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Erasmus-Gymnasium Amberg – Collège Clos Chassaing Périgueux

Lebkuchen, Glühwein, Christkindlmarkt – drei Dinge, die für uns Deutsche unbedingt zu jeder Adventszeit gehören. Doch für 38 Schülerinnen und Schüler unserer französischen Partnerschule in Périgueux sind Plätzchen und Co. völlig fremd. Deshalb war die Freude auch groß, als sie mit ihren Begleitlehrkräften Madame Andrée Paré, Madame Patricia Simon und Monsieur Jean Bourdoncle ins vorweihnachtliche Amberg kamen, um hier vom 06. bis zum 15. Dezember 2017 die „staade Zeit“ hautnah mitzuerleben.

Unsere Gäste lernten Amberg und seine Umgebung kennen, besuchten Nürnberg und verbrachten selbstverständlich auch Zeit auf den Christkindlmärkten. Außerdem besuchten sie den Fachunterricht am EG und bemerkten erste Unterschiede zwischen den verschiedenen Schulsystemen. Ein weiteres Highlight war der deutsch-französische Abend, an dem Schüler, Eltern und Lehrer in geselliger Runde Erfahrungen austauschen konnten. Selbst der heißersehnte Schnee ließ nicht auf sich warten, so dass eine kleine Schneeballschlacht den Abend abrundete. Leider verging die Zeit mit den deutschen Freunden viel zu schnell, so dass bald der Abschied nahte. Nach letzten Einkäufen bayerischer Schmankerln und einem tränenreichen Abschied machten sich unsere Gäste wieder auf den Weg nach Périgueux, um Weihnachten im Kreise ihrer Familien zu feiern. Ein Besuch der Allianzarena, ein kurzer Einblick in die Welt der Fußballstars und die Gewissheit des Gegenbesuchs der deutschen Freunde im Frühjahr machten den Abschied allerdings etwas leichter.

Während in der Oberpfalz noch eisige Temperaturen und Schnee herrschten, machten sich die 41 deutschen Schülerinnen und Schüler am 13. März 2018 in Begleitung von LAssin Karin Bender und StRin Brigitta Biehler ins sonnige Périgueux auf, um nach 1200 Kilometern endlich die Austauschpartner, von denen man schon sehnsüchtig erwartet wurde, wieder in die Arme schließen zu können. Im Laufe der nächsten Tage konnten die Schüler den Alltag an einem französischen Collège miterleben. Sie besuchten den Unterricht, aßen in der Schulkantine und merkten schnell, dass Schule in Bayern „irgendwie anders“ ist.

Die Schüler verbrachten viel Zeit in ihren französischen Gastfamilien und lernten im Rahmen des Programms Périgueux und das Périgord kennen. Bei einem Ganztagesausflug ins Dordogne-Tal besuchten sie Lascaux IV, das malerische Örtchen La Roque-Gageac und das Schloss Beynac und merkten schnell, welch schöne Ecken im Südwesten Frankreichs zu finden sind. Als Highlight wurde jedoch der gemeinsame Ausflug an die Atlantikküste bezeichnet. Nach einem anstrengenden Aufstieg auf die Düne von Pyla, die größte Wanderdüne Europas, wurden die Schüler mit einem fantastischen Ausblick belohnt. An einem nahe gelegenen Strand gewannen sie Einblicke in den französischen Volkssport Rugby. Auch wenn der Atlantik noch zu kalt war, um sich in die Fluten zu stürzen, war die Stimmung sehr gut. Deshalb kann man auch verstehen, dass die Schüler gerne noch viel länger in Périgueux geblieben wären. Auch in Frankreich flossen viele Tränen, als man am 22. März 2018 seinem Austauschpartner und seiner Gastfamilie Lebewohl sagen musste. Doch die Tränen trockneten schnell bei der Vorfreude auf einen Aufenthalt in Paris. Ein Besuch des Triumphbogens und der Champs-Elysées sowie des Eiffelturms ließ die Augen strahlen und eine nächtliche Bootsfahrt auf der Seine konnte als krönender Abschluss der Fahrt gesehen werden. So kamen die Schüler pünktlich zu Beginn der Osterferien und um etliche Erfahrungen reicher wieder nach Amberg zurück.

Wir bedanken uns bei der Stadt Amberg und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung unserer Fahrt.

LAssin Karin Bender

Seit Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule am renommierten Wettbewerb „Jugend forscht“ teil. In den letzten Jahren hat Julian Riss regelmäßig Preise eingefahren. Nun legt der Schüler der Q12 bald die Abiturprüfung ab und greift nach höheren Weihen in der Informatikbranche. Am EG hat sich derweil eine Nachwuchsgruppe gefunden, die im Februar 2018 erstmals am Wettbewerb erfolgreich teilnahmen. Sie haben sich gut geschlagen und ein paar kleinere Preise gewonnen.

6a:
Moritz Auernhammer, Matthias Benner, Luca Klieber, Kilian Scharf: WIR LASSEN WISCHEN! (Tafelwischroboter) - Preis für den Stand mit der besten Interaktion; Sonderpreis der Lions Neumarkt.

6b:
Luisa Welsch, Sophia Fromm: VOLLES HANDY DANK SONNE!
Theresa Welsch, Susanne Probst: KANN MAN UNSER WASSER TRINKEN? (Ergebnis: Unser Wasserspender liefert Wasser mit den Werten der Stadtwerke Amberg; d.h. die alten Leitungen haben keinen schädlichen Einfluss; das ist für uns schon ein interessantes Ergebnis)
Benedikt Schwartz, Florian Schneider, Nerdin Djamil: KLARE SICHT! - Sonderpreis der Lions Neumarkt

7a: Dimitra Lydia Fader: PFLANZEN UND ÖLE - Sonderpreis der Lions Neumarkt

Die Projekte werden im Jahresbericht näher beschrieben. Die ganze Schulfamilie gratuliert den Jungforschern und freut sich, in den nächsten Jahren wieder von ihnen zu hören. Wer übrigens Interesse hat, sich dem Wettbewerb zu stellen, vielleicht eine pfiffige Idee hat oder schon immer wissen wollte wie „?“ funktioniert, soll sich gerne im Wahlfach X-Perimente oder bei einem MINT-Lehrer melden.

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Leo Ringer hat einen der begehrten 16 Plätze beim Ostbayerischen Science Camp an der OTH Weiden erhalten. Damit hat der talentierte Ausnahmeschüler nach seinen Teilnahmen bei „Jugend forscht“ und VDI-Schülerforum nun auch diese Institution durchlaufen. Die Ostbayerischen SchienceCamps werden im Auftrag des Ministerialbeauftragten der Oberpfalz gemeinsam mit der OTH Amberg-Weiden durchgeführt, um begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe im MINT-Bereich zu fördern. Dabei konnte sich Leo drei Tage lang ins große Abenteuer „Wissenschaft“ stürzen, Forschung hautnah miterleben und seinen Erfahrungsschatz im Bereich der medizinischen Biophysik theoretisch und praktisch erweitern.

Die MIINT-Fachschaften gratulieren Leo herzlich zu dieser besonderen Würdigung nicht zuletzt seiner herausragenden schulischen Leistungen.

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Das P-Seminar Kunst besuchte zum Auftakt seiner Projektphase das Klinikum St. Marien und wurde dort recht herzlich von der Stationsleitung Birgit Haas und Oberarzt Dr. Kornalik empfangen. Diese führten uns durch die Räumlichkeiten und befanden diese als recht trist. Für die Dialysepatienten, die ihr Leben lang auf das Diaslysegerät angewiesen sind und drei Mal die Woche auf die Station müssen, sollen nun die Räume bunt und fröhlich gestaltet werden. Innerhalb von Hospitationen bekommen die Kollegiaten die Möglichkeit einen Kontakt zu den Patienten herzustellen. Gemeinsam mit ihnen können dann Motiv- und Farbwünsche besprochen und ein Konzept für die Raumgestaltung entwickelt werden.

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