+++ Herzliche Einladung zum diesjährigen Sommerkonzert am 17. Juli +++

Aktuelles

Fabian Meiler (Q11)

2 für 1!! Da BdW in näherer Zukunft aus dem Elfenbeinschloss auszieht, suchen wir neue Besitzer für unser Lieblingsmobiliar. Heute im Sonderangebot: Bücherpult mir Drachen- und Phönixemblem, 1502 erbeutet vom Gründer Erasmus von Rotterdam, während er sich mit einer Abordnung von EG-Kollegiaten zum Zwecke des Siegs im Trimagischen Tunier in Hogwarts (UK), aufhielt. Hoher historischer und ideeller Wert! Ihre Aufgaben als neuer Besitzer: Abstauben. Bitte beachten Sie, dass Sie nicht bevollmächtigt sind, das Pültchen von seinem derzeitigen Aufenthaltsort zu entfernen, da dieses Angebot sich einer rechtlichen Grauzone befindet (aber mehr Schwarz als Grauzone). Preis: Verhandlungsbasis.

 

"Ich kann kein Physik, weil ich ein Mädchen bin" war über Jahrzehnte die dankbarste Ausrede dafür, den naturwissenschaftlichen Unterricht mit frohgemutem Desinteresse zu strafen, nach jeder Klausur die ein oder andere Krokodilsträne zu verdrücken und anschließend den Unterricht  mit frohgemutem Desinteresse zu strafen. Bis die Emanzipation kam: Heute können wir kein Physik, weil wir den Unterricht mir frohgemutem Desinteresse strafen. So ändern sich die Zeiten hin zu mehr Gleichberechtigung und mehr Arbeitsaufwand. Sogar Barbie wird heute für die Zwecke der Physik instrumentalisiert. (Den abgebildeten Apparatus hat die Fachschaft übrigens zufällig beim gemeinsamen Aufräumen entdeckt.)

 

Am 18. Februar 2016 besuchten die Lateiner/innen der 10. Klassen unter der Leitung von StRefin Scherr, StR Rau und dem Praktikanten Bastian Scholz die Glyptothek in München. Die Exkursion fügte sich harmonisch in die Lektüre von Ciceros Gerichtsredenpaar In Verrem ein. Gaius Verres hatte sich als römischer Statthalter in Sizilien durch systematischen Diebstahl und Erpressung Kunstwerke von unermesslichem Wert angeeignet und nicht nur seiner Provinz, sondern auch dem Ansehen Roms durch sein skrupelloses Vorgehen erheblichen Schaden zugefügt. Damit sich der Lateinunterricht nun nicht nur auf das Übersetzen von Ciceros schwärmerischen Statuen- Beschreibungen beschränkte, wollten wir vergleichbare Skulpturen auch einmal in natura betrachten. Am Zielort konnten wir uns wie in Verres' Palast fühlen, angesichts der Fülle von griechischrömischen Kunstwerken, die in der Glyptothek zu bewundern sind. Jeder stellte als Experte bzw. Expertin ein Kunstwerk näher vor. Dabei bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass sie anhand der typischen Stilmerkmale nunmehr Statuen eindeutig der archaischen, klassischen oder hellenistischen Epoche zuordnen können. Besondere lumina (auf Neudeutsch "Highlights") waren der sich lasziv räkelnde Barberinische Faun, die römischen Kaiserportraits sowie die hellenistischen Spielereien Ganswürger und Trunkene Alte. Einige Schülerinnen und Schüler zeigten mit ihrer Imitation der Ägineten, einer Figurengruppe vom Athena-Aphaia-Tempel auf der griechischen Insel Ägina, durchaus dieselbe "stille Größe" (J.J. Winckelmann) wie ihre unbelebten Vorbilder. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Rundgang durch die Antikensammlung, wo noch ein kurzer Blick auf Meisterwerke der griechischen Vasenmalerei und auf etruskische Exponate geworfen werden konnte, einem gemeinsamen Mittagessen und anschließender Freizeit in der Münchener Innenstadt, bevor am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Amberg angetreten wurde.

StR Rau

p style="Alexander Kuhn (Q11)</em></p>"
Copyright © 2018 Erasmus-Gymnasium Amberg. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
         
Zum Seitenanfang