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Bild der Woche

Dem treuen Leser wird es nicht entgangen sein: BdW war in letzter Zeit weitgehend total in der Versenkung verschwunden. Heute haben wir die langersehnte Neuigkeit für Sie: das wird auch weiter so bleiben! Denn BdW hat das Tor zu einer anderen Wahrnehmung durchschritten, ist eine völlig neue Dimension an Dimension eingetreten. Man könnte auch sagen, BdW ist jetzt groß. BdW ist jetzt erwachsen. Laut Bescheinigung des Kultusministeriums ist BdW heute sogar reif, und zwar hochschulreif! Mit diesem majestätischen Prädikat gehen natürlich auch Pflichten einher. Unscharfe, schlecht arrangierte Fotos sind nun nicht mehr ziemlich. Ebenso verhält es sich mit spontanen Unzusammenhänglichkeiten, alternativen Wahrheiten und Wortschätzen und moralischer Irreführung der Jugend durch Verherrlichung von Türklinken etc etc. BdW wendet sich vielmehr in aller neuadulten Blasiertheit den unmittelbar bevorstehenden Bürden des Studentenlebens zu. Es muss sich gesonnt werden und eifrig nachmittagsgeschlaft. Es müssen exotische Destinationen heimgesucht und zuverlässig Nachtlokalitäten frequentiert werden.

Möglicherweise ist dies aber noch nicht das finale Ende. Wenn BdW im nächsten Jahr weitergeführt wird, wird BdW im nächsten Jahr weitergeführt werden. Dies werden Sie ggf. durch neue Beiträge in dieser Sparte feststellen können. Und bis wir uns dahin wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!

 

Bekannt ist der folgende kausalllogische Zusammenhang: an schulische Belastung ist ein gewisser gedanklicher Eskapismus gekoppelt, wbei gilt: je mehr, desto mehr; sowie auch je weniger, desto mehr. Es handelt sich also gleichzeitig um eine negative und eine positive Verstärkung. Genug der Theorie - wer von uns vermeidet in stressigen Zeiten die Realität nicht gern durch einen Film? Mit einer bemerkenswerten technischen Innovation, welche im EG-Keller ihrer Veröffentlichung harrt, geht dies nun noch besser: mit dem fahrbaren Filmapparat haben sie das Medium, ihre Lieblingsilme bequem überall anzuschauen, immer und überall dabei. Wer braucht da noch Tablets oder andere Grämpf?

 

Der Frühling taut ins Land und lässt erneut schlackern seinen blauen Rand durch die Düfte! Schon sprießen die ersten Vögel aus der Erde und man vernimmt das frische Zwitschern der Blumen. Doch der Empfang ist schlecht hinter gemauerten Fenstern. Eine blasse, einsame Prinzessin brütet über einem Abiturtrainer und löst manisch Ungleichungen. Sie steht kurz vor ihrem Abitur und hat seit Monaten die Sonne nicht gesehen (gut, es war allerdings auch keine da). Um sich besser konzentrieren zu können, hat sie sogar ihren Vater, den Herzog, beaufrtragt, die Fenster zuzumauern. Alle drei Tage lässt sie ihr Haar herunter und ihr Mathelehrer hängt ihr einen neuen Term hin. Dann freut sie sich sehr. Das ist ein Frühling!

 

 

2 für 1!! Da BdW in näherer Zukunft aus dem Elfenbeinschloss auszieht, suchen wir neue Besitzer für unser Lieblingsmobiliar. Heute im Sonderangebot: Bücherpult mir Drachen- und Phönixemblem, 1502 erbeutet vom Gründer Erasmus von Rotterdam, während er sich mit einer Abordnung von EG-Kollegiaten zum Zwecke des Siegs im Trimagischen Tunier in Hogwarts (UK), aufhielt. Hoher historischer und ideeller Wert! Ihre Aufgaben als neuer Besitzer: Abstauben. Bitte beachten Sie, dass Sie nicht bevollmächtigt sind, das Pültchen von seinem derzeitigen Aufenthaltsort zu entfernen, da dieses Angebot sich einer rechtlichen Grauzone befindet (aber mehr Schwarz als Grauzone). Preis: Verhandlungsbasis.

 

"Ich kann kein Physik, weil ich ein Mädchen bin" war über Jahrzehnte die dankbarste Ausrede dafür, den naturwissenschaftlichen Unterricht mit frohgemutem Desinteresse zu strafen, nach jeder Klausur die ein oder andere Krokodilsträne zu verdrücken und anschließend den Unterricht  mit frohgemutem Desinteresse zu strafen. Bis die Emanzipation kam: Heute können wir kein Physik, weil wir den Unterricht mir frohgemutem Desinteresse strafen. So ändern sich die Zeiten hin zu mehr Gleichberechtigung und mehr Arbeitsaufwand. Sogar Barbie wird heute für die Zwecke der Physik instrumentalisiert. (Den abgebildeten Apparatus hat die Fachschaft übrigens zufällig beim gemeinsamen Aufräumen entdeckt.)

 

Er muss nicht unbedingt an einem Wettbewerb teilnehmen, um ihn zu gewinnen. Bevor die Prüfungen überhaupt beginnen, steht schon fest, wer der einzig wahre Sieger sein wird und kann: Luca Baumgärtner. Im Vergleich zu ihm kann es keinen 2., 3. oder jeglichen anderen Platz mehr geben, da er in einier völlig anderen Galaxie der Genialität grünt. Er ist eine prächtig gedeihende Legende und nimmt sich, was ihm zusteht. Er ist der Baum.

Lesen Sie bitte aufmerksam die folgende Fabel:

Ein rustikaler Wandersmann war forschen Schrittes im Walde unterwegs. Da traf er auf eine Gerade, welche geknickt am Wegesrand stand. Weil er ein anständiger Bürger war, näherte er sich an und fragte höflich, ob er helfen könne. Darauf sprach die Gerade: "Hallo Wandersmann, Danke, dass du mir helfen möchtest. Ich heiße (2/6/-1)+Mümal (0/4/2) und ich bin so schrecklich einsam. Ich würde gerne eine andere Gerade kennen lernen, die mich mag, wie ich bin, und die mich wirklich versteht. Aber meistens laufen hier nur lahme Punkte vorbei. Oder wenn doch mal eine andere von meiner Spezies vorbeikommt, sind wir uns nie so sympathisch. Was kann ich tun? Wie finde ich einen Partner, der wirklich zu mir passt?"

Der Wandersmann, welcher selbstverständlich Taschenrechner, Karoblock und Bleistift dabei hatte - denn wer geht schon gern ungeschützt aus dem Haus?? - machte sich sogleich daran, (2/6/-1)+Mümal (0/4/2) fachkundig zu beraten. "Es versteht sich natürlich von selbst, dass ein echt paralleler Partner am Besten zu dir passen würde", dozierte er. "Deshalb solltest du - wenn du mal wieder eine andere Gerade triffst - dringend zuerst nach ihrem Richtungsvektor fragen. Wenn dieser sich kollinear zu deinem verhält, musst du nur noch sicherstellen, dass ihr Aufpunkt nicht auf dir liegt - denn das wäre ja fatal! Dann würdest du dich nämlich in dich selbst verlieben. Wenn das nicht der Fall ist und ihr auch noch das selbe Sternzeichen habt, kann eigentlich nichts schiefgehen." Er begann, der Gerade hilfreiche Skizzen aufzuzeichnen, doch diese war so gerührt, dass sie sich vor Dankbarkeit um des Wandersmanns Hals rollte und dieser schon fürchtete, stranguliert zu werden. "Theoretisch könnt ihr beiden sogar eine Ebene aufspannen", würgte er mühsam hervor. Die Gerade löste sich wieder und bedanke sich mehrfach überschwänglich beim Wanderer. Dann robbte sie glücklich den staubigen Waldweg entlang, einer hellen Zukunft entegegen. Hier sehen wir wieder einmal, wie wichtig es ist, grundlegende mathematische Kenntnisse zu jedem beliebigen Zeitpunkt parat zu halten. Denn nur so kann eine funktionierende Gesellschaftsordung erhalten werden.

 Wenn es draußen zu hässlich ist, um ein Bild davon zu machen, kommt BdW immer in große Bedrängnis, denn dann muss geistige Arbeit geleistet werden. [-Hier steht eine gekonnte kausale Überleitung zum nächsten Satz-] Seit Neuestem ist es unter Fernsehmagazinen, Lebensmittelhändlern, Kwalitätszeitschriften und Kirchen und  groß in Mode, der Gefolgschaft aparte günstige Leserreisen anzubieten: Das machen wir jetzt auch! Freuen Sie sich bitte über unser erstes Angebot. Wir nehmen Sie mit auf einen großen Spaß in Moorsbrunn. Kaffee, Kuchen, ein handgewebter Orientteppich und eine deutschsprachige Reiseleitung sind im Preis inbegriffen. Wenn Sie Interesse haben, ist das schön.


 

Hin und wieder erlaubt sich der Deutsche-Wetter-Dienst einen Freundschaftstdienst und betört das ganze Land mit seltenen Phänomenen wie z.B. Temperaturen unter Null. Dann kann es dazu kommen, dass alle plötzlich fröhlich sind. Denn ein "Schnee" (Substantiv, maskulin) gaukelt gern vor, alles sei nicht so schlimm, und ist damit der gefährlichste Feind des Ironismus. Schon bemerkt BdW, wie das stete Stakkatto seiner Spötterzunge mehr und mehr erlahmt und schließl.............................................

 

Januar - der nervige Nachdezember, der keinerlei Ausreden mehr gelten lässt. Draußen ist gemäßigter Nieselregen wie gehabt, doch per gesetzliche Feiertage festgelegte Stimmung war einmal. Ein guter Grund, jetzt in sich zu gehen und ins Nachdenken zu kommen: Was war gut im letzten Jahr? Was hat mir weniger gefallen? Wie habe ich mich entwickelt? Was möchte ich im nächsten Jahr erreichen? Wer ist Opa Josef? Tatsache ist, die jetztige Q12 erbte die dargestellte Wandmalerei (Abb.1)  von ihren Vorgängergenerationen und ist untröstlich, dass sich ihr dessen tiefere Bedeutung bisher nur in Ansätzen erschloß. Wer hilft uns dabei, den Kern aus dem Pudel zu zageln? Ausführliche Erörterungen (mit Gliederung, formale Merkmale sind bitte kein Spaß) können bis Mai beim Abiturjahrgang 2016 eingereicht werden.

 

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