…wenn Menschen dahinterstecken aber schon! Die neunköpfige Theatergruppe der Oberstufe brachte in diesem Jahr das Stück „Das Haus der Treppen“ erfolgreich auf die Bühne. Am Tag der Aufführung ließ es sich Schulleiter OStD Bösl nicht nehmen, die Anwesenden zu begrüßen und einige Hintergrundinformationen zum Autor zu nennen.

Das Stück, basierend auf dem gleichnamigen Jugendbuch von William Sleator, handelt von fünf Jugendlichen, die allesamt ohne ihre Eltern aufwachsen und sich plötzlich in einem Raum voller Treppen mit einem sonderbaren Automaten befinden. Der lautstarke Oliver (Niklas Bauer, 10b), die redegewandte Lola (Julia Eikam, Q11) und die manipulative Blossom (Diana Seifert, Q12) streiten sich indes schnell um die Führung innerhalb der Gruppe.  Was sie und auch die anderen zwei Heranwachsenden (Franziska Lehnert und Thomas Neubauer, beide Q11) allerdings nicht wissen, ist, dass sie Teil eines Regierungsprogramms sind, mit dessen Hilfe Elitesoldaten ausgebildet und die Konditionierung an Menschen erforscht werden sollen.

Schließlich erkennen die Jugendlichen, dass die „launische Maschine“, ihnen ab und an Fleisch gibt, sobald sie ein bestimmtes Bewegungsmuster absolvieren bzw. sich gegenseitig das Leben schwer machen. Doch bis alle Beteiligten dies herausfinden, ist es für jeden einzelnen von ihnen ein harter Weg. So sollte sich dem Zuschauer indes immer wieder die unausgesprochene Frage stellen, wie weit man wohl selbst für ein bisschen Nahrung ginge.

„Emotionale Beteiligung können sich die Wissenschaftler nicht leisten“, denn sie (Felicitas Groth, 10b und Patricia Kölbl, Q12) stehen unter enormen Druck: Das Experiment muss gelingen, ansonsten werden sie von den staatlichen Kontrolleurinnen (Maritta Singer, 9a und Lisa Brandel, 10b) entlassen. Als es wirklich kritisch wird, weil die Jugendlichen kurz davor sind, sich gegenseitig für ein wenig mehr Lebensmittel umzubringen, entscheiden die Wissenschaftler das Experiment zu beenden.

StRin Elisa Romfeld kürzte und veränderte die Vorlage, an einigen Stellen mussten ergänzende Szenen verfasst werden. Die jungen Schauspieler änderten in Teilen ihre Texte selbst, wodurch letztendlich eine einmalige und äußerst gelungene Bühnenfassung des Jugendbuches entstand!

Die Vorstellung war sehr gut besucht und der Applaus langanhaltend, was die Darsteller und die neue Theaterlehrkraft ungemein erfreuten. Auf diesem Wege nochmals vielen herzlichen Dank, liebe Theatergruppe, für das nachgereichte T-Shirt!

StRin Elisa Romfeld

AQ0Z7370 F46T9117 F46T9129

F46T9142 F46T9149