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Aktuelles

 

KwdM Juni19

Selin Dilver, 8b

Interpretation
"Landschaft mit Haus in Oberau", Gabriele Münter, 1908

 Die Bewegungen der Erdplatten sind schwer vorstellbar, laufen sie doch so unendlich langsam ab. Ihre Folgen aber, Erdbeben, Tsunamis und Vulkaneruptionen, sind leicht zu erkennen.  Vulkanismus1908

Um also dem Verständnis für die Prozesse in der Tiefe unserer Erde etwas nachzuhelfen, machten sich die 10. Klassen am 16. Mai auf den Weg zu einem nahegelegenen, und doch für viele unbekannten Vulkangebiet. Wir besuchten den Basaltkegel Parkstein, wo wir die Wurzel eines Vulkans in Augenschein nehmen konnten. Danach ging es nach Tschechien, wo wir im Raum Eger den Vulkankegel des Zelezna Hurka (Eisenbühl) durchpflügten. Konnten wir bis dahin die Folgen des Vulkanismus nur mit dem Tastsinn erfassen, was manche auf dem Lavaschutt ausgiebig taten (teils auch unfreiwillig), so erweiterte sich das Feld der Sinneserfahrungen an den letzten beiden Zielorten. Hier wurden vor allem Geschmacks- und Geruchssinn angesprochen: Im Kurort Franzensbad und im Naturreservat Sooser Moor steigt aus der abkühlenden Magmablase im Erdmantel CO2 auf und lässt Sauerbrunnen, Mineral- und Heilquellen entstehen, die man als kunstvoll gefasste Brunnen im Kurort oder als brodelnde Mofetten in der Natur bestaunen kann. Wir lernten viel über Vulkanismus, aber auch, dass Wasser nicht gleich Wasser schmeckt, und durchaus nicht immer lecker, dass man Karlsbader Oblaten auch im Viererpack gestapelt essen kann, dass Schuhe leicht im Moor versinken und schließlich, dass eine Nase voll Schwefelsäure zu erstaunlich hektischen Bewegungen führen kann. Schön wars, trotz Kälte und Regen!

Jürgen Eder

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Wieder gab es eine gelungene Aktion des AKs „Gesundes Essen“ am EG. Am Freitag, 03.05.2019, bereiteten einige Helferinnen des Teams leckere Fladenbrote als Pausenverpflegung vor. Die Brote waren unterschiedlich belegt mit Käse, Schinken, Ei, Tomate und Mozzarella, Salatblättern sowie Radieschen und Quark.

Die Schülerinnen und Schüler – sowie auch Lehrerinnen und Lehrer - gaben ein sehr positives Urteil über diese neue Variante des Pausenangebots ab.

Ein herzliches Dankeschön an die Helferinnen!

U. Loos

 

Fladenbrote Fladenbrote Fladenbrote

MTB19 02Die Räder rollen wieder: am Freitag Nachmittag fand heuer erstmalig das Wahlfach Mountainbike statt, das alljährlich in der Zeit zwischen den Osterferien und dem Schuljahresende läuft. In diesem Schuljahr sind Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse vertreten.

Gelehrt wird der sichere Umgang mit dem populären Sportgerät: im Schulhof werden fleißig Übungen zur Grundposition und zur Gleichgewichtsfähigkeit, oder zum Überwinden von Stufen und Hindernissen vollzogen. Voraus geht natürlich der obligatorische, technische Check des Mountainbikes. Auf gemeinsamen Ausfahrten setzen die Schülerinnen und Schüler das Gelernte gleich im Gelände um und trainieren ganz nebenbei ihre Ausdauer.

Noch in diesem Monat erwartet die Biker ein Saisonhöhepunkt: am Mittwoch, 29. Mai starten drei Teams vom Erasmus-Gymnasium beim Regionalentscheid der Mountainbiker, dem "Cat-Hill-Race" am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Sulzbach-Rosenberg. Es bleibt abzuwarten, ob sich wieder ein, oder mehrere Teams für das bayerische Landesfinale qualifizieren können.

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Mykene19 03Gespannt treten wir Griechen (Jgst. 8 und 9) unsere Reise zur ersten Hochkultur auf dem Europäischen Festland an. Die Kultur der Helden von Homer. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte die mykenische Kultur ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus.

Vorbei an den mächtigen Kyklopenmauern durch das imposante Löwentor treten wir ein in die sagenhafte Welt des Agamemnon. Und nun jagt ein spektakuläres Objekt das nächste: Wir bekommen viel Gold zu sehen, unter anderem eine der goldenen Totenmasken, goldene Eulen, Kröten, Schmetterlinge, Muscheln und viele weitere Schmuckstücke. Kurz darauf stehen wir in einem dunklen Kuppelgrab und erfahren, dass auch das Schwert des Toten mit auf die Reise ins Reich des Hades geschickt wurde. Um das Schwert rituell dem Diesseits zu entziehen, wurde es absichtlich verbogen. Die nächste Sensation, die uns ganz besonders beeindruckt, ist einer der Funde aus dem Grab des Greifenkriegers von Pylos: der Combat Agate. Dieser Siegelstein ist wohl das beste Beispiel minoischer Steinschneidekunst; er zeigt eine Kampfszene, in der der Held mit seinem Stichschwert einen Schwerbewaffneten niederstreckt.

Nun ist es Zeit für eine kleine Stärkung und wir sind begeistert von dem tragbaren mykenischen Souvlaki-Grill, der für uns bereitsteht. Das Dessert sind köstliche Feigen.

Unbeschreiblich ist das Gefühl, als wir einen mykenischen Thronsaal betreten und von überwältigender Farbigkeit empfangen werden: Die Wände strahlen rot, orange, blau und ocker. Sie sind mit Fresken und Ornamenten verziert, ebenso wie die Fußböden. Auf ihnen sind Delfine und Oktopusse zu erkennen. Den Thron des Wanax (Wanax: Herrscher) bewachen gemalte Greifen und Löwen. Auf der dem Thron gegenüberliegenden Wand ist die Tier- und Pflanzenwelt dargestellt, auf der dritten Seite im Raum eine Prozession und gegenüberliegend Schlachtenszenen. Sogar einen Eberzahnhelm - gefertigt aus 74 Eberzahnplättchen - können wir in natura bewundern.

Im interaktiven Blue Room - ein in griechisches Blau getauchter multimedialer Raum - werden wir wieder vom Jetzt abgeholt und nach einem erlebnisreichen Tag kehren wir zurück nach Amberg.

Wir sind uns einig: Der weite Weg für den Besuch der weltweit größten Mykene-Ausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Irene Grünauer

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