Montag, 04.06. um 19.30 Uhr: Probe des Erasmus-Chores im Musiksaal.

Aktuelles

Der Großteil der Befragten und sogar Schüler des Erasmus-Gymnasiums könnten diese Frage wohl nicht hinreichend beantworten.

Um dies zu ändern, machten sich neun Schülerinnen und Schüler aus der Begabten - Förderung am 2. Mai mit Herrn Witt als Mentor und Frau Grünauer nach gründlicher Vorbereitung auf den Weg zur baden-württembergischen Landesausstellung über die Etrusker nach Karlsruhe. Zwar erfolgte die Zugfahrt in einem bequemen Intercity, aber ihre Dauer entsprach allein schon einem 6-Std.-Schultag. Dank einer Führerin, die durch fundiertes Hintergrundwissen und eigenes Interesse die Kultur der Etrusker besonders anschaulich und verständlich zu präsentieren verstand, kann die anfangs gestellte Frage von der Gruppe nun treffend beantwortet werden.

Über die Etrusker, eine unter Wert verkaufte Hochkultur, ist im Vergleich zu den alten Römern oder Griechen wenig bekannt, was den Besuch einer solchen Ausstellung aber umso reizvoller erscheinen lässt. Wir können ihre Sprache nur zum Teil entschlüsseln, da vor allem Eigentumsbekundungen und Quittungen schriftlich überliefert sind. Zudem schrieben und lasen die Etrusker wie „ein Ochs, der die Ackerfurche bestellt“, also abwechselnd von rechts nach links und von links nach rechts. Das Verständnis wird damit rund 2500 Jahre später nicht unbedingt erleichtert. Die Herkunft der Ras(en)na, wie sich die in der Toskana beheimateten und in Stadtstaaten organisierten Etrusker selbst nannten, wirft schon seit der Antike Fragen auf und ist der Grund für eine rege Diskussion zwischen Gelehrten. Erst vor kurzem konnte die These des griechischen Historikers Herodot, dass die Etrusker ursprünglich aus Kleinasien kamen, mit Hilfe von genetischen Reihenuntersuchungen erhärtet werden. Das Klischee von den feierwütigen und lustorientierten Etruskern wurde in der Ausstellung erfolgreich widerlegt und in das Gegenteil verwandelt: um die besonders fortschrittliche Kultur, in der Mann und Frau weitgehend gleichberechtigt waren, nicht zu verbreiten und ihre eigenen Frauen nicht zu entsprechenden Forderungen anzuregen, wurden etruskische Sitten von Griechen und Römern bewusst in ein falsches Licht gerückt.

Besonders im Gedächtnis wird vielleicht der hohe sowohl materielle als auch gesellschaftliche Wert eines halbrund gewebten Stofftuches bleiben, der heute ungefähr mit einem Kleinwagen zu vergleichen ist und ausschließlich einer Oberschicht von ca. fünf Prozent der Bevölkerung vorbehalten war. Auch die Art, in welcher das Mysterium Etrusker beispielsweise in Filmen verarbeitet wird, wird den Schülerinnen und Schülern dank eines trashigen italienischen Horrorfilms aus den 70er Jahren unvergesslich bleiben.

Zusammenfassend kann der Ausflug, der durch Fördermittel der MB-Dienststelle finanziert wurde, aufgrund der Vergrößerung des Wissenstandes, einer erlebnisreichen Reise, die Abwechslung in den oft eintönigen Schulalltag brachte und einer Zugfahrt, die größtenteils mit Kartenspielen und dem damit einhergehenden Knüpfen neuer sozialer Kontakte verbracht wurde, als voller Erfolg gewertet werden.

Luzia Ram, 10b

Drei Mannschaften beim Mountainbike-Regionalfinale

MountainbikeCHR18 07

Am Mittwoch, 09.05.2018, fand der Mountainbike Mannschaftswettkampf für Schulen „Cat-Hill-Race“ wieder einmal am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Sulzbach-Rosenberg statt. Über 30 Schulen mit insgesamt mehr als 250 Schülerinnen und Schülern waren am Start. Darunter, wie schon im letzten Jahr, drei Teams vom Erasmus-Gymnasium: die „älteren“ Jungen als Jungen II, ein Mixed-Team, Altersklasse III (6. bis 9. Klasse) und ein Jungen IV-Team (5. und 6. Klasse). Als Mixed-Team wird eine Mannschaft ab zwei beteiligten Fahrerinnen eingestuft. Reine Mädchen-Mannschaften gibt es nicht.

Alle Fahrerinnen und Fahrer vom EG, die heuer am Wettkampf teilnahmen, sind auch Mitglieder im Wahlfach Mountainbike.

Der Mannschaftswettkampf Mountainbike ist das Regionalfinale der Regierungsbezirke Oberpfalz und Mittelfranken. Dort geht es alljährlich um die Startplätze beim bayerischen Landesfinale. Beim Mannschaftswettkampf besteht eine Schul-Mannschaft aus maximal fünf Fahrern. Die drei schnellsten gehen in die Wertung ein. Vor dem Rundenrennen müssen zunächst mehrere Geschicklichkeitsprüfungen überwunden werden. Strafpunkte daraus wirken sich dann auf die Startreihenfolge beim Rennen aus. Die Platzierung ergibt sich schließlich aus der addierten Zeit der schnellsten drei Fahrer.

Pech hatte das Jungen IV-Team (Emilia Bauer, Moritz Auernhammer, beide 6a, Laurens Boss und Lukas Pollok, beide 5a), das mit nur 6 Sekunden Rückstand auf Platz 5 ihrer Mannschaftswertung landete. Rang 4 hätte die Qualifikation für das Landesfinale bedeutet.

Das Jungen II-Team um Florian Berdich und Nico Muellbauer, beide Q11 und verstärkt durch einen starken Benedikt Boss aus der 7b (!!!), landete im Mittelfeld auf Rang 5. Hier wäre ein dritter Platz, als Ticket für das Landesfinale, nötig gewesen.

Für Furore sorgte das Team Mixed III: hier sicherte sich das Erasmus-Gymnasium mit dem 2. Platz einen der heiß umkämpften Startplätze für das Landesfinale. Für das EG gingen Anna Bauer, 8a, Hannah Auernhammer und Lilly Parussel, beide 9b, Philipp Donhauser (6b) und Simon Scharl (6c) an den Start.

Das Bayerische Landesfinale Mountainbike findet am Freitag, 06. Juli 2018, in Rappershausen im Lankreis Rhön-Grabfeld statt.

Bild MTB

 

  • MountainbikeCHR10_06
  • MountainbikeCHR18_01
  • MountainbikeCHR18_02
  • MountainbikeCHR18_03
  • MountainbikeCHR18_04
  • MountainbikeCHR18_05
  • MountainbikeCHR18_07
  • MountainbikeCHR18_08
  • MountainbikeCHR18_09
  • MountainbikeCHR18_10
  • MountainbikeCHR18_11
  • MountainbikeCHR18_12
  • MountainbikeCHR18_13
  • MountainbikeCHR18_14
  • MountainbikeCHR18_15
  • MountainbikeCHR18_16

KwdMFeb2018.jpg

Rosina Pirzer Q11

Kunst Additum

KwdMFeb2018.jpg

Sophia Strobel 10a

Stillleben im Stil der Pop-Art

Weissenburg18 01Am Donnerstag, 26.04.2018, unternahmen wir Lateiner der 6. Klassen, die von Frau Grünauer und Herrn Rau unterrichtet werden, zusammen mit Frau Butz eine Exkursion nach Weißenburg und Möckenlohe, um vor Ort mehr über die Römer in Bayern zu erfahren.

Zunächst stand das wieder eröffnete Museum in Weißenburg auf dem Programm: Neben den Informationen zum Limes und dem Alltagsleben im und um das Lager war es für uns besonders interessant, das Militärdiplom des Soldaten Mogetissa, den wir aus unserem Lateinbuch kennen und der tatsächlich in Weißenburg gelebt hat, im Original zu sehen.

Im 2. Stock des Museums wurde uns der Römerschatz, einer der bedeutendsten Funde unserer Gegend, in neuem Glanz präsentiert. Unglaublich fein gearbeitete Statuen von Göttern und Helden warteten in einem abgedunkelten Raum darauf, von uns in Augenschein genommen zu werden. Jede der Statuen befand sich in einer gläsernen Säulenvitrine, die alle mit mehreren Spots beleutet waren; so ließen sich alle Details gut erkennen.

Abgerundet wurde unser Museumsbesuch mit der interaktiven Ausstellung im Erdgeschoß, die uns sogar die Möglichkeit bot, selbst Soldat oder Gladiator zu werden.

Danach ging es weiter zu den Thermen, wo wir nicht nur die Hypokausten sehen konnten, sondern auch römische Körperpflege live erleben durften. Gerne probierten wir die Strigilis aus, doch für das Schönheitsset - bestehend aus Pinzette, Ohrenreiniger und Zahnstocher - und das „Klopapier“ der Antike fand sich kein Tester.

Nach einer Brotzeit fuhren wir gestärkt weiter nach Möckenlohe. Dort besichtigten wir eine nachgebaute Villa Rustica und erfuhren viel über die Geschichte der ausgestellten Fundstücke, die vor Ort gemacht worden waren. Mit einer römischen Getreidemühle durften wir sogar selbst Mehl mahlen. Bevor wir den Rückweg nach Amberg antraten, nutzten wir noch die Gelegenheit, schwarzweiße Ziegen, Damhirsche, Pferde und Wollschweine aus der Nähe anzuschauen.

  • Weissenburg18_01
  • Weissenburg18_02
  • Weissenburg18_03
  • Weissenburg18_04
  • Weissenburg18_05

 

Copyright © 2018 Erasmus-Gymnasium Amberg. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
         
Zum Seitenanfang