Aktuelles

Ein Sommerabend voller toller Musik- das Sommerkonzert des Erasmus Gymnasiums gilt schon länger als ein Höhepunkt im Schuljahr. Auch in diesem Jahr boten rund 120 musikalisch Aktive bei bestem Wetter im Schulhof ihr Können dar und begeisterten die überaus zahlreichen Zuhörer der ganzen Schulfamilie wieder mit ganz unterschiedlichen musikalischen Beiträgen. Mit „Chariots of fire“ eröffnete das Orchester das Konzert. Beim zweiten Medley aus einer Filmmusik „Robin Hood“ war spielerisches Können und rhythmische Präzision gefragt; beides meisterte das Orchester mit Bravour. In ihrem Solo-Geigenvortrag bot Helena Wels  “Czardas” des Italieners Vittorio Monti dar und zeigte große Virtuosität und Ausdruckskraft. Zu hören waren außerdem verschiedene Schulchöre wie der Chor der 5. und 6. Klassen, der Lieder von den deutschen Songwritern Mark Forster und Tim Bendzko und den Song “Counting Stars” sangen, der Chor der 7. und 8. Klassen hatte das Lied “Lemon Tree” vorbereitet. Besonders erwähnenswert war das Fagott-Duo, bestehend aus Katharina Stoiber und Leo Ringer. Sie stellten mit ihrem Duett das selten im Schulorchester vertretene Instrument näher vor. Das musikalische Engagement am Erasmus Gymnasium geht über die Chorarbeit hinaus, so dass viele Schüler in zusätzlichen Proben weitere Stücke in zusätzlichen Ensembles einstudieren: Die 7., 8., 9., 10., und 11. Klassen präsentierten Stücke wie “The eye of the tiger”, “Don’t stop believin’” oder “Diamonds”. Auch die Aufteilung des großen Schulchors der 9. – 12. Jahrgangsstufe in Frauen- und Männerchor gehört schon fest zum Sommerkonzert. Dargeboten wurde “Mamma Mia” und “Rock around the clock”. Die letzten beiden Beiträge vor der Pause, “Imagine” und Super Trouper”, kamen vom Gesamtchor. Nach einer sehr intensiven ersten Hälfte wurde die Bewirtung durch den Elternbeirat in der Pause freudig angenommen.

Die Gestaltung der zweiten Konzerthälfte stellte in diesem Jahr eine Neuerung dar. Er wurde zum Großteil von verschiedenen Schulbands gestaltet - zwei davon mit ihrer Premiere auf der Sommerkonzertbühne. Die Schulband “Seven Days A Week” lieferte erneut einen überzeugenden Auftritt mit “Superheroes”, “The Greatest” und dem selbstarrangierten „Lost Boy“. Die zweite Band des Abends ist auf Grund ihrer Zusammensetzung aus aktiven und ehemaligen Schülern des Erasmus Gymnasiums besonders hervorzuheben. Sie brachten das selbst einstudierte „The Adventures of Rain Dance Maggie“ souverän auf die Bühne. Als dritte Band des Abends trat die neu formierte Lehrerband „The White Chalks“ auf, die passend zur sommerlichen Abendstimmung „Sweet Home Chicago“ und „Easy“ präsentierte. Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Darbietung von „Jailhouse Rock“ mit dem Schulchor. Dass dies allen Beteiligten großen Spaß machte, war eindrucksvoll zu sehen. Zum Schluss des Konzerts hatte Musiklehrerin Christine Uhle die Aufgabe, ihre Kollegin Katharina Scharnagl zu verabschieden. Frau Scharnagl war zwei Jahre lang am EG tätig und hat sich intensiv in die Chor- und Bandarbeit eingebracht. Zum Abschluss dirigierte sie alle am Konzert beteiligten Ensembles im Stück „We are family“. Den endgültigen Schlusspunkt setzte natürlich das traditionelle „Let my light“, bei dem auch ehemalige Schülerinnen und Schüler sich auf der Bühne einfanden und mitsangen.

Christine Uhle & Benedikt Lueger

Bilder: Benedikt Lueger

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Ein Dorf wie Hunderte andere auch - mit einem ganz eigenen Schicksal: Mödlareuth. Das verschlafene Nest wird nach dem zweiten Weltkrieg zum Spielball der Macht, über 40 Jahre lang wird hier entlang des Tannbachs die innerdeutsche Grenze verlaufen, der Ort durch eine Mauer in Ost- und Westteil getrennt sein. Es muss nicht immer Berlin sein, auch in der Provinz wird deutsch- deutsche Geschichte anschaulich und begreifbar. So verbrachten die beiden 9. Klassen unter Leitung von Brigitta Biehler einen Tag in Thüringen. Der Besuch des Dokumentationszentrums in Mödlareuth wurde ergänzt durch einen Abstecher zur beeindruckenden Gölztschtalbrücke, der höchsten Ziegel- Eisenbahnbrücke Europas, und eine Stadtführung in Greiz. Das Vogtland-Städtchen mit seinen wunderbaren Jugendstilbauten wird uns in Erinnerung bleiben - nicht zuletzt wegen des unverfälschten Dialekts unserer Stadtführer!

Auch heuer beteiligten sich unsere 5. und 6. Klassen wieder an der LBV-Haussammlung und erzielten ein tolles Sammelergebnis von über 500 €.

Einer bereits mehrjährigen, guten Tradition folgend, „belohnte“ Herr Berendes im Namen des LBV am 13.7.17 das große Engagement unserer Schüler durch Vorträge vor unseren 5. Klassen.

Wie in den letzten beiden Jahren ging es auch diesmal um den Wolf, der inzwischen wieder in unseren Landkreis zurückgekehrt ist und sich aufgrund der bei uns für ihn eigentlich optimalen Bedingungen wohl weiter etablieren dürfte.

In den je 90 minütigen, kurzweiligen und engagierten Vorträgen erfuhren unsere durchwegs sehr interessierten Schülerinnen und Schüler viel über Erkennungsmerkmale, Körperbau und Lebensweise dieses früher schon einmal bei uns heimischen, großen Beutegreifers und wie wir Menschen die eine oder andere Wolfseigenschaft bei dessen nächsten Verwandten den Hunden für uns ausnutzen.

Im Laufe des Vortrags zeigte sich auch, dass die „Angst vorm bösen Wolf“ trotz der unbestritten vorhandenen Wehrhaftigkeit unbegründet ist, da das scheue Tier Menschen eher meidet.

M. Auernhammer

Max Fruntke aus der 5b hat bei der 25. Fürther Mathematik-Olympiade einen hervorragenden 2. Preis erzielt. Der talentierte Mathematik-Liebhaber ließ bislang keine Teilnahme an dem beliebten Wettbewerb „Das Problem des Monats“ aus und erreichte auch beim Känguru-Wettbewerb einen 2. Platz. Nun hat er bei der weit komplexer angesetzten FüMO ebenfalls das Treppchen bestiegen. Die Mathematik-Fachschaft gratuliert ganz herzlich zu der engagierten Leistung.

Michael Haberberger

Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen in Rothenburg ob der Tauber

Unterricht in anderer Umgebung erfahren und die Klasssengemeinschaft stärken. Das ist das Ziel des Schullandheimaufenthalts der 5. Klassen.

Am Montag, 03.07.2017 fuhren dazu 61 Schülerinnen und Schüler fünf Tage lang mit ihren Klassenleitern und Frau Renner nach Rothenburg ob der Tauber.

Der Anreisetag war darauf ausgelegt Rothenburg näher kennenzulernen. Nach einer Stadterkundung am Nachmittag war das erste Highlight der Nachtwächter, der den Schülerinnen und Schülern bei Dämmerung die Geschichte Rothenburgs mit lauter Stimme und einer unnachahmlichen Art darstellte.

Am Dienstag Vormittag stand Klassenunterricht auf dem Plan, während der Nachmittag drei verschiedene Unternehmungen bereithielt. Der Besuch des Kriminalmuseum zeigte den Schülerinnen und Schülern, dass das Rechtssystem im Mittelalter für uns doch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Bei Frau Renner lernten die Klassen im Anschluss verschiedene Aspekte der Ersten Hilfe. Der Besuch des Volksfestes in Rothenburg sollte dann vor allen Dingen dem Spaß dienen. Mit einer Wanderung um Rothenburg und anschließendem gemeinsamen Singen ließen wir den Abend ausklingen.

Der Mittwoch war unser Ausflugstag. Mit dem Bus fuhren wir zum 3D-Museum nach Dinkelsbühl und am Nachmittag zum Schloss Schillingsfürst. Während im 3D-Museum unseren Augen oftmals Dinge vorgegaukelt wurden, die nicht real existierten, konnten die Schülerinnen und Schüler bei der Flugshow mit den Greifvögeln des Fürstlichen Falkenhofs in Schillingsfürst teilweise sogar den Flügelschlag hautnah erleben. Am Abend standen noch verschiedene Aktivitäten, wie Laufen, Fußball oder Brettspiele auf dem Programm.

Um den Donnerstag etwas ruhiger zu beginnen, wurden die 5. Klässler auf vier verschiedene Projekte aufgeteilt, welche die Lehrer vorbereitet hatten. Nach dem Mittagessen war dann aber wieder körperliche Betätigung angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir zum nahegelegenen Kletterwald, in dem sich die Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen Parcours bei Action und Spaß stets neuen Herausforderungen gegenübersahen. Mit einem Bunten Abend, bei dem auch Schülergruppen verschiedene lustige und interessante Beiträge lieferten, endete der letzte Abend des Schullandheimaufenthalts.

Am Freitag fuhren wir dann zwar im Regen nach Hause, hatten aber eine traumhaft schöne Woche bei bestem Wetter und in einer tollen Gemeinschaft hinter uns.

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In der Galerie sind weitere Bilder enthalten.

 

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