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Französisch


von links: Lassin Karin Bender, StRin Bernadette Spörrer, OStRin Konstanze Schlereth

Zum Austausch mit Périgueux

Salut les amis à Périgueux!

Tolérance, fraternité, respect et paix  – für diese Werte steht ein geeintes Europa. Und dafür steht unserer „Langzeitaustausch“ mit dem Collège Clos-Chassaing in Périgueux. Zum 54. Jahrestag des Elysée-Vertrags wollten wir daher ein kleines Zeichen setzen und haben einen deutsch-französischen Fototermin vereinbart: Wir EGler wagten uns trotz klirrender Kälte in den Pausenhof, unsere Partner im sonnigen Périgord mussten offensichtlich nicht ganz so frieren!

Et voilà la tricolore du lycée Erasmus!

Viele Grüße von der EG-Familie an unsere Freunde in Périgueux – auf viele weitere Jahre der friedlichen und bereichernden Zusammenarbeit!

 

Schwarz-Rot-Gold auf dem Schulhof des Collège Clos-Chassaing

1. Reihe ganz rechts:  Deutschlehrerin Andrée Paré, dahinter Schulleiter Serge Devaux

-> Zum Artikel in der französischen Presse

Die gute Nachricht vom Deutsch-Französischen Institut Erlangen ist da, die Mühe hat sich gelohnt:  Alle Teilnehmer an der diesjährigen DELF-Prüfung (Niveau B1) haben souverän bestanden und können schon bald ihr „Diplôme d’Etudes en Langue Française“ in Händen halten. Das Sprachzertifikat wird vom französischen Kultusministerium angeboten.Es weist Fremdsprachenkenntnisse auf verschiedenen Niveaustufen nach und ist international anerkannt – eine wertvolle Ergänzung für künftige Bewerbungsunterlagen, gerade bei den überdurchschnittlichen Leistungen dieses Jahrgangs!

Wir freuen uns mit euch und gratulieren herzlich! / Toutes nos féliciations!

Konstanze Schlereth / Bernadette Spörer

Maximilian Göldl, Eric Frank, Aaron Bauer, Luisa Mertel, Celina Wifling,

Alexander Hudich, Isabella Boss, Lea Forster

Echt französisch – das war er in der Tat, der sympathische junge Mann, der mit seinem France Mobil dem Erasmus-Gymnasium einen ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Besuch abstattete. „Moi, je suis Gauthier. Je suis Français, et toi?“ –   Gauthier Fabre, einer von etlichen jungen Franzosen, die deutsche Schüler im Auftrag der Französischen Botschaft für ihr Land und ihre Muttersprache begeistern wollen,  schaffte es mühelos, den Schülern der 7. Klassen die ersten französischen Worte zu entlocken, indem er einfach mit ihnen sprach – und ihnen buchstäblich den Ball zuwarf. Anfängliche Sprachlosigkeit wich binnen weniger Augenblicke  einer fröhlichen Vorstellungsrunde. Spontan bildeten die Teilnehmer ihre ersten Sätze in der Fremdsprache, ganz ohne Lehrer und Schulbuch. Spielerisch machten sie dann Bekanntschaft mit Frankreichs Geographie, ein Quiz „Croissant gegen Baguette“ bot vielseitige Informationen über Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes. Ein charmantes erstes Rendezvous mit dieser wunderschönen Sprache, die beileibe nicht nur in Frankreich gesprochen wird – und die am EG ab der 8. Jahrgangsstufe gelernt werden kann.

Aber auch die Oberstufe Französisch profitierte vom Angebot des „fahrenden Kulturvermittlers“: „Est-ce que vous avez déjà mangé des escargots?“. Diese und viele weitere Fragen sollten die Teilnehmer des Q 11-Kurses von Frau Bender einander stellen und fanden dabei u.a. heraus, dass ihr französischer Gast keine Brezen mag. Damit begann der amüsante Ausflug an Bord des France Mobil. Nach drei Jahren Sprachunterricht war die konsequent französische Kommunikation mit Gauthier kein Problem. Der nahm die Schüler nach besagter Fragerunde mit auf einen Streifzug durch die aktuelle französische Musikszene, der von allen Beteiligten vollen Körpereinsatz forderte, galt es doch für Team „Brezel“, die Titel französischer Songs schneller als Team „Croissant“ den entsprechenden Melodien zuzuordnen. Nach dem anschließenden Frankreichquiz und Informationen über Möglichkeiten, nach dem Abitur nach Frankreich zu gehen, blieb leider nur noch Zeit für ein letztes Gruppenfoto.

Nach diesem gelungenen Vormittag waren sich Schüler wie Lehrer einig: Wegen des hohen Spaßfaktors und der vielseitigen Möglichkeiten, unser Wissen über Frankreich zu erweitern wäre es wirklich „formidable“, wenn das France Mobil schon bald wieder ans EG käme. Merci, Gauthier! A très bientôt!   

Matthias Lomitzki, Veronika Schottenheim (beide Q 11) und Konstanze Schlereth

 

Passend zur Faschingszeit gastierte der französische Komödiant und Autor Jean-Baptiste Poquelin, alias Molière, auf unserer Schulbühne: Vincent Simon und  Muriel Camus vom Théâtre Anima in Berlin schlüpften in diverse Rollen aus bekannten Komödien des Meisters und führten die Zuschauer so – halb französisch, halb deutsch – auf sehr kurzweilige Art durch Leben und Werk des großen Satirikers und Fürsprechers der echten Gefühle, die kein Harpagon und kein Tartuffe zerstören kann.

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