„Soll in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung wieder eingeführt werden?“ So lautete das Thema des diesjährigen Finales im Landesentscheid Jugend debattiert. Ein heikles Thema, für das sich sicherlich gute Argumente auf beiden Seiten finden lassen. Julian Prechtl überzeugte die Jury jedenfalls mit seinen Argumenten auf Pro-Seite, sodass er als 2. Landessieger unsere Schule beim Bundeswettbewerb in Berlin vertritt.

Doch nicht nur um gute Argumente geht es in dem deutschlandweiten Wettbewerb, an dem allein in Bayern rund 29.000 Schüler aus 110 Schulen aller Schularten teilnehmen. Auch Rhetorik, Sachkenntnis und das Einhalten der formalen Regeln ist hierbei wichtig; denn die Debatten sind nach einem festen Schema aufgebaut: Es diskutieren jeweils zwei Debattanten auf Pro- und zwei auf Contra-Seite. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten schließen sich die vier einminütigen Schlussreden an.

Die vorletzte Ebene des Wettbewerbs, welcher mit dem Schulentscheid beginnt, dem Regional- und Landeswettbewerb folgen und der schließlich mit dem Bundeswettbewerb in Berlin endet, fand am Montag, den 20.04.2015, in München statt. Nach den Vorrunden qualifizierten sich vier Debattanten für das Finale. Unter ihnen  Julian Prechtl, der im Finale, das im bayerischen Landtag ausgetragen wurde, die Jury ein weiteres Mal von sich überzeugen konnte. Er ist somit einer von zwei Jugendlichen, die das Land Bayern vom 26. bis 27.06.2015 beim Bundeswettbewerb in Berlin vertreten. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg!

Maximilian Knab, Q11