Latein

 FS Latein 17 18

oben von links: StRef Alexander Kunert (nicht mehr an der Schule), OStRin Christina Schleicher, StR Wolfgang Rau, OStRin Konstanze Schlereth

unten von links:StR i. BV Hans Schmeiler, StRin Irene Grünauer, OStR Peter Moosburger, StD Dr.Ulrich Winter

 

Latein am Erasmus-Gymnasium

Latein lernen?

Latein ist das sprachliche Fundament der europäischen Kultur. Bis heute lebt Latein in vielen europäischen Sprachen fort. Latein ist die Basissprache Europas.

Gute Gründe für Latein

  • Latein ist die ideale Grundlage, um anschließend z. B. Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch deutlich leichter und schneller lernen zu können. Auch viele deutsche Wörter haben eine lateinische Wurzel. Bis zum Abitur hilft der Lateinunterricht den Schülerinnen und Schülern, in allen Fächern die Wissenschaftssprache leichter zu verstehen. Nach dem Abitur spart man im Studium viel Zeit, denn in zahlreichen Studiengängen werden Lateinkenntnisse vorausgesetzt.
  • Im Lateinunterricht beschäftigen wir uns mit den kulturellen und geistigen Grundlagen Europas: Literatur, Philosophie, Geschichte, Politik, Recht und Wissenschaft. Das antike Gedankengut ist die gemeinsame Ausgangsbasis für die kulturelle Identität in einem zusammenwachsenden Europa und prägt das Verständnis für gegenwärtige Entwicklungen.

Mit Latein das Lernen lernen

Latein schult das logische und analytische Denken, den Blick für Zusammenhänge, fördert Genauigkeit und Konzentration, Unterscheidungsvermögen sowie ein ausgeprägtes Bewusstsein für unsere Muttersprache, sprachliche Kreativität und Ausdrucksfähigkeit.

 

Am 16.11.2016 traf sich eine kleine Gruppe müder, aber dennoch interessierter Schüler um 7 Uhr morgens am Amberger Bahnhof. Denn das P-Seminar Latein hatte ca. ein halbes Jahr lang eine Exkursion in die älteste Stadt Deutschlands organisiert. Nun war es endlich an der Zeit diese durchzuführen. Nach einer sehr langen und anstrengenden Fahrt nach Trier, bezogen wir schließlich im Kolpinghaus Warsberger Hof Quartier. Der erste Abend stand uns zur freien Verfügung und er wurde mit Shopping, Essen und Kino verbracht. Am nächsten Morgen starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück in den mit Sehenswürdgkeiten vollgepackten Tag. Wir besichtigten zuerst die Residenzanlage neben der Konstantinbasilika und besuchten anschließend das Rheinische Landesmuseum, wo wir viel über die Römische Geschichte und die an der Mosel gelegene Region erfuhren. Der Trierer Dom war die letzte Station vor der Mittagspause. Danach ging es weiter mit der Besichtigung der Kaiserthermen und des Amphitheaters. Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen entschieden wir, gemeinsam mit Herrn Rau und Frau Grünauer beim Italiener zu Abend zu essen. Nachdem wir einige lustige Stunden beim Essen verbrachten, konnten wir wieder in Gruppen unsere Freizeit genießen. Auch der letzte Tag war vollkommen den antiken Denkmälern gewidmet. Wir schauten uns zuerst das wohl bekannteste Bauwerk Triers an: die Porta Nigra. Danach ließen wir uns nicht vom Regen unterkriegen, sondern machten uns gleich auf den Weg zur Palastaula und den Thermen am Viehmarkt. Nach einer turbulenten Rückfahrt kamen wir mit vielen neuen, interessanten Eindrücken etwa gegen Mitternacht wieder in Amberg an.

 

Ailis & Aurelia Koch, Q12

 

 

Am 30.6.16 fuhren wir, also 7b und c, mit unseren Lehrerinnen Frau Meingast und Frau Grünauer, nach Mariaort in der Nähe von Regensburg.

Dort erwartete uns zunächst die Aufteilung in zwei Gruppen, welche abwechselnd einem ,,Römer", der uns einige interessante Dinge über das römische Militär berichtete, zuhörten, oder auf einer Galeere über die die Donau ruderten. Mit dem ,,Römer" machten wir auch Fotos in Rüstungen und mit den typischen Waffen wie etwa dem Pilum oder dem Gladius, nachdem wir erfahren hatten welche Formationen und Schilder diese Welteroberer nutzten. Auf dem Schiff lernten wir dann im Takt zu rudern und uns wurde erzählt wozu man solche Schiffe brauchte, wen man mit ihnen bekämpfte und Vieles mehr. Schließlich fuhren wir dann, zwar durchnässt, da es geregnet hatte, aber mit vielen neuen Informationen und Rudererfahrungen nach Amberg, also aus Sicht der Römer ins tiefste Barbarenland, zurück.

Maximilian Kopp & Alexander Lomitzki (7b)

Am 18. Februar 2016 besuchten die Lateiner/innen der 10. Klassen unter der Leitung von StRefin Scherr, StR Rau und dem Praktikanten Bastian Scholz die Glyptothek in München. Die Exkursion fügte sich harmonisch in die Lektüre von Ciceros Gerichtsredenpaar In Verrem ein. Gaius Verres hatte sich als römischer Statthalter in Sizilien durch systematischen Diebstahl und Erpressung Kunstwerke von unermesslichem Wert angeeignet und nicht nur seiner Provinz, sondern auch dem Ansehen Roms durch sein skrupelloses Vorgehen erheblichen Schaden zugefügt. Damit sich der Lateinunterricht nun nicht nur auf das Übersetzen von Ciceros schwärmerischen Statuen- Beschreibungen beschränkte, wollten wir vergleichbare Skulpturen auch einmal in natura betrachten. Am Zielort konnten wir uns wie in Verres' Palast fühlen, angesichts der Fülle von griechischrömischen Kunstwerken, die in der Glyptothek zu bewundern sind. Jeder stellte als Experte bzw. Expertin ein Kunstwerk näher vor. Dabei bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass sie anhand der typischen Stilmerkmale nunmehr Statuen eindeutig der archaischen, klassischen oder hellenistischen Epoche zuordnen können. Besondere lumina (auf Neudeutsch "Highlights") waren der sich lasziv räkelnde Barberinische Faun, die römischen Kaiserportraits sowie die hellenistischen Spielereien Ganswürger und Trunkene Alte. Einige Schülerinnen und Schüler zeigten mit ihrer Imitation der Ägineten, einer Figurengruppe vom Athena-Aphaia-Tempel auf der griechischen Insel Ägina, durchaus dieselbe "stille Größe" (J.J. Winckelmann) wie ihre unbelebten Vorbilder. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Rundgang durch die Antikensammlung, wo noch ein kurzer Blick auf Meisterwerke der griechischen Vasenmalerei und auf etruskische Exponate geworfen werden konnte, einem gemeinsamen Mittagessen und anschließender Freizeit in der Münchener Innenstadt, bevor am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Amberg angetreten wurde.

StR Rau

Am 18. 2. 2016 war die Klasse 7 b im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Frau Biehler und dem Schreiber dieser Zeilen in Regensburg.

Zweck der Exkursion war der Besuch von Bauwerken aus der Romanik, der Kunstepoche des hohen Mittelalters; solche sind nämlich in Amberg nicht zu sehen. Begonnen haben wir mit der Schottenkirche St. Jakob; diese ist durch ihr Portal mit vielen Figuren (u.a. Löwen, Drachen) berühmt. Dann waren wir an der Steinernen Brücke und in der Niedermünsterkirche. Romanik war ebenso am sog. Herzogshof, der Pfalz der Wittelsbacher und ihrem Pfalzturm am Alten Kornmarkt zu sehen; die Wittelsbacher haben mit diesem Pfalzbau (vergeblich) versucht, die Stadtherrschaft über Regensburg, die alte Hauptstadt Bayerns,  zu erlangen.

Nach der Mittagspause, in der wir froh über die wärmende Sonne waren, sind wir noch zur alten Klosterkirche St. Emmeram gegangen, wo die Vorhalle und die Wolfgangskrypta besonders sehenswert sind.

Mit vielen, hoffentlich interessanten Eindrücken sind wir dann wieder in den Zug Richtung Amberg gestiegen.

 

 

Moosburger, OStR

 

Am Donnerstag, dem 25. April hatten sich die Klassen 6 a und 6 b, dazu das P-Seminar Latein der Q 11 zusammen mit Frau StDin Raschka und dem Schreiber dieser Zeilen aufgemacht, um den Ort kennenzulernen, an dem Mogetissa – eine historisch fassbare Figur aus dem Lateinbuch – als Soldat tatsächlich gelebt hat.

Bei den erhaltenen Resten der Thermen beeindruckte die Heizanlage, mit der Fußboden, Wasserbecken und Wände, letztere mit Hilfe von Hohlziegeln, erwärmt wurden. Beruhigend war die Auskunft unserer Führerin, dass das Wasser wohl zweimal am Tag erneuert wurde (am Vormittag badeten die Frauen, am Nachmittag die Männer), da das Bad auch die Funktion hatte, den Körper von Dreck und Schweiß zu reinigen; schließlich war die Turnhalle gleich daneben.

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