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Geografie

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Von links: StRin Monika Fischer, StD Jürgen Eder, StRin Katrin Schön, StD Karl Bösl, StRin Ulrike Loos

Schön wäre es schon, in einer Kommune zu leben, die sich zu 100% selbst mit sauberem Strom aus regenerativen Energiequellen versorgen kann. Die vielleicht sogar noch Strom an andere Kommunen verkaufen kann. Ist der Weg dahin wirklich so lang und steinig?
Mit diesem Thema beschäftigte sich die Q11 in Geographie. Um der Antwort näher zu kommen, besuchten wir das Energiespardorf, das der Bund Naturschutz BUND seit diesem Jahr in den Räumen der Stadtwerke Amberg unterhält.
Zunächst setzten wir uns mit dem Stromverbrauch von Haushaltsgeräten auseinander. Beziehungsweise strampelten wir auf einem Fahrrad samt Generator und erwärmten mit der erschwitzten Energie Wasser, betrieben einen Radio oder diverse Leuchtmittel. Das Einsparpotenzial einer LED-Lampe im Vergleich zu einer 60 Watt Glühbirne war auf diese Weise „leicht“ nachvollziehbar.
Danach bekam jeder von uns ein Häuschen in der Musterkommune. Einige wurden Immobilienhaie, Fabrikbesitzer oder zogen gar ins Pfarramt. Wichtig war die Erkenntnis, dass wir hier den realen Stromverbrauch einer Kommune von der Größe Kümmersbrucks simulierten. Sämtliche Verhaltensänderungen der „Einwohner“, wie etwa der Kauf energiesparender Haushaltsgeräte oder die Installation von Solarpanelen auf den Dächern, wurden sofort in der kommunalen Verbrauchsbilanz errechnet und per Beamer sichtbar gemacht.
Erstaunlich! In einer Idealkommune, in der jeder nur noch die sparsamsten Haushaltsgeräte verwendet, ließen sich 50% der Stromkosten der privaten Haushalte einsparen! Und mit Solarpanelen auf jedem zweiten Dach und nur einem einzigen großen Windrad wäre Kümmersbruck autark!
Dieser Vormittag bot einige Überraschungen. Die Energie war sicher nicht verschwendet!
Vielen Dank nochmal an die freiwilligen Helfer des BUND!

J. Eder

Am Freitag, den 26. März, wurden die Klassensieger des diesjährigen Wettbewerbs GeoWissen geehrt und die Schulsieger bekanntgegeben:

Vor Christoph Lederer (3. Platz) und Matthias Moser (2. Platz) setzte sich souverän Tobias Koller als Gesamtsieger durch. Er wird somit unsere Schule in der Runde der Besten in Bayern vertreten und damit in die Fußstapfen unserer letzten Schulsieger Matthias Lomitzki und Maximilian Schaller treten. Sie hatten es beide bayernweit unter die Top Ten geschafft. Dass Tobias das Zeug dazu hat, steht außer Frage: Er wurde schon in der siebten Klasse dritter Schulsieger und hat seinen Platz unter den jährlichen Klassensiegern scheinbar fest gebucht. Wir alle drücken ihm auf jeden Fall die Daumen für die nächste Runde!

Das Rennen um den zweiten und dritten Platz hätte knapper nicht ausfallen können: Nur eine Stichfrage gab hier den Ausschlag zugunsten von Matthias. Das große Allgemeinwissen aller Klassensieger unterstrich Oberstudiendirektor Seidl bei der Preisverleihung: Es sei genau dieses breite Wissen, das den Überblick über die wichtigen Zusammenhänge erst ermögliche, eine Fähigkeit, die in unserer Gesellschaft immer gefragt sei. Die Klassensieger fielen nicht nur in Geographie, sondern auch in anderen Fächern durch ihr überdurchschnittliches Wissen auf. Schon allein dazu allen nochmals herzlichen Glückwunsch!

StD Eder

Wer hat sie nicht schon mal gesehen, die Männer und Frauen am Straßenrand mit Theodolit und Spiegel? Ja richtig, wie die Überschrift verrät, haben sie mit Vermessung zu tun, denn der Theodolit ist ein Winkelmessgerät, und über einen zusätzlich ausgesandten Laserstrahl kann er präzise Entfernungen messen...

Vergangenen Dienstag ergab sich für einige SchülerInnen der Q11 die Gelegenheit das Ganze selbst in Theorie und Praxis auszuprobieren, quasi als Fortsetzung des BuS-Kurses. Im Rahmen der Woche der Geodäsie (Schon wieder ein Fachbegriff! Er steht für Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche) lud das Vermessungsamt zu diesem Schnupperkurs ein. Der Vormittag war recht spannend und auf jeden Fall eine anschauliche Vertiefung des Mathematikunterrichts! Zumindest haben wir nun alle verstanden wie die Gebäudeumrisse lage- und flächengetreu in den Katasterplan kommen. Schon wieder Fachbegriffe..

StD Jürgen Eder

Vergangenen Freitag konnten wir die Sieger im diesjährigen Rennen um das beste Allgemeinwissen am EG ehren. Im Erdkunderaum gratulierten Herr Seidl und Herr Eder den Klassensiegern zu ihrem fundierten geographischen, historischen und politischen Wissen.

Dass Steineklopfen auch noch Spaß machen kann,...

Entwicklungsländer werden zunehmend in den Welthandel eingebunden, dafür sorgen große Konzerne, die dort Rohstoffe abbauen oder das niedrige Lohnniveau in ihren Produktionsstätten nutzen. Dieser Prozess ist nicht aufzuhalten. Doch werden die Entwicklungsländer dadurch automatisch weiter ausgebeutet oder kann eine solche Unternehmensverlagerung den Startschuss für Entwicklung und Wohlstand geben? Das hatten die Schülerinnen und Schüler der beiden Geographiekurse in der Q12 diskutiert, darüber hatten manche regelrecht gestritten.

...ging es am letzten Mittwoch dieses Schuljahres für die fünften Klassen:

Auf unserer gemeinsamen Geographie-Exkursion mussten die Schüler erst zeigen, wie gut sie die Pflanzen auf den Feldern und in den Hecken am Ackerrain kennen. Für manche gab es da schon Überraschungen: Rüben wurden mit Kohl verwechselt, und dass man Hagebutten und Schlehen essen kann, war vielen nicht bekannt.


…hieß es am vergangenen Dienstag Nachmittag für die Klassen 10a und 10b. Wir waren per Direktschaltung zu Gast auf einem internationalen Forschungsschiff dieses Namens mitten im Pazifik, grob gesagt zwischen Marianengraben, Japan und den Philippinen.

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