgebiet der Sparkasse Amberg-Sulzbach unter 31 Teams den dritten Platz erreicht. Dabei investierten die Schüler der EGAG in die richtigen Unternehmen. Ganz nach Warren Buffets Leitgedanken für Börsen „Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun“ setzten sie sich mit potentiellen Investitionen intensiv auseinander. So kam es, dass sie zur richtigen Zeit kurz vor Veröffentlichung der neuesten Prozessorgeneration Aktien des Chipherstellers Intel kauften. Die Übernahme von Air Berlin durch die Deutsche Lufthansa führte das Team EGAG vorübergehend sogar an die Spitzen im Kreis Amberg-Sulzbach. Am Ende wurde es ein herausragender 3. Platz, den die EGAGler zu feiern wussten.

StR D. Reuter

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