+++ Herzliche Einladung zur Klassenelternversammlungen der Jahrgangsstufen 6 - 9 am 25. Oktober +++

Latein

 FS Latein 17 18

oben von links: StRef Alexander Kunert, OStRin Christina Schleicher, StR Wolfgang Rau, OStRin Konstanze Schlereth

unten von links:StR i. BV Hans Schmeiler, StRin Irene Grünauer, OStR Peter Moosburger, StD Dr.Ulrich Winter

 

Ihr Kind will Latein lernen? Mit gutem Grund!

  • Das streng logische Grammatiksystem gibt Sicherheit sowohl für das Deutsche als auch für jede andere Fremdsprache. Doch auch der lateinische Wortschatz bildet die unver­zichtbare Basis für viele moderne Fremdsprachen (etwa Französisch, Italienisch und Spanisch).
  • Ihr Kind taucht in die Antike ein. Die Römer und Griechen üben auf die jungen Lerner eine ungeheure Anziehungskraft aus.

Was kommt auf Sie als Eltern zu? Wie können Sie helfen?

  • Auch wenn Sie selbst kein Latein hatten, können Sie Ihr Kind auf vielfältige Weise un­terstützen. Zeigen Sie Interesse am Fach! Aus dem Lateinunterricht gibt es immer etwas zu erzählen. Sie können außerdem Vokabeln ausfragen, denn das Lateinische wird so gesprochen, wie es auch geschrieben wird.
  • Intensivierungsstunden ohne neuen Stoff sowie ein Tutorenprogramm (Förderstunden durch ältere Schüler) begleiten Ihre Kinder durch die ersten Lernjahre.
  • In der fünften und sechsten Jahrgangsstufe finden wöchentlich vier Unterrichtsstunden und eine Intensivierungsstunde statt, in der siebten Klasse stehen drei Wochenstunden und eine Intensivierung auf der Stundentafel.
  • Die in der Grundschule erworbenen Englischkenntnisse gehen während der fünften Jahrgangsstufe nicht verloren. Wir bieten einen Brückenkurs an, der auf das Niveau der Kinder abgestimmt ist. Er kann auch helfen, Niveau‑Unterschiede auszugleichen, so dass in der sechsten Klasse alle mit gleichen Voraussetzungen den Englischunterricht begin­nen können.
  • Wir unterrichten mit dem vierbändigen Lehrbuch Latein mit Felix.

 

 

Am 16.11.2016 traf sich eine kleine Gruppe müder, aber dennoch interessierter Schüler um 7 Uhr morgens am Amberger Bahnhof. Denn das P-Seminar Latein hatte ca. ein halbes Jahr lang eine Exkursion in die älteste Stadt Deutschlands organisiert. Nun war es endlich an der Zeit diese durchzuführen. Nach einer sehr langen und anstrengenden Fahrt nach Trier, bezogen wir schließlich im Kolpinghaus Warsberger Hof Quartier. Der erste Abend stand uns zur freien Verfügung und er wurde mit Shopping, Essen und Kino verbracht. Am nächsten Morgen starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück in den mit Sehenswürdgkeiten vollgepackten Tag. Wir besichtigten zuerst die Residenzanlage neben der Konstantinbasilika und besuchten anschließend das Rheinische Landesmuseum, wo wir viel über die Römische Geschichte und die an der Mosel gelegene Region erfuhren. Der Trierer Dom war die letzte Station vor der Mittagspause. Danach ging es weiter mit der Besichtigung der Kaiserthermen und des Amphitheaters. Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen entschieden wir, gemeinsam mit Herrn Rau und Frau Grünauer beim Italiener zu Abend zu essen. Nachdem wir einige lustige Stunden beim Essen verbrachten, konnten wir wieder in Gruppen unsere Freizeit genießen. Auch der letzte Tag war vollkommen den antiken Denkmälern gewidmet. Wir schauten uns zuerst das wohl bekannteste Bauwerk Triers an: die Porta Nigra. Danach ließen wir uns nicht vom Regen unterkriegen, sondern machten uns gleich auf den Weg zur Palastaula und den Thermen am Viehmarkt. Nach einer turbulenten Rückfahrt kamen wir mit vielen neuen, interessanten Eindrücken etwa gegen Mitternacht wieder in Amberg an.

 

Ailis & Aurelia Koch, Q12

 

 

Am 30.6.16 fuhren wir, also 7b und c, mit unseren Lehrerinnen Frau Meingast und Frau Grünauer, nach Mariaort in der Nähe von Regensburg.

Dort erwartete uns zunächst die Aufteilung in zwei Gruppen, welche abwechselnd einem ,,Römer", der uns einige interessante Dinge über das römische Militär berichtete, zuhörten, oder auf einer Galeere über die die Donau ruderten. Mit dem ,,Römer" machten wir auch Fotos in Rüstungen und mit den typischen Waffen wie etwa dem Pilum oder dem Gladius, nachdem wir erfahren hatten welche Formationen und Schilder diese Welteroberer nutzten. Auf dem Schiff lernten wir dann im Takt zu rudern und uns wurde erzählt wozu man solche Schiffe brauchte, wen man mit ihnen bekämpfte und Vieles mehr. Schließlich fuhren wir dann, zwar durchnässt, da es geregnet hatte, aber mit vielen neuen Informationen und Rudererfahrungen nach Amberg, also aus Sicht der Römer ins tiefste Barbarenland, zurück.

Maximilian Kopp & Alexander Lomitzki (7b)

Am 18. Februar 2016 besuchten die Lateiner/innen der 10. Klassen unter der Leitung von StRefin Scherr, StR Rau und dem Praktikanten Bastian Scholz die Glyptothek in München. Die Exkursion fügte sich harmonisch in die Lektüre von Ciceros Gerichtsredenpaar In Verrem ein. Gaius Verres hatte sich als römischer Statthalter in Sizilien durch systematischen Diebstahl und Erpressung Kunstwerke von unermesslichem Wert angeeignet und nicht nur seiner Provinz, sondern auch dem Ansehen Roms durch sein skrupelloses Vorgehen erheblichen Schaden zugefügt. Damit sich der Lateinunterricht nun nicht nur auf das Übersetzen von Ciceros schwärmerischen Statuen- Beschreibungen beschränkte, wollten wir vergleichbare Skulpturen auch einmal in natura betrachten. Am Zielort konnten wir uns wie in Verres' Palast fühlen, angesichts der Fülle von griechischrömischen Kunstwerken, die in der Glyptothek zu bewundern sind. Jeder stellte als Experte bzw. Expertin ein Kunstwerk näher vor. Dabei bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass sie anhand der typischen Stilmerkmale nunmehr Statuen eindeutig der archaischen, klassischen oder hellenistischen Epoche zuordnen können. Besondere lumina (auf Neudeutsch "Highlights") waren der sich lasziv räkelnde Barberinische Faun, die römischen Kaiserportraits sowie die hellenistischen Spielereien Ganswürger und Trunkene Alte. Einige Schülerinnen und Schüler zeigten mit ihrer Imitation der Ägineten, einer Figurengruppe vom Athena-Aphaia-Tempel auf der griechischen Insel Ägina, durchaus dieselbe "stille Größe" (J.J. Winckelmann) wie ihre unbelebten Vorbilder. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Rundgang durch die Antikensammlung, wo noch ein kurzer Blick auf Meisterwerke der griechischen Vasenmalerei und auf etruskische Exponate geworfen werden konnte, einem gemeinsamen Mittagessen und anschließender Freizeit in der Münchener Innenstadt, bevor am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Amberg angetreten wurde.

StR Rau

Am 18. 2. 2016 war die Klasse 7 b im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Frau Biehler und dem Schreiber dieser Zeilen in Regensburg.

Zweck der Exkursion war der Besuch von Bauwerken aus der Romanik, der Kunstepoche des hohen Mittelalters; solche sind nämlich in Amberg nicht zu sehen. Begonnen haben wir mit der Schottenkirche St. Jakob; diese ist durch ihr Portal mit vielen Figuren (u.a. Löwen, Drachen) berühmt. Dann waren wir an der Steinernen Brücke und in der Niedermünsterkirche. Romanik war ebenso am sog. Herzogshof, der Pfalz der Wittelsbacher und ihrem Pfalzturm am Alten Kornmarkt zu sehen; die Wittelsbacher haben mit diesem Pfalzbau (vergeblich) versucht, die Stadtherrschaft über Regensburg, die alte Hauptstadt Bayerns,  zu erlangen.

Nach der Mittagspause, in der wir froh über die wärmende Sonne waren, sind wir noch zur alten Klosterkirche St. Emmeram gegangen, wo die Vorhalle und die Wolfgangskrypta besonders sehenswert sind.

Mit vielen, hoffentlich interessanten Eindrücken sind wir dann wieder in den Zug Richtung Amberg gestiegen.

 

 

Moosburger, OStR

 

Wir, die Klasse 6b, haben uns zusammen mit Frau Raschka und Frau Stief, unseren Latein- und Geschichtslehrerinnen, mit dem Ziel aufgemacht, ganz nah unserer Heimat etwas über die Römer zu erfahren. Nach einer viel zu kurzen Zugfahrt – unser heimliches Highlight des Tages – kamen wir in Regensburg an. Diese Stadt haben wir uns ausgesucht, da sie zur Zeit der Römer „Castra Regina“ genannt wurde und ein römisches Legionslager war. Zuerst besichtigten wir einen Teil der Legionslagermauer, die sich mitten im Parkhaus am Dachauplatz befindet.

Man kann es sich kaum vorstellen, dass Kaiser Marcus Aurelius im Jahr 179 n. Chr. ein Legionslager hat bauen lassen, in dem 6000 Soldaten untergebracht waren. Wenn die gewusst hätten, dass wir heute dort unsere Autos parken! Nachdem wir leider keinen Stein als Andenken mitnehmen konnten, – die großen Quadersteine passten nicht in die Rucksäcke - führte uns Frau Raschka zur „Porta Praetoria“. Es handelt sich um das nördliche Tor des römischen Legionärslagers und ist ca. 2000 Jahre alt. Das Besondere an dem Tor ist, dass es neben dem „Porta Nigra“, dem nördlichen Stadttor von Trier, die einzige erhaltene römische Toranlage nördlich der Alpen ist. Das Tor war für uns ein großes Highlight, da wir an dieser Stelle ein tolles Klassenfoto von uns geschossen haben. Wer kann schon von sich behaupten, an der Stelle posiert zu haben, an der die römischen Soldaten vor 2000 Jahren nach ihrem Feind Ausschau gehalten haben?

Im Historischen Museum haben wir dann in einer Abteilung speziell über die Römer eine Führung von einer Archäologin bekommen. Sie konnte uns sehr viel über den Aufbau des Lagers, die Unterbringung der Soldaten und ihrer Familien und deren Verpflegung erzählen. Anschließend durften wir selbst zu Museumsführern bzw. Römern werden. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und jeder durfte ein Experte für einen der verschiedenen Lebensbereiche der Römer sein. Diese waren „Kochen und Wohnen“, „Kleidung“, „Freizeitgestaltung“ und „Baukunst“. So haben wir z. B. gelernt, dass die Römer bereits Mörtel hatten, Schwämme als Toilettenpapier verwendeten und Sklaven keine Strumpfhosen anhatten. Wann erfährt man schon einmal solche Dinge über die Römer?

Außerdem konnten wir eine Erfindung der Römer – die Fußbodenheizung – in natura sehen. Nach dieser Anstrengung hatten wir uns eine kurze Pause verdient und dabei die Stadt unsicher gemacht. Frau Raschka zeigte uns dann noch den Regensburger Dom, den viele von uns bisher noch nicht von innen gesehen hatten. Man ist sich richtig klein in der riesigen Kirche vorgekommen und wir haben festgestellt, dass es neun Sechstklässler, die sich an den Händen halten, braucht, um eine gotische Säule zu umfassen. Wir können jedem nur empfehlen, sich die Spuren der Römer in Regensburg anzusehen. Ist ja wirklich nur ein Katzensprung! Und Zugfahren macht immer Spaß!


Exkursion nach Regensburg Exkursion nach Regensburg Exkursion nach Regensburg Exkursion nach Regensburg

Sabine Stief, StRefin

Am Donnerstag, dem 25. April hatten sich die Klassen 6 a und 6 b, dazu das P-Seminar Latein der Q 11 zusammen mit Frau StDin Raschka und dem Schreiber dieser Zeilen aufgemacht, um den Ort kennenzulernen, an dem Mogetissa – eine historisch fassbare Figur aus dem Lateinbuch – als Soldat tatsächlich gelebt hat.

Bei den erhaltenen Resten der Thermen beeindruckte die Heizanlage, mit der Fußboden, Wasserbecken und Wände, letztere mit Hilfe von Hohlziegeln, erwärmt wurden. Beruhigend war die Auskunft unserer Führerin, dass das Wasser wohl zweimal am Tag erneuert wurde (am Vormittag badeten die Frauen, am Nachmittag die Männer), da das Bad auch die Funktion hatte, den Körper von Dreck und Schweiß zu reinigen; schließlich war die Turnhalle gleich daneben.

Copyright © 2017 Erasmus-Gymnasium Amberg. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
         
Zum Seitenanfang