Chemie für die Nacht – wenn Moleküle anfangen zu leuchten

 DunkleJahreszeit17

Aufbauend auf die in unseren Chemiekursen in der 11. Jahrgangsstufe  behandelten Aspekte zum Thema „Farbstoffe“ stellte am 5.12.17. Dr. Christian Ehli vom Lehrstuhl für physikalische Chemie der Universität Erlangen-Nürnberg den beiden  Kursen unserer Oberstufe diverse Sachverhalte rund um „leuchtende Moleküle“ vor.

In kurzweiligen 90 Minuten erklärte unser kompetenter Referent nach einer kurzen Wiederholung der molekularen Grundlagen von  Farbigkeit ausgehend von verblüffenden Versuchen mit Puddingpulver, Tonic-Water, Absperrbändern und  Schweineleber, worauf  Phänomene wie Fluoreszenz, Phosphoreszenz und Chemolumineszenz   beruhen.  Abschließend erfuhren wir, dass einem sogar beim Öffnen eines Briefumschlags im wahrsten Sinne des Wortes ein - wenn auch nur sehr kurzes und schwaches - Licht aufgehen kann, das auf Tribolumineszenz beruht.

Es zeigte sich auch hier wieder einmal, dass Chemie eine Wissenschaft ist, die unseren Alltag weitaus mehr tangiert als es vielen Menschen auf den ersten Blick bewusst wird.

Umso wichtiger ist es, dass auch an einem sprachlichen Gymnasium wie dem EG seit Jahren regelmäßig Oberstufenkurse in Chemie angeboten werden, um unsere  angehenden Abiturienten in die Lage zu versetzen, ihre Umwelt zu verstehen und um sie für ein - gegebenenfalls erfolgreiches - naturwissenschaftliches Studium zu motivieren

M.Auernhammer