+++ Herzliche Einladung zur Theateraufführung "SMS-Stories aus Maggies Salon" am 26.06.2018 um 19:30 +++

Aktuelles

"Ich kann kein Physik, weil ich ein Mädchen bin" war über Jahrzehnte die dankbarste Ausrede dafür, den naturwissenschaftlichen Unterricht mit frohgemutem Desinteresse zu strafen, nach jeder Klausur die ein oder andere Krokodilsträne zu verdrücken und anschließend den Unterricht  mit frohgemutem Desinteresse zu strafen. Bis die Emanzipation kam: Heute können wir kein Physik, weil wir den Unterricht mir frohgemutem Desinteresse strafen. So ändern sich die Zeiten hin zu mehr Gleichberechtigung und mehr Arbeitsaufwand. Sogar Barbie wird heute für die Zwecke der Physik instrumentalisiert. (Den abgebildeten Apparatus hat die Fachschaft übrigens zufällig beim gemeinsamen Aufräumen entdeckt.)

 

Am 18. Februar 2016 besuchten die Lateiner/innen der 10. Klassen unter der Leitung von StRefin Scherr, StR Rau und dem Praktikanten Bastian Scholz die Glyptothek in München. Die Exkursion fügte sich harmonisch in die Lektüre von Ciceros Gerichtsredenpaar In Verrem ein. Gaius Verres hatte sich als römischer Statthalter in Sizilien durch systematischen Diebstahl und Erpressung Kunstwerke von unermesslichem Wert angeeignet und nicht nur seiner Provinz, sondern auch dem Ansehen Roms durch sein skrupelloses Vorgehen erheblichen Schaden zugefügt. Damit sich der Lateinunterricht nun nicht nur auf das Übersetzen von Ciceros schwärmerischen Statuen- Beschreibungen beschränkte, wollten wir vergleichbare Skulpturen auch einmal in natura betrachten. Am Zielort konnten wir uns wie in Verres' Palast fühlen, angesichts der Fülle von griechischrömischen Kunstwerken, die in der Glyptothek zu bewundern sind. Jeder stellte als Experte bzw. Expertin ein Kunstwerk näher vor. Dabei bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass sie anhand der typischen Stilmerkmale nunmehr Statuen eindeutig der archaischen, klassischen oder hellenistischen Epoche zuordnen können. Besondere lumina (auf Neudeutsch "Highlights") waren der sich lasziv räkelnde Barberinische Faun, die römischen Kaiserportraits sowie die hellenistischen Spielereien Ganswürger und Trunkene Alte. Einige Schülerinnen und Schüler zeigten mit ihrer Imitation der Ägineten, einer Figurengruppe vom Athena-Aphaia-Tempel auf der griechischen Insel Ägina, durchaus dieselbe "stille Größe" (J.J. Winckelmann) wie ihre unbelebten Vorbilder. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Rundgang durch die Antikensammlung, wo noch ein kurzer Blick auf Meisterwerke der griechischen Vasenmalerei und auf etruskische Exponate geworfen werden konnte, einem gemeinsamen Mittagessen und anschließender Freizeit in der Münchener Innenstadt, bevor am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Amberg angetreten wurde.

StR Rau

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Victoria Walden (5a)

Die Stadt versinkt im Schnee

Zwei X-Perimente-Kurse werden derzeit bei uns angeboten. Diese sind transparent, d.h. man kann jederzeit bei Interesse einsteigen.

Im Basis-Kurs für die Unterstufe erlangen die Teilnehmer erste praktische Erfahrungen beim Experimentieren und Aufbereiten der gewonnenen Ergebnisse. Miriam Evans (6b), Ramon-Orak Ates (5a), Elias Dasenakis (5a), Benedikt Boss (5b), Felix Habargin (5b) und Thomas Prechtl (5b) nahmen am beliebten Wettbewerb „Experimente antworten“ teil und erhielten kürzlich die erfolgreiche Teilnahme beurkundet. Thema dieser längeren Arbeit war die Untersuchung unterschiedlicher Materialien, wie z.B. Efeublätter oder Kastanien, auf ihren sinnvollen Einsatz als Waschmittel.

Der Aufbaukurs „X-Perimente Wettbewerbe“ betreut Schülern mit eigenen Projekten und vermittelt geeignete Wettbewerbe. Am renommierten und beliebten Wettbewerb „Jugend forscht“ nahmen fünf Teams mit insgesamt 9 Schülern unserer Schule teil. Das beste Ergebnis fuhr Julian Riß ein. Sein Projekt wurde mit dem 2. Preis in der Kategorie Mathematik/Informatik belohnt. Darüber hinaus erhielten unsere Schüler Geld- und Buchpreise.

Im Detail:

  • Sophia Hirschmann (Q12): Die Himmelsscheibe von Nebra – Krimi und Deutung
  • Jonas Hanke: Was gibt’s Neues vom Mars – 3 Jahre Marserforschung durch Curiosity
  • Julian Riß (10c): Erkennen von handschriftlichen Zahlen mit Hilfe von künstlichen neuronalen Netzen
  • Lisa-Maria Arnold, Ceyda Hos, Diana Seifert (alle 9b): click & work
  • Joshua Hammer, Leo Ringer, Aaron Weiß (alle 8a): Die NERFer

Die Fachschaft Physik gratuliert allen Teilnehmern sehr herzlich.

Michael Haberberger

X-Perimente

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