Informationsveranstaltung
für Viertklässler und deren Eltern
am 10.03.2018 ab 9.15 Uhr
am Erasmus-Gymnasium

Ablaufplan, Schulflyer, Stundentafel

  +++ Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung für Viertklässler und deren Eltern am 10.03.2018 ab 9.15 Uhr am Erasmus-Gymnasium (Ablaufplan, Schulflyer, Stundentafel)+++

Aktuelles

Im Rahmen des Schulweihnachtsmarktes am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien informierte das diesjährige Projekt-Seminar Biologie, das sich im vergangenen Schuljahr intensiv mit dem Thema „Barrierefreiheit in Amberg“ und somit mit der Umsetzung aber auch den Problemen bei der Inklusion von Menschen mit Körperbehinderung beschäftigt hatte, die Schulfamilie über Möglichkeiten der Inklusion aber auch über nach wie vor bestehende Barrieren im Alltag von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Wie herausfordernd Kommunikation für Menschen mit Höreinschränkung ist, wurde z.B. beim Erraten von Pantomime-Figuren oder beim Lippenlesen deutlich. An einer anderen Station konnte man nachempfinden, wie Menschen mit Sehbehinderungen Lesen oder sogar Fußball spielen können, ohne den Ball, das Tor oder die Mitspieler sehen. Außerdem standen in der Sporthalle Rollstühle bereit, mit denen ein Parcours durchfahren werden konnte, der verschiedene Alltagssituationen - wie z.B. das Fahren über eine Bordsteinkante – nachstellte.

Wir hoffen, dass es uns an diesem Tag gelungen ist viele Schülerinnen und Schüler für die Themen Barrierefreiheit und Inklusion zu sensibilisieren.

Tobias Konrad

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Faire Bananen-Milchshakes als Pausensnack am EG Am Dienstag, 28.11.2017, gab es eine Aktion der Gruppen „FairTrade“ und „Gesundes Essen“ am EG. Engagierte Eltern bereiteten leckere und faire Bananen-Milchshakes für die Schülerinnen und Schüler vor. Die schmackhaften Getränke fanden regen Absatz!

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 "Wo geht euer Blick zuerst hin?" – "Würdet ihr die Personen so darstellen?" –  "Woher kommt das Licht?"

Mit diesen und weiteren bildanalytischen Fragen, die von der Kunsthistorikerin Dr. Astrid Brosch vor den Originalen in der Alten und Neuen Pinakothek in München gestellt wurden, beschäftigten sich heute intensiv sieben kunstinteressierte Schüler aus dem Mentorenprogramm zur Begabtenförderung und dem Kunst-Additum der Q12 und deren Begleitlehrkräfte StD Josef Witt und StRin Dr. Schweighart-Wiesner sowie Frau Saller. Die zweieinhalbstündige Führung unter dem Motto "Highlights aus zwei Pinakotheken - von Alten Meistern und der beginnenden Moderne" vermittelte den Heranwachsenden grundlegende Aspekte der Bildbetrachtung wie beispielsweise Farbtechnik, Raumgestaltung, Lichtführung, Attribute, Symbolik, Gestik und Mimik. Die besprochenen und analysierten Werke reichten von Rubens "Das jüngste Gericht" oder Albrecht Dürers Selbstbildnis im Pelzrock bis hin zu van Goghs Sonnenblumen und Ferdinand Hodlers expressivem Werk "Die Lebensmüden".

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Wie die Jahre zuvor wurde an unserer Schule auch dieses Jahr kurz vor Weihnachten wieder die „Aktion Pomoc“ durchgeführt. Dabei konnten die Schüler Päckchen für bedürftige Kinder aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina packen. Organisiert wurde alles vom Arbeitkreis Pomoc, der in den Pausen die Faltkartons ausgegeben, die fertigen Pakete wieder eingesammelt und zur Abgabestelle gebracht hat.

Insgesamt wurden 153 Weihnachtsgeschenke abgegeben, womit ein neuer Schulrekord aufgestellt wurde! Die Klasse 8b war mit 38 Päckchen deutlich die Siegerklasse und darf sich in der letzten Schulwoche über einen Wandertag freuen. Gefolgt wurde die 8b von der Klasse 6a (17 Päckchen) sowie der 5a und 6c (jeweils 15 Päckchen).

Der Pomoc-AK bedankt sich sehr herzlich bei allen, die zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben und würde sich sehr freuen, wenn die Beteiligung auch nächstes Jahr wieder so groß wäre.

Christina Kergl (Q11)

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Akos Doma liest aus seinem aktuellen Roman „Der Weg der Wünsche“

Derzeit ist viel die Rede davon: von Flüchtlingen, Flüchtlingskrise und Flüchtlingspolitik, von Fluchtursachen und Fluchtwegen. Nur wenige Schülerinnen und Schüler haben jedoch unmittelbar Kontakt zu Menschen, die emigriert sind, und beziehen ihre Informationen weitgehend aus den Medien. Umso interessanter also, wenn man einmal die Möglichkeit hat, jemandem zuzuhören, der selbst ausgewandert ist und Flucht zu einem literarischen Thema gemacht hat.

Jedoch – so stellte Akos Doma zu Beginn seiner Lesung am Mittwoch, 29.11.2017, am Erasmus-Gymnasium klar – habe sein Buch nichts mit der aktuellen Situation in Europa zu tun. Vielmehr erzähle der Text von der Migration einer Familie aus dem sozialistischen Ungarn nach Deutschland und zwar Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Autor machte auch kein Geheimnis daraus, dass sein Roman zu großen Teilen autobiographisch ist. Denn Doma ist gebürtiger Budapester und als Kind mit seiner Familie vor dem Kommunismus geflohen. Der „Weg der Wünsche“ verlief von Ungarn nach Italien, weiter über England und zuletzt nach Deutschland.

So war die Zuhörerschaft aus der Q11 und Q12 gespannt auf die Ausführungen des Autors, zumal dieser eine Gemeinsamkeit mit den anwesenden Schülerinnen und Schülern teilt: Doma hat nach seiner Auswanderung einige Jahre das Amberger Erasmus-Gymnasium besucht und dort sein Abitur gemacht. Heute lebt er zusammen mit seiner Familie in Eichstätt als Schriftsteller und Übersetzer aus dem Ungarischen.

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Die Kapitel, aus denen der Autor vortrug, kreisten vor allem um die sechzehnjährige Borbála, die ältere Tochter der vierköpfigen Familie und Schwester des jüngeren Misi, dem Alter Ego des Romanschreibers. Konzentriert hörten die Schülerinnen und Schüler zu und erlebten im „Kopfkino“ mit, wie sich Borbála im Flüchtlingslager in Italien zum ersten Mal verliebt. Und zwar in einen, ein paar Jahre älteren jungen Mann. Dieser allerdings wird als eine etwas zweifelhafte Figur beschrieben und bald schon ahnt man, dass es dieser moderne Mephisto mit dem Mädchen vielleicht doch nicht so gut meint, wie man anfangs glauben möchte.

Doma gelang es durch seinen gekonnten Vortrag für volle Aufmerksamkeit zu sorgen. Und er vermittelte einen Eindruck vom Leben und Alltag auf der Flucht. Mehr noch aber erzählte er in einer klaren, immer aber poetischen Sprache von einem starken, selbstbewussten Mädchen, das eine menschliche Prüfung zu bestehen hat und dabei erwachsen wird.

Dass die Romanauszüge bei der Schülerschaft gut ankamen, verwundert nicht: Schließlich stand Domas dritter Roman 2016 auf der Longlist der Deutschen Buchpreises – ein Ritterschlag für jeden Autor!

Beim anschließenden „Werkstattgespräch“ schilderte Doma, wie er für seinen Roman recherchierte. Dafür fuhr er z.B. die damalige Fluchtroute noch einmal ab, um seine Erinnerungen aufzufrischen und verschiedene Stationen zu fotografieren. Auch gewährte er überraschende Einblicke in das Leben eines Autors. So war es sicherlich für nicht wenige Schülerinnen und Schüler neu zu erfahren, wieviel – oder besser:  wie wenig - letztlich von dem Geld, das man für ein Buch bezahlt, beim Schriftsteller ankommt. Und Doma offenbarte, wie er als Migrant immer wieder von vorne anfangen und in jedem Land eine neue Sprache lernen musste.  Als er vierzehnjährig in Amberg ankam, sprach er kein Wort Deutsch. Dass der heute 54-Jährige als ein preisgekrönter deutschsprachiger Schriftsteller auf die Lesebühne treten und das Publikum mit seinen Texten begeistern kann, zeigt: Akos Doma ist seinen Weg erfolgreich gegangen und in der deutschen Literatur glücklich angekommen!

StD Florian Häusler

 

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