Amberg. Das festliche Konzert im ACC kurz vor Weihnachten stellte auch heuer wieder „einen Höhepunkt im Jahreslauf des EG“ dar, wie es Schulleiter Peter Seidl in seiner Eröffnungsansprache formulierte. Wie sehr die gesamte Schule aktiv an diesem Ereignis beteiligt ist zeigt schon die Zahl von ca. 150 Mitwirkenden, was etwa einem Drittel der gesamten Schülerschaft entspricht.

Auch in diesem Jahr ist es den Musiklehrkräften Katharina Scharnagl, Richard Hubert und Christine Uhle gelungen, ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm auf die Beine zu stellen, das ganz auf die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler abgestimmt war.

Im Rampenlicht standen Solisten wie Theresa Hummel (9b), die mit einem Solo für Bratsche von Mozart überzeugte. Ein überzeugendes Debüt als Solist feierte auch Konstantin Rampf (9b) mit dem Geigensolo „Concertino“ von F. Küchler. In die Solistenriege reihte sich  auch Sebastian Stoiber ein, der am Cello ein Concertino von Breval eindrucksvoll vortrug.

Eine Besonderheit des EG ist der Erasmuschor, der sich unter der Leitung von Christine Uhle zu einer festen Institution entwickelt hat. Er vereint Eltern, aktive und pensionierte Lehrer und ehemalige Schüler. Sie alle eint die Begeisterung für das Singen. In diesem Jahr brillierte der Erasmuschor mit einem ironischen Weihnachtslied, das vom Schulleiter persönlich komponiert worden ist.

Ein Highlight war das Duett von Anna-Lena Malich und Isabell Lutter (Q12), die mit ihren glasklaren Stimmen den Titel „Hidden as a baby“ vortrugen. Darin wird die Verfolgung hebräischer Knaben durch den Pharao in der Mosesgeschichte aufgegriffen und die Parallelitäten zur Weihnachtsgeschichte aufgezeigt. Ein weiteres stimmungsvolles Duett brachten Jessica Groher und Daniel Geiger (Q12) mit dem Stück „In the beginning“.

Auch die Schulband „Seven days a week“ hatte einen überzeugenden Auftritt. Allen voran die zweisprachige Leadsängerin Norah Csanàdi begeisterte mit ihrer tiefen Stimme und ihrer amerikanischen Klangfärbung das Publikum.

Während das gut besetzte gemischte Ensemble der 10. Klassen mit „Come thou fount of every blessing“ einen traditionellen weihnachtlichen Hymnus vortrug, setzte das Vokalensemble der Q12 mit dem Zulu-Gospel „Sana Sananina“ bewusst auf einen exotischen Kontrast, der sehr große Resonanz bei den Zuhörern fand. Das Ensemble der 9. Klasse und auch das Vokalensemble Q11 brachte mit keltischen Weisen zarte Klänge ins Konzert.

Deutlich klassischer orientiert war die Interpretation von „Hornpipe“ aus Georg Friedrich Händels bekannter „Wassermusik“ durch das 26-köpfige Orchester, das mit seinem Vortrag den Abschluss des Konzerts feierlich einleitete.

Das furiose Finale bildeten schließlich „Gottes Stern leuchte uns“ von C Biskupek und O. Sperling sowie „Christmas Carnival“. Beide Stücke wurden von allen Chören gemeinsam gesungen und vom EG-Orchester klangvoll begleitet und setzten damit einen feierlichen Abschluss, der vom Publikum mit langanhaltenden Applaus belohnt wurde.