+++ Herzliche Einladung zur Klassenelternversammlungen der Jahrgangsstufen 6 - 9 am 25. Oktober +++

Deutsch

FS Deutsch


    hinten von links: LAssin Druckseis Nicole ; StRin Fischer  Monika ; OStR Saller  Peter ;  StRin Romfeld Elisa ; StRin Schön Katrin 

vorne von links: StRinBiehler Brigitta ; OStRin Häusler Sandra ; OStR Häusler Florian ; Dr. Winter Ulrich 

nicht im Bild:

nicht mehr an der Schule:

 

 

Die Erfolgsautorin Isabel Abedi zu Gast am EG

Montag, 6. Februar, 11:35 Uhr – der Mediensaal des Erasmus-Gymnasiums füllt sich mit lärmenden Acht- und Neuntklässlern, für die nun eine 90-minütige Autorenlesung abgehalten werden soll. Wohin man auch blickt, man sieht überall leuchtende Smartphone-Displays – bis die Jugendbuchautorin Isabell Abedi zusammen mit dem Schulleiter Herrn OStD Seidl erscheint. Auf Einladung von Herrn OStR F. Häusler und in Kooperation mit der Buchhandlung Volkert ist die bekannte Schriftstellerin ans EG gekommen, um aus ihrem aktuellen Werk „Die längste Nacht“ vorzutragen. Nach einer kurzen Vorstellung durch den Schulleiter startet die Lesung. Zunächst erklärt Abedi ein paar Dinge zu ihrem Buch, z. B. dass die Geschichte in Italien spielt und die Schauplätze real sind, was den Text noch anschaulicher und spannender macht. Außerdem -  so erzählt sie weiter - verarbeitet sie häufig eigene Erfahrungen in ihren Büchern, da sie am besten schreiben kann, wenn sie z.B.  die Orte schon mit eigenen Augen gesehen und dort auch etwas erlebt hat.

„Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ Mit diesem Zitat von Friedrich Nietzsche beginnt Isabell Abedis ihren ersten „Trailer“. So nennt sie die kurzen, spannungserzeugenden Ausschnitte aus ihrem Buch, die sie nacheinander und unverbunden vorträgt. In dem Buch geht es um die junge Vita, die nach ihrem Abitur mit ihren Freunden eine Fahrt quer durch Europa antritt und – vermeintlich - durch Zufall auf das kleine Dorf Viagello in Italien stößt. Dort trifft sie einen geheimnisvollen Seiltänzer, der - genauso wie seine Familie -  für Vita etwas Besonderes an sich hat. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah – in jener längsten Nacht….

Circa dreißig Minuten lang lauschen alle Anwesenden gebannt dem Vortrag der Autorin und als sie den letzten „Trailer“ beendet hat, brandet großer Beifall auf. Im Anschluss an die Lesung gewährt Isabel Abedi einen Einblick in ihre Arbeitsweise und zeigt zahlreiche Fotos von Orten, die im Roman vorkommen, von ihrem Arbeitszimmer, von ihren Hilfsmitteln, die sie beim Schreiben verwendet etc. Danach beantwortet sie eifrig die zahlreichen Fragen von Schülern, die ihre Lesung mehr als gelungen finden, und gibt Autogramme.

Fazit: Es ist also sehr wohl möglich, eine Autorenlesung für Jugendliche abzuhalten!

Carolin Hetterle, 9b

                                                                                                                                                                                                                                                           Bild: Benedikt Lueger

 

Maria Erven (6b) hat am Montag, den 20.02.2017, den Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Stadtbibliothek gewonnen. Als Stadtsiegerin darf sie beim Bezirksentscheid der Oberpfalz, der zwischen Mitte März und Ende April in Neustadt an der Waldnaab stattfindet, noch einmal ihre beeindruckende Lesekunst unter Beweis stellen. Wir freuen uns mit ihr und gratulieren zu dieser tollen Leistung!

Sandra Häusler

Die Stadtsiegerin Maria Erven mit dem Moderator des Regionalentscheids Philipp Maaß und der fachkundigen Jury: Brigitte Netta (3. Bürgermeisterin), Bettina Weisheit (Leiterin der Stadtbibliothek) und Brigitte Müller (Inhaberin der gleichnamigen Buchhandlung)

Geheimnisvolle Katzen auf der Flucht in den Bergen; eine schimpfende Mathelehrerin, die von ihrem Schüler im Klassenzimmer geschrumpft wird; ein unheimliches Monster, das aus einem Buch herausgelesen wird … In diese und andere spannende, lustige und unterhaltsame Welten durften die Zuhörer beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen eintauchen.

Nachdem in den Wochen zuvor bereits in den Klassen die sechs besten Leser ermittelt worden waren, versammelten sich am Donnerstag, den 13.12.2016, die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen zum Schulentscheid in der Aula. Elisabeth Bankel (6b), Josefine Bessert (6a), Elias Dasenakis (6a), Maria Erven (6b), Milena Feil (6b) und Leonie Hetterle (6a) zogen ihre Mitschüler beim ausdrucksstarken Vortrag ihrer vorbereiteten Texte in den Bann und stellten ihr Können auch beim Lesen des ungeübten Ausschnitts aus dem Buch „Käferkumpel“ von M.G. Leonard eindrucksvoll unter Beweis.

Bei der anschließenden Besprechung der Jury – bestehend aus den Deutschlehrerinnen Frau Biehler und Frau Häusler, dem Fachbetreuer Herrn Häusler sowie der Vorjahressiegerin Leyla Hamaloglu -  fiel das Urteil dann aber einstimmig: Maria Erven darf als beste Leserin das Erasmus-Gymnasium beim Stadtentscheid vertreten! Auf dem zweiten Platz folgt Elisabeth Bankel.

Wir gratulieren!

Sandra Häusler

Von links nach rechts: Elias Dasenakis, Josefine Bessert, die Zweitplatzierte Elisabeth Bankel, Leonie Hetterle,
die Siegerin Maria Erven, Milena Feil

Die Münchner Kinderbuchautorin Meike Haas las am Erasmus-Gymnasium 
aus ihrem aktuellen Werk „Schurkenstraße 7“

 

Wie sie zu den Ideen für ihre Geschichten komme, wollen die Kinder wissen: „Am Schreibtisch sitzen, aus dem Fenster gucken und warten. Dann kommen die Einfälle von allein!“, antwortet die Schriftstellerin so offenherzig wie verblüffend für die Schüler. Dass es ganz so einfach wohl auch wieder nicht sein kann, wird aber bei der Lesung schnell deutlich: Denn „Schurkenstraße 7“ ist ein feinst ausgearbeiteter Text mit einer packenden Story, witzigen Dialogen und skurrilen Figuren. „Und ein Jahr hat es dann doch gedauert, bis schließlich alles fertig war!“, bekennt die Autorin.

Lesung Meike Haas 1 Lesung Meike Haas 2

Lesung Meike Haas 3 Lesung Meike Haas 4

Für drei Klassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe des Erasmus-Gymnasiums kam Meike Haas am 21.Dezember 2015 aus der Landeshauptstadt angereist, um ihr neues Buch vorzustellen. Darin beschreibt sie, wie die zehnjährige Lina mit ihrer Familie in eine fremde Stadt und so auch in eine unbekannte Straße, eben in die „Schurkenstraße“ zieht. Bald schon erweist sich, dass diese Straße viele Geheimnisse birgt, denen Lina zusammen mit ihrem neu gewonnenen Freund Wendelin nach und nach auf die Schliche kommt. Rätselhafte Menschen kreuzen dabei ihren Weg, etwa Madame Pompü, deren Lachen wie ein „gurgelnder Abfluss“ klingt. Oder das alte Ehepaar Geifermann, das – wie sich bald herausstellt – andere Bewohner der Straße ausspioniert. Und zwar mithilfe eines schlauchartigen Abhörsystems, dessen Zentrum ein alter Schuppen und eine Schreibmaschine ist.
Dass die Lesung den Kindern so großen Spaß gemacht hat, lag sicher nicht nur an der fabelhaften Geschichte, sondern auch an der Darbietung durch die Autorin:
So gab sie etwa jeder Figur eine eigene Stimme, veranschaulichte das Personentableau mit einem Plakat, spielte mit technischer Hilfe Geräusche und Stimmen ein und hatte das Abhörzentrum im Miniformat samt Schreibmaschine unter einem Karton nachgebaut. Das Publikum dankte es der Künstlerin mit konzentrierter Aufmerksamkeit, gespannter Stille und einem donnernden Applaus.
Bei der anschließenden Talkrunde  waren dann  fast alle Finger oben, denn die Schüler wollten unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht. Auch Erkundigungen zum Leben und Arbeiten einer Schriftstellerin wurden eingeholt und so blieb auch die Frage nicht aus, wie die Autorin denn damals in ihrer Schulzeit im Fach Deutsch zensiert worden sei. Sympathisch ehrlich räumte sie ein, dass es anfangs nicht immer so prima geklappt hätte. „Aber ich habe damals schon für mich das Gefühl gehabt, gut schreiben zu können. Und auf das Vertrauen zu sich selbst kommt es doch schließlich an!“, machte die erfolgreiche Autorin deutlich und sprach damit sicher vielen - von Noten geplagten - Schülern aus der Seele.

Florian Häusler

 

 

Jeder, der Hörbücher liebt, sich an seine Kindheit erinnert oder selbst jemandem vorliest, weiß, dass ein guter Vortrag eine Geschichte oft erst zum wahren Genuss macht. Jedes Jahr veranstaltet in diesem Zusammenhang der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen deutschlandweiten Vorlesewettbewerb, an dem die 6. Jahrgangsstufen aller Schularten teilnehmen und der sich eben der Förderung des wirkungsvollen und sicheren Vorlesens verschrieben hat. Nachdem die Vorauswahl in den sechsten Klassen des Erasmus-Gymnasiums bereits vor einigen Wochen erfolgt war, trafen sich die besten Leserinnen und Leser am Mittwoch, den 09. Dezember 2015, in der Aula, um den Schulsieger beziehungsweise die Schulsiegerin des 57. Wettbewerbes zu ermitteln.

Bestens vorbereitet stellten die Teilnehmer, Theresa Bierler, Leyla Hamaloglu, Paula Honig, Elisa Probst, Sebastian Selig und Lena Stöcklmeier, ihre Lieblingsbücher kurz vor, aus denen sie anschließend einen dreiminütigen Ausschnitt vortrugen. Darauf folgte in einer zweiten Runde das Lesen des ungeübten Textes aus dem Buch “Schurkenstraße 7” von Meike Haas. Auch hier bewiesen alle Schülerinnen und Schüler, dass sie zurecht als Vorleser in das Rennen um den Schulsieg geschickt worden waren. Der Jury, bestehend aus den Deutschlehrern der 6. Klassen, Frau Fischer und Herrn Häusler, sowie Herrn OStD Seidl und der Vorjahreszweiten, Madita Fröhner, fiel die Wertung nicht leicht, legten doch alle TeilnehmerInnen ein beeindruckendes Zeugnis von Lesefreude und Lesekunst ab. Siegerin wurde Leyla Hamaloglu, Klasse 6a, mit dem Buch „Zebraland“ von Marlene Röder. Sie wird das Erasmus-Gymnasium beim Stadtentscheid im Februar in der Stadtbücherei Amberg vertreten.

Insgesamt war der Lesewettbewerb eine sehr gelungene und spannende Veranstaltung, die allen Kindern und Zuhörern viel Spaß gemacht hat und wieder einmal deutlich zeigt, dass die Kunst des Vorlesens auch im digitalen Zeitalter nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.  Als kleines Dankschön für ihr großes Engagement erhielten alle Teilnehmer ein Buchgeschenk sowie eine Urkunde, die Schulsiegerin wurde zusätzlich mit einem Amberger Adventskalender belohnt.

Von Monika Fischer

„Wer von euch ist schon einmal vor einer Frau geflohen?“

Diese Frage unserer Fremdenführerin löste zumindest beim männlichen Teil des Kurses eine gewisse Erheiterung aus, die anschließend in unverständliches Gemurmel mündete. Natürlich war diese Frage nicht aus reiner Neugier gestellt worden, sondern leitete über zu Goethes Flucht nach Italien, die eben auch eine Flucht vor Charlotte von Stein war – einer leider bereits verheirateten Hofdame am Hofe Anna Amalias in Weimar. Auf den Spuren dieser unerfüllten Liebe, aber auch auf denen der erfüllten, begab sich die diesjährige Q11 an einem Tagesausflug am 16. Oktober mit den Deutschlehrkräften Frau Häusler, Frau Biehler und Frau Romfeld.

Das Programm war kurzweilig und abwechslungsreich: Besichtigung des Goethe-Hauses, Führung durch die Goethe-Ausstellung mit anschließendem Parkspaziergang und Besuch des Gartenhauses Goethes an der Ilm. Wir wurden weder mit langweiligen Jahreszahlen überhäuft noch mit langatmigen Ausführungen zu Goethes Werken, sondern lernten dieses deutsche Idol von seiner persönlichen Seite kennen: Seine Sorgen und Freuden, seine Triumphe und Verluste, sein Egoismus und seine fürsorgliche Liebe. Die schülergerechte Führung sowie das abwechslungsreiche Programm ließen das nasskalte Wetter zur Nebensache werden. Weimar war die Reise wert!

StRin Elisa Romfeld

 

„Das Vorlesen ist wahrlich eine Kunst, da Literatur über Jahrhunderte stets mündlich weitergegeben wurde.“

Mit diesen Worten eröffnete OstD Seidl den diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen, die sich voller Spannung am Freitag in der Aula versammelt hatten. Hier traten die jeweils zwei besten aus jeder Klasse gegeneinander an, wobei jedoch Merit Matuschek (6b) leider erkrankt war und somit nicht teilnehmen konnte. Per Losverfahren lag es an Madita Fröhner (6a), mit ihrem selbstgewählten Text aus Cornelia Funkes Klassiker „Tintenherz“ den Wettbewerb zu eröffnen. Es folgte Leonie Berndt (6c), die ihrer Hexe Rachel erste Zauberversuche am Frühstückstisch machen ließ und die Juroren beeindruckte. Ein weiterer Jugendbuchklassiker wurde von Leonie Boss (6a) vorgestellt: Der ausweglose Kreislauf in der „unendlichen Geschichte“ von Michael Ende wurde durch das Vorlesen veranschaulicht. Aus Carola Wimmers „Ostwind“ ließ Anna Meckl (6c) die Ankunft der Protagonistin am Bahnhof lebendig werden. Es folgte Felicitas Groth (6b), die die geheimen Wünsche so mancher Schüler lebendig werden ließ: Der Protagonist aus Sabine Ludwigs Jugendbuch schrumpft versehentlich die ungeliebte Mathelehrerin! Das qualifizierte Publikum lauschte allen Vortragenden gebannt und ließ sich fesseln.

Im zweiten Durchgang mussten sich alle der Herausforderung stellen, einen völlig unbekannten Text überzeugend darzubieten. In veränderter Reihenfolge lasen die Teilnehmer nun das Buch „Der Schatz auf Pagensand“ von Uwe Timm, das von StDin Wiencke ausgesucht und vorgestellt wurde.

Dass die Entscheidung nicht leicht werden würde, wurde der Jury, die aus OstD Seidl, StDin Wiencke, OstRin Häusler, StRin Romfeld und der letztjährigen Schul- und Stadtsiegerin Luzia Ram (7b) bestand, spätestens hier bewusst. Es dauerte abschließend fast 20 Minuten, in denen sich die Juroren intensiv berieten, um die diesjährige Siegerin zu ermitteln: Anna Meckl aus der Klasse 6c durfte einen Adventskalender und einen Schokoladen-Nikolaus als Hauptpreis in Empfang nehmen und wird die Schule beim Stadtentscheid vertreten! Der Schulsiegerin folgte Madita Fröhner auf dem zweiten und Felicitas Groth auf dem dritten Platz, wobei die Entscheidung sehr eng war.

StRin Elisa Romfeld

Vorne von links nach rechts: Drittplatzierte Felicitas Groth (6b), Zweitplatzierte Madita Fröhner (6a) und Siegerin Anna Meckl (6c), dahinter die Jury (von links nach rechts): OStD Seidl, OStRin Häusler undStDin Wiencke   

Traditionelle und moderne Märchen: Ein Projekt der Klasse 5b

Prinzessinnen, Elfen, Hexen, Drachen, aber auch Spinnen, Sängerinnen, Kunstdiebe….

Glossenschreiben im Team – ein Projekt in der Klasse 8a

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