+++ Einladung zum Vortrag „Lass uns drüber reden …“ (Elternbeirat) +++

Kunst

StRin Dr. Veronika Schweighart-Wiesner , LaV Susanna Rosemann

 

Am Donnerstag den 30. März wurde die Ausstellung "KunstStücke", in der Kunstwerke unserer Schüler noch bis zum 13. April 2017 gezeigt werden, in feierlichem Rahmen im ACC eröffnet. Die gezeigten Schülerarbeiten sollen durch diese Form der öffentlichen Präsentation wertgeschätzt werden und sind deshalb so kostbar, weil sie nicht nur ein Stück kreativen Tuns zeigen, sondern auch dem Betrachter einen Einblick in die innere, persönliche Welt der Heranwachsenden zeigen. Neben zahlreichen Selbstporträts, Landschaftsmalereien oder Zeichnungen sind auch Fotografien und dreidimensionale Stücke wie individuell gestaltete Kopfbedeckungen oder Objekte aus ungewöhnlichen Materialen beispielsweise aus Beton oder Spülschwämmen zu bewundern. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von Sebastian Stoiber am Cello in Begleitung von Musiklehrerin Christine Uhle am Klavier und dem ehemaligen Schulleiter Peter Seidl, der freundlicherweise während des Events Salonmusik zum Besten gab. -> Link zum Artikel der Mittelbayerischen Zeitung

StRin Dr. Veronika Schweighart-Wiesner und LaV Susanna Rosemann
 
  • Vernissage_01
  • Vernissage_02
  • Vernissage_03
  • Vernissage_04
  • Vernissage_05
  • Vernissage_06
 

Am Montag, 09.01.17, hat Förster Werner Lang vom staatlichen Forstamt Amberg die Klassen 6a und 6b im Kunstunterricht besucht und einen interessanten Vortrag rund um das Thema „Wald und Nachhaltigkeit“ gehalten.

Dazu brachte er viel ansprechendes Informationsmaterial wie Poster, Broschüren und Spiele mit und beantwortete geduldig und anschaulich sämtliche Fragen der Schüler, welche ihrerseits viele Erfahrungsberichte aus dem Wald beisteuerten.

Mit all diesem Wissen und Anregungen ausgestattet, können sich die beiden Klassen nun daran machen, ein kreatives Kurzvideo für den Wettbewerb des  DFV (Deutscher Forstverein) und der Forstverwaltung Regensburg "Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft" zu gestalten.

Für die Fachschaft Kunst

Susanna Rosemann und Dr. Schweighart-Wiesner

Selbstverständnis des Faches

Das Fach Kunst motiviert Kinder und Jugendliche, sich in der Welt der Bilder zu orientieren und sich selbst Bilder von der Welt zu machen. In der Einheit von Wahrnehmung, Reflexion und bildnerischer Produktion werden die Schüler befähigt, die Wirklichkeit mit allen Sinnen immer wieder neu zu erleben, zu verstehen und sich aktiv zu ihr in Beziehung zu setzen. Diese grundlegende schöpferische Fähigkeit, die auf Phantasie und Vorstellungsvermögen basiert und mit der der Mensch sich die Welt erschließt, fördert das Fach Kunst in allen Lernbereichen. Es leitet die Schüler zur Differenzierung ihrer Wahrnehmung an, stärkt die Gestaltungspotentiale und erarbeitet eine breitgefächerte Orientierung.


Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung
Kunst ist ein Leitfach der ästhetischen Bildung. „Ästhetik“ wird dabei aus dem griechischen aisthesis abgeleitet und als Wahrnehmung in ihrer umfassenden Bedeutung verstanden, d. h. nicht nur als sinnliche Aufnahme, sondern gleichzeitig als anschauliches Denken, das Wirklichkeit interpretiert und strukturiert. Ästhetische Erfahrungen, wie sie sich in künstlerischen Ausdrucksformen, z. B. Bildern, Objekten, Architekturen, Performances oder Werken der Medienkunst darstellen, speisen sich aus allen Sinnen.
Wahrnehmen und Gestalten sind die beiden Komponenten des Kunstunterrichts. Diese gleichwertigen, eng miteinander verknüpften und sich gegenseitig ergänzenden Aktivitäten prägen das Fach in seiner spezifischen Einheit von Rezeption, Reflexion und bildnerischer Produktion. So werden historische und aktuelle Phänomene der Kunst und der Kultur immer auch im Hinblick auf das eigene Gestalten gesehen.
Bildnerische Aufgabenstellungen lassen unterschiedliche Lösungen zu und fordern zu divergentem Denken heraus.
Das Fach Kunst leistet im Wahrnehmen und Gestalten einen wichtigen Beitrag zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Eigenverantwortung und der Glaube an eigene Gestaltungsmöglichkeiten sind die Basis für Selbstkompetenz. Die Schüler erwerben im Unterricht grundlegende Fähigkeiten, die sie für die aktive und mitverantwortliche Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen benötigen. Für die zunehmend visuell geprägten Kommunikationsformen mit immer vielschichtigeren und den Lebensalltag durchdringenden Bildwelten ist das Lesen und Gestalten von Bildern eine Schlüsselqualifikation. Darüber hinaus entwickeln die Schüler eigene Perspektiven im Umgang mit der Medienwelt und lernen Medien kompetent zu nutzen.


Zusammenarbeit mit anderen Fächern
Thematische Parallelen mit den Lehrplänen verschiedener Fächer wie z. B. Deutsch, Geschichte, Musik oder der Naturwissenschaften bieten in den einzelnen Jahrgangsstufen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit. Durch seine Vielfältigkeit weist das Fach Kunst grundsätzliche Verknüpfungsansätze zu allen Fächern auf und kann so eine wichtige Schnittstelle im Fächerkanon werden.

Am Donnerstag, den 10. März 2016 besuchten die beiden Q11-Kunst-Kurse das Luftmuseum Amberg, das 2006 in Eigeninitiative des Künstlers Wilhelm Koch gegründet wurde. Zwei Mitarbeiterinnen des so genannten „Luftkunstortes Amberg“ führten durch die Ausstellung, in der auf drei Stockwerken mit 650 qm Ausstellungsfläche unterschiedlichste Werke zum Thema Luft zu sehen sind. Neben technischen Ausstellungsstücken wie beispielsweise der „Luft-Flipper“ oder dem „Luftgefederten Fahrzeugsitz“ konnten die Kollegiaten durch zahlreiche Objekte, Installationen, Filme u.v.m. Luft erleben, wahrnehmen und begreifen. Nach Geruchserlebnissen an der Riechbar, durfte man sich von der Luftdusche säubern oder sich von den Klängen der Einkaufstütenorgel verzaubern lassen.


StRin Dr. Schweighart-Wiesner

 

Copyright © 2017 Erasmus-Gymnasium Amberg. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
         
Zum Seitenanfang