+++ Herzliche Einladung zur nächsten Probe des Erasmus-Chors am 20. November +++

SMV

SMV 2017/18

 

Schülersprecher

Für das Schuljahr 2017/18 wurden als Schülersprecher gewählt:

Benedikt Lueger (10b), Janina Haller (Q11), Johannes Fischer von Weikerstal (Q11)

 

Als Verbindungslehrkräfte wurden Herr Gräß und Frau Druckseis gewählt. Die für die SMV zuständigen Lehrkräfte sind Herr Eder und Frau Uhle.

 

 Stufenbetreuer

Infos zur Offenen SMV und Übersicht über die Arbeitskreise (AKs)

für das Schuljahr 2017/18:

Informationen zur Offenen SMV und den Arbeitskreisen

Anmeldung für die AKs

 

 

 

Kontakt

Bei Fragen, Anregungen und Problemen stehen wir euch gerne zur Verfügung:

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Selbstverständlich könnt ihr uns auch jederzeit einfach persönlich ansprechen!

 

 


 

...gab es wieder bei den Ausflügen, die die Schüler des Arbeitskreises `EG Hilft´ zusammen mit jugendlichen Flüchtlingen aus Amberg in den vergangenen beiden Wochen unternahmen. Zuerst ging es in die Amberger Kletterhalle, wo es proppenvoll wurde, als insgesamt ca. 25 Energiebündel aus verschiedenen Ländern - natürlich auch aus Amberg und Umland - ihre Fitness testeten. Für einige beeindruckende Leistungen gab es begeisterten Applaus. Abgekühlt wurden alle durch ein apokalyptisches Gewitter mit Regengüssen und Hagel bei der Heimfahrt. Hier nochmal ein Dankeschön an die Mitglieder der Klettergruppe, die die Aktion durch ihre Sicherungskenntnisse erst ermöglichten.
Eine Woche später ging es mit einer anderen Gruppe in den Tiergarten Nürnberg. Dort war nicht zu überhören, dass der Delfin das Lieblingstier unserer kleinen Gäste war, dass aber auch ein Eis – angesichts der sommerlichen Temperaturen angebracht – hoch im Kurs stand. Manch einer von uns beendete den Tag als Lastenträger für unsere erschöpften kleinen Gäste. Randell und Viron unterstützten uns als Übersetzer. Dies ist vermutlich einer der Hauptgründe warum es uns gelang am Abend alle wieder gesund und munter - und vor allem vollzählig – bei ihren Eltern in der Sammelunterkunft abzuliefern.

Jürgen Eder

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Wie schon in den letzten Jahren, fand heuer wieder am letzten Schultag ein von der SMV veranstalteter Weihnachtsmarkt statt, bei dem die Schüler sich mit Kinderpunsch, Crêpes und Bratwurstsemmeln versorgen konnten; das Fairtrade- Team verkaufte Last- Minute Weihnachtsgeschenke und veranstaltete eine "Kleidertauschbörse".
Zum ersten Mal kam auch der Nikolaus -selbstverständlich samt Engeln und Knecht Ruprecht- vorbei, las Gedichte über die Klassen vor und verteilte Lebkuchen.

Bilder: Benedikt Lueger
 

Man könnte meinen, dies sei ein seltsames Motto für einen Abend in einer Notunterkunft für Flüchtlinge. Aber weit gefehlt!
Und man könnte meinen, dass es doch beinahe unmöglich sein muss, mit einer bunt zusammengewürfelten Kindergruppe aus dem Irak, Syrien und Eritrea (das letzte Land allein kennt elf verschiedene Sprachen) ein deutsches Lied zu singen. Wieder falsch!
Vergangenen Montag organisierte unser Arbeitskreis `EG Hilft´ einen Nikolausabend für die Kinder der Flüchtlingsunterkunft in der Adalbert-Stifter-Straße. Und damit der Nikolaus auch kam, mussten alle zuerst einmal zumindest den Refrain von `Lasst und froh...´ singen. Laut, so dass er es hören konnte.
Und laut wurde es, als unser Nikolaus (manche erkannten in ihm einen aus Sulzbach stammenden Wirtschafts- und Sportlehrer) in die große Gruppe eintrat, die sich singend hinter Plätzchen, Lebkuchen und Kinderpunsch versammelt hatte. Für alle Kinder gab es dann ein Nikolaussäckchen samt Kuscheltier. Da wurden viele Augen sehr, sehr groß. Und als der Nikolaus dann auch noch seine Gitarre zückte und sogar zum Spielen bereits war (Nikolaus am Berg, schau um), gab es kein Halten mehr.
Ein wunderbarer Abend, der nicht nur den Kindern Spaß machte, wie die Bilder zeigen.

Das wollten wir, der Arbeitskreis `EG Hilft´, einigen Flüchtlingskindern zeigen. Wir hatten Kastanien gesammelt und Eicheln, und rückten am Sonntag morgen, ausgerüstet mit Bohrern, Zahnstochern, Klebepistolen, Pinseln und Farben in der Notunterkunft an.

Es dauerte keine 10 Minuten und wir waren umringt von begeisterten Kindern, die sehr schnell begriffen, was wir vorhatten. Bald waren die Rollen verteilt: Paul bohrte Löcher in die Kastanien (und in seinen Finger) und wir anderen verteilten Zahnstocher und Streichhölzer, und halfen den Kids sehr abenteuerliche Tiere zusammenzustecken. Besonders beliebt waren der juji, gesprochen Schi Schi, kurdisch für Igel, und eine möglichst lange Kastanienkette, die den Kindern bis zum Nabel hing.

Richtig spannend wurde es, als die Kids begannen ihre Kastanienwesen mit Plakafarben bunt zu gestalten. An ihrer Treffsicherheit mit Pinsel und Farbe müssen sie noch üben, und da sie in ihrer Begeisterung und aufgrund der Sprachbarriere immer mit vollem Körpereinsatz mit uns sprachen, wurde es ein im wahrsten Sinne bunter Morgen für uns alle!

Egal! Flecken kann man rauswaschen, aber die positiven Eindrücke und der Spaß bleiben. Und Paul bekam am Ende für seinen Einsatz am Bohrer einen einzigartigen Ohrschmuck geschenkt.

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