+++ Herzliche Einladung zur Herbstwanderung des Elternbeirats am 24.09.2017 +++

Aktuelles

Unter der Leitung von Frau Grothaus machten sich die Schüler des P-Seminars Physik des Erasmus Gymnasiums am 10.11.2014 nach Poppenricht in die Grundschule auf. Dort präsentierten sie den interessierten Schülern ihre vorbereiteten Physikversuche.

Trotz kleiner anfänglicher technischer Ausfälle, welche schnellstens durch den Hausmeister behoben wurden, war der routinierte Aufbau der einzelnen Versuche abgeschlossen.

Herr Direktor Peter Lang nahm sich auch genügend Zeit und besuchte sie in den Vorbereitungsräumen. Mit ihm gingen sie nochmals gemeinsam den bereits abgesprochenen Ablauf der Versuche durch. Er wünschte ihnen ein gutes Gelingen und viel Erfolg, damit seine Schüler reichlich physikalische Erfahrungen aus diesem Tag schöpfen können.

Nach der großen Pause starteten sie gemeinsam mit den 19 Schülern der 2b unter der Leitung von Frau Monika Schmidt mit der Auslosung in sechs gleich große Gruppen. Sie begannen mit einer kurzen Vorstellung der Versuchsgruppen und gingen gemeinsam zu den aufgebauten Stationen.

Beim ersten Versuch „Unter Strom“ von Wenzel Huber und Benedikt Breitwieser stellte sich den Kindern die Frage, welche Materialien Strom leiten. Sie durften verschiedene Gegenstände in einen Stromkreis zwischen schließen und mussten durch Wissen oder Erraten das Ergebnis angeben. Das Läuten oder Verstummen einer angebauten Klingel bestätigt und mit Gummibärchen belohnt. Das Highlight war eine Ananas als Versuchsgegenstand.

Als nächstes wurde die Oberflächenspannung von Alexander Meiler und Andreas Hartung „Gestrandete Piraten“ oder besser gesagt „Was schwimmt?“ behandelt. Verschiedene Objekte wurden in einem mit Wasser gefüllten Behälter gelegt. Ziel des Versuchs war, zu zeigen, dass nicht jeder Gegenstand schwimmt, weil die Auftriebskraft nicht immer größer als die Gewichtskraft ist. Die Kinder fanden diesen Versuch sehr leicht, weil ihnen vertraute Alltagsgegenstände benutzt wurden.

„Brandaktuelle Nachrichten“ von Manuel Dworzak und Dominik Wagner war ein Versuch, bei dem die Kindern mit handelsüblicher H-Milch auf weißes Papier schrieben. Nachdem diese durchsichtige Geheimschrift auf einem Toaster erhitzt wurde, ist das Geschriebene wie von Zauberhand sichtbar geworden. Die meisten Zweitklässler kannten dieses Experiment schon mit Zitronen- oder Apfelsaft als Tintenersatz.

Bennedikt Krieg und Steffen Wächter hatten Wort wörtlich „Spaß mit Schall“, mit ihrem Dosen-Telefon. Die ehrgeizigen Schüler wurden in Teams eingeteilt und mussten Botschaften mit Hilfe von Dosen übertragen. An einem Ende der ca. 5 Meter langen Schnur wurde gespannt mit dem Ohr an der Dose gelauscht, was am anderen Ende reingesprochen wurde. Nur wenn das Seil auf Spannung blieb, gelang die Verständigung, denn es entstanden Schallwellen. Durch einen weiteren Versuch, zeigte man, dass allein ein Trommelschlag so viele Schallwellen erzeugen kann, um eine Kerze auszulöschen.

Als nächstes waren Linda Dotzler und Martin Eichenseer mit ihrem „Gebrochenen Licht“ an der Reihe. Sie legten ein Geldstück ohne das Wissen der Schüler unter ein Glas, aber es sah so aus, als sei es im Glas. Nun wurde Wasser dazugegossen und plötzlich was das Geldstück nicht mehr zu sehen. Die Grundschüler waren verblüfft und neugierig, wie dieser Trick wohl funktionieren könnte. Dies entsteht durch den Ein- und Ausfallwinkel unseres Blickes, welcher durch das Wasser verändert wird.

Das wäre doch eine tolle Idee, das Taschengeld vor meinen jüngeren Geschwistern zu verstecken, kam als Reaktion von einem Mädchen.

Beim letzten Versuch „Wer wird Millionär“ von Andreas Pirke und Johannes Schmidt sollten die Kinder ein Geldstück mit Hilfe zweier Spiegel vervielfältigen. Durch richtiges Positionieren der Spiegel wurde aus einer winzigen Geldmenge ein Vermögen. Den Kindern machte es aber viel mehr Spaß, sich selbst zwischen den Spiegeln zu klonen.

Als krönenden Abschluss ließ der mutige Martin Eichenseer eine selbstgebaute Rakete in die Luft gehen.

 

von Janik Donhauser

 

Auch in diesem Schuljahr wird es wieder die „Weihnachtsaktion Pomoc“ geben, in der die Schüler, wie in den Jahren zuvor auch, Weihnachtspakete für bedürftige Kinder und Jugendliche aus Bosnien-Herzegowina packen können.

 

Ausgabe der Päckchen: Am 18.11. und 19.11. in der ersten und zweiten Pause am Brunnen der Schule

Abgabe der Päckchen: Vom 24.11. bis 28.11. in der ersten und zweiten Pause am Brunnen


 

Der Inhalt des Päckchens ist Ihnen überlassen, jedoch müssen Schokolade, eine Zahnbürste und Zahnpasta enthalten sein.

Sie können auch gerne einen Brief mit Weihnachtsgrüßen beilegen.

 

Mehr über „Aktion Pomoc“

Pomoc (kroatisch/bosnisch/serbisch) = „Hilfe“

Die „Aktion Pomoc“, verschiedene junge und junggebliebene Leute aus Bayern, engagiert sich seit 1994 ehrenamtlich für Kinder und Familien in Südosteuropa, vor allem in Bosnien-Herzegowina. Auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft wollen sie mit ihren Projekten, wie z. B. dem Päckchen packen,

 - Notlagen lindern

 - Wertschätzung zeigen

 - Perspektiven geben

Durch die Übergabe der Päckchen wird den Kindern ein Gefühl des Aneinander Denkens übermittelt und die sie bereitet dadurch auch immer sehr große Freude, da sich die Familien sehr wenig oder oft auch gar nichts leisten können.

 

Zu den attraktivsten Wanderwegen im Jura zählt der Wacholderwanderweg von Schmidmühlen bis Kastl. Während der Jurazeit bis vor 145 Millionen Jahren wurden mächtige Sedimente auf dem Meeresboden abgelagert, die im Laufe der Zeit und unter zunehmenden Druck zu hartem Kalkstein umgewandelt wurden. Durch Erosion, aber auch menschlichem Einfluss entstand die heutige Landschaft mit grotesken Felsformationen und Pflanzen, die sich der Nährstoff- und Wasserarmut angepasst haben.
Den letzen Abschnitt erkundeten auf Einladung des Elternbeirats des Erasmus-Gymnasiums Amberg Eltern, Schüler und Vertretern der Lehrerkollegiums beginnend in Ransbach entlang des Lauterachtales, entlang von Wachholderheiden bis zur imposanten romanischen Klosterburg in Kastl. Der Elternbeiratsvorsitzende Helmut Weigl begrüßte mehr als 50 interessierte Teilnehmer, die sich während der Wanderung untereinander austauschten, aber auch im Forsthof Kastl bei einem gemeinsamen Mittagessen rege Diskussionen führten.

 

"Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen", frei nach diesem Spruch von Goethe, machten wir, 16 Elftklässler und Elftklässlerinnen , uns zusammen mit Profe Kohl und Frau Fischer früh am 27. September auf ins spätsommerliche Italien. Um dort einen Woche, ganz nebenbei, unser italienisch zu verbessern und in die Kultur des Landes einzutauchen.

Unser Programm in Italien ließ kaum Wünsche offen. Ob Venedig, mit seinem unvergleichbaren Charme der Kanäle und kleinen Gassen, Mailand, mit dem sehr imposanten Dom, der Scala, die Mailänder Staatsoper, oder der architektonisch einmaligen Galleria Vittorio Emmanuele 2 und den tollen Einkaufsstraßen rund um den Dom, die zu einem Einkaufsbummel einladen. Verona, ein weiterer Programmpunkt, beinhaltet weitere kulturelle Höhepunkte, wie die Kirche Sankt Zeno, die einst schon Papst Johannes Paul der Zweite bewunderte, die römische Arena und natürlich das legendäre Haus der Julia, aus Shakespeares Tragödie Romeo und Julia. In Anlehnung an diese Liebestragödie und in Erinnerung an Julia steht im Hof des Hauses eine Bronze Statue von ihr, zu welcher es die Legende gibt, dass das Berühren der rechten Brust Glück in der Liebe bringt. Dies wurde von uns Schülern auch getestet, die Wirkung werden wir aber für uns behalten. Neben den 3 großen Ausflügen widmeten wir uns natürlich auch Desenzano selbst, geschehen mit der alljährlich Stadtrallye, einem ausgiebigen Bummel über den dortigen Wochenmarkt und einem Vormittag im Unterricht unserer Partnerschule. Eine Fahrt über den Gardasee auf die Halbinsel Sirmione mit einer Stadtführung, die von einem Schüler der italienischen Abschlussklasse geleitet wurde, und die Besichtigung der Grotten des Catull, einem Feriendomizil für die reichen Römer der Antike, rundeten das lokale Kulturprogramm ab.

Die Vorzüglichkeit der italienischen Küche konnten wir sowohl zu Hause in unseren Gastfamilien, als auch beim gemeinsamen Pizza essen im Desenzanino genießen. Trotz des umfangreichen Programms kam der Spaß und die Entspannung nicht zu kurz, ob im Gardaland, am Strand, beim gemeinsamen Bowling oder bei Abenden an der Promenade Desenzanos. Wir waren jeden Abend unterwegs bis wir todmüde ins Bett fielen.

Leider vergingen die 7 Tage wie im Flug, sodass wir uns am 5. Oktober unter Tränen wieder von "unseren" Italienern und Gastfamilien verabschieden mussten. Abschließend möchten wir uns bei Herrn Profe Kohl, Frau Maier, Herrn Fillipetti und Frau Puinter für die Organisation, bei Frau Fischer und Profe für die kompetente, lockere und entspannte Begleitung und nicht zuletzt bei unseren Gastfamilien, für deren liebevolle Aufnahme in die Familien, Fürsorge und Engagement uns gegenüber bedanken. Wir hatten eine wundervolle Zeit in Italien und freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch im April.

Susi Schneider, Q11

 

Anna Weber, Q11

Beginnen wir diesen Bericht so unromantisch wie expositionslos mit einer Eingabe bei Gevatter Google: Was fördert die Suchmaschine zum Stichwort „Franziska Wilhelm“ zu Tage? – Die Antwort erfolgt in 0,18 Sekunden: „Ein Roadtrip durch das Land des morbiden Charmes“, bewirbt ihr Verlag Klett-Cotta Wilhelms Erstling „Meine Mutter schwebt im Weltraum und Großmutter zieht Furchen“. Eben jenes Werk stellte die Autorin nun am 16. Oktober am EG der elften und zwölften Klasse vor.

Lucia, Rosana und Milla Enders heißen die drei maßgeblichen Frauen in Wilhelms Roman, und für keine von ihnen hat sich das Schicksal besonders großzügig gezeigt. Von individuellen Eigenheiten abgesehen (Großmutter Lucia beispielsweise hat so viel Bodenständigkeit abbekommen, dass sie, wie der Titel schon sagt, fast schon Furchen zieht) sind alle drei dahingehend benachteiligt, dass sie in den 90ern in Strottenheim leben. Strottenheim ist eine Stadt im Osten Deutschlands, die sich nur durch einen Vorteil aus dem Durchschnitt aller ostdeutschen Städte hervortut: man kann sich besonders komfortabel vor einen Zug werfen. Und davon macht man auch gern Gebrauch in Strottenheim.

Familie Enders betreibt eine Sportplatzkneipe in der Kleinstadt. Dazu hatte die Autorin eine lustige Anekdote parat: eigentlich hätte ihr Roman nämlich „Draußen pissen die Männer gegen den Zaun“ heißen sollen. Die Verantwortlichen vom Verlag waren aber der Meinung, dass dies zu sehr in Richtung Comedy-Buch ginge, und änderten den Titel. Franziska Wilhelm schrieb daraufhin einen Song selben Namens, um ihn nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Diesen gab das Multitalent auch gleich auf der Ukulele zum Besten und bewies dabei, dass sie auch noch eine sehr schöne Singstimme hat.

Neben zwei Kapiteln aus ihrem Buch, vielen Anekdoten und Einblicken in dessen Entstehungsprozess sowie den deutschen Literaturbetrieb allgemein gab Wilhelm auch noch eine Kostprobe ihrer quasi literarischen Wurzeln: sie kommt nämlich eigentlich aus der studentischen Poetry-Slam-Szene (was man auch ihrem Schreibstil immer wieder anmerkte.) Auch damit fand sie bei einem Großteil der Schülerschaft durchaus Anklang.

Durch ihre sympathisch-jugendliche, selbstironische Art hinterließ Franziska Wilhelm insgesamt einen positiven Eindruck bei ihrem Publikum; und mit ihrer charmanten Erzählweise wird sie sicherlich in Zukunft durchaus eine Rolle in der deutschen Buchszene spielen. Nicht zuletzt ist ihr „Abenteuer-Ostdeutschland-Liebesroman“ einfach interessanter Lesestoff. Eine rundum gelungene Lesung.

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