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Aktuelles

Am 13.02.2020 fuhren die 9. Klassen mit ihren Geschichtslehrern Herrn Witt und Frau Biehler zur KZ- Gedenkstätte Dachau.

Nachdem wir das Gelände durch das Eingangstor betreten hatten, sahen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst eigenständig die im ehemaligen Wirtschaftsgebäude eingerichtete Ausstellung über die schrecklichen Lebensbedingungen der Häftlinge im Konzentrationslager an, bei der auch Bilder von namentlich genannten Inhaftierten gezeigt wurden. Danach war der Besuch eines Filmes möglich, in dem über den Weg Deutschlands in die Nazi-Diktatur informiert wurde, in dem aber vor allem Originalaufnahmen über die Geschichte des Konzentrationslagers und das große Leid der Häftlinge gezeigt wurden. Besonders erschütternd anzusehen war hierbei der unmenschliche Umgang mit den Ermordeten, deren Leichen zu riesigen Bergen aufgestapelt worden waren. Das Ausmaß der Grausamkeit wurde hier noch einmal mehr vor Augen geführt. Aber auch die Bilder der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Amerikaner im April 1945 berührten die Herzen der Schüler.

Danach begann nach einer kurzen Pause die Führung über das Gelände. Dabei erfuhren wir viel über das Leben der Häftlinge, aber auch über die Entstehung des Konzentrationslagers, dessen Errichtung von Heinrich Himmler geplant worden war. Es war praktisch unmöglich, aus dem Lager zu entkommen. Aufgrund der Bewachungsanlagen und des Schießbefehls kam ein Fluchtversuch einem Selbstmord gleich und wurde nur von wenigen gewagt.

Der Besuch der Krematorien bildete den Abschluss des Rundgangs. Auf dem Gelände der Krematorien befindet sich auch eine Gaskammer. Besonders makaber ist hierbei die Beschriftung der Gaskammer mit ,,Brausebad“. Die Gaskammer in Dachau wurde zwar nie benutzt, aber schon allein die Tatsache, dass diese errichtet worden ist, und die Vorstellung, dass die Räume, die man bei der Besichtigung betritt, kein Inhaftierter wieder lebend verlassen hätte, ist mehr als schrecklich.

Umso wichtiger ist es deshalb, dass wir diese schlimmen Ereignisse nicht verdrängen, sondern uns diese grausamen Verbrechen bewusst machen. Deswegen ist der Besuch der Gedenkstätte auch unerlässlich, als Warnung an alle, dass eine systematische Ermordung von Menschen niemals wieder passieren darf!

Maria Erven, 9b

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Das ist schon was Besonderes, wenn eines der ältesten humanistischen Gymnasien der Oberpfalz den bayernweit wohl modernsten Chemie-Saal erhält. 307 908 Euro gab die Stadt als Sachaufwandsträger für die Generalsanierung des Raums und für die top-moderne Inneneinrichtung aus.

Dem Leiter des Erasmus-Gymnasiums, Oberstudiendirektor Karl Bösl, war bei der offiziellen Eröffnung die Freude an diesem schulischen Schmuckstück anzumerken, als er vom Vorbereitungsraum aus zusammen mit dem Oberbürgermeister das symbolische Band zum Lehrsaal durchschnitt.

Bedingt durch Lieferschwierigkeiten und technische Probleme mit der alten Bausubstanz gab es unerwartete Verzögerungen, wie Architekt Erhard Retzer kurz berichtete. Verschwunden sind die ansteigenden Hörsaalpodeste, neu ist eine Belüftungsanlage, die eine Vollverdunkelung für eine ganze Unterrichtsstunde erlaubt. Von der alten Substanz sind eigentlich nur noch Fenster und Heizkörper übrig geblieben.

Was die neue digitale Ausstattung dem Chemielehrer so alles ermöglicht, führte Chemie-Lehrer Matthias Auernhammer den Gästen vor. So verfügt der Saal mit 30 Sitzplätzen über ein mobiles, rundum einsehbares Digestorium und über ein Cleverboard, also eine digitale Tafel mit Anschlüssen für Kamera, Laptop, Mikroskop und Tablet. Die Versorgung auf den Schülerarbeitsplätzen mit Gas und Strom erfolgt bei Bedarf aus einem herunterklappbaren Deckensystem.

Der Chemie-Vorbereitungsraum erhielt eine neue Versorgungszeile mit Spülmaschine, zwei neue Lehrerarbeitsplätze und einen Vorratsraum mit Aufbewahrungsschränken für Säuren, Basen, brennbare Flüssigkeiten, Giftstoffe und Druckgase. Die dort eventuell anfallenden Abgase werden permanent abgesaugt.

Herbert Uschald (AZ)

 

EG Chemiesaal

Oberstudiendirektor Karl Bösl (links mit der Schere) und OB Michael Cerny (rechts) nahmen den neuen Chemie-Saal des Erasmus-Gymnasiums mit dem Banddurchschneiden offiziell in Betrieb. (Bild: Herbert Uschald)

Jugendlichen im Zeitalter digitaler Hochglanz-Formate einfach „nur“ Geschichten zu erzählen, das erfordert eine ganz besondere Einstellung und ganz besondere Fähigkeiten. Catherine Bouin hat beides, das wurde während ihres Besuchs am EG klar, als sie unseren Schülern eine Kostprobe ihres Könnens präsentierte.  Mühelos gelang es der ausgebildeten „conteuse“, selbst Schülern, die noch kein Französisch lernen, in dieser Sprache allerhand zu präsentieren, vom einfachen Reim über kleine Geschichten und Rätsel bis hin zu poetischen Fabeln und Märchen. Eine keineswegs alltägliche Erfahrung – und wenn man sich darauf einlässt, versteht man fast alles, auch ohne Grammatik und Vokabelpauken.

Konstanze Schlereth für die Fachschaft Französch

 

Geschichtenerzählerin    Nahaufnahme

Dass sinnerfassendes Lesen trotz zunehmend digitaler Welten heute immer noch als entscheidende Schlüsselqualifikationen gilt und manche Jugendlichen diese besonders gut beherrschen, stellten die neun Teilnehmenden beim diesjährigen Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs eindrucksvoll unter Beweis.Zunächst durfte jeder von ihnen jeweils drei Minuten lang aus einem eigenen Buch einen vorbereiteten Text darbieten. Danach wurde der Anspruch insofern gesteigert, dass die Teilnehmenden jeweils zwei Minuten lang einen Fremdtext vorlesen mussten, der natürlich im Vorfeld nicht geübt werden konnte. Hochspannung lag dabei in der Luft, wenngleich man den Vorleserinnen und Vorlesern ihre Nervosität nicht anmerken konnte.Als nach einer längeren Beratungsphase der fünfköpfigen Jury die Siegerin verkündet wurde, war die Freude für das EG groß: Nami Sturcz aus der 6b konnte den Stadtsieg für sich verbuchen und darf nun weiter zum Regionalentscheid.Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg!

 

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Am Mittwoch, 19.02.2020, gab es wieder einen Fair Trade Verkauf am EG. Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler halfen mit, dass in der Pause fair gehandelte Waren aus dem Amberger Eine-Welt-Laden an unserer Schule verkauft werden konnten. Von der Fair Trade Idee begeistert, machten Schülerinnen und Schüler sowie auch Lehrer, gerne von dem Angebot Gebrauch und so mancher O-Saft oder Leckereien wurden gleich verköstigt.

(U. Loos)

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