+++ Herzliche Einladung zur nächsten Probe des Erasmus-Chors am 20. November +++

Aktuelles

"Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen", frei nach diesem Spruch von Goethe, machten wir, 16 Elftklässler und Elftklässlerinnen , uns zusammen mit Profe Kohl und Frau Fischer früh am 27. September auf ins spätsommerliche Italien. Um dort einen Woche, ganz nebenbei, unser italienisch zu verbessern und in die Kultur des Landes einzutauchen.

Unser Programm in Italien ließ kaum Wünsche offen. Ob Venedig, mit seinem unvergleichbaren Charme der Kanäle und kleinen Gassen, Mailand, mit dem sehr imposanten Dom, der Scala, die Mailänder Staatsoper, oder der architektonisch einmaligen Galleria Vittorio Emmanuele 2 und den tollen Einkaufsstraßen rund um den Dom, die zu einem Einkaufsbummel einladen. Verona, ein weiterer Programmpunkt, beinhaltet weitere kulturelle Höhepunkte, wie die Kirche Sankt Zeno, die einst schon Papst Johannes Paul der Zweite bewunderte, die römische Arena und natürlich das legendäre Haus der Julia, aus Shakespeares Tragödie Romeo und Julia. In Anlehnung an diese Liebestragödie und in Erinnerung an Julia steht im Hof des Hauses eine Bronze Statue von ihr, zu welcher es die Legende gibt, dass das Berühren der rechten Brust Glück in der Liebe bringt. Dies wurde von uns Schülern auch getestet, die Wirkung werden wir aber für uns behalten. Neben den 3 großen Ausflügen widmeten wir uns natürlich auch Desenzano selbst, geschehen mit der alljährlich Stadtrallye, einem ausgiebigen Bummel über den dortigen Wochenmarkt und einem Vormittag im Unterricht unserer Partnerschule. Eine Fahrt über den Gardasee auf die Halbinsel Sirmione mit einer Stadtführung, die von einem Schüler der italienischen Abschlussklasse geleitet wurde, und die Besichtigung der Grotten des Catull, einem Feriendomizil für die reichen Römer der Antike, rundeten das lokale Kulturprogramm ab.

Die Vorzüglichkeit der italienischen Küche konnten wir sowohl zu Hause in unseren Gastfamilien, als auch beim gemeinsamen Pizza essen im Desenzanino genießen. Trotz des umfangreichen Programms kam der Spaß und die Entspannung nicht zu kurz, ob im Gardaland, am Strand, beim gemeinsamen Bowling oder bei Abenden an der Promenade Desenzanos. Wir waren jeden Abend unterwegs bis wir todmüde ins Bett fielen.

Leider vergingen die 7 Tage wie im Flug, sodass wir uns am 5. Oktober unter Tränen wieder von "unseren" Italienern und Gastfamilien verabschieden mussten. Abschließend möchten wir uns bei Herrn Profe Kohl, Frau Maier, Herrn Fillipetti und Frau Puinter für die Organisation, bei Frau Fischer und Profe für die kompetente, lockere und entspannte Begleitung und nicht zuletzt bei unseren Gastfamilien, für deren liebevolle Aufnahme in die Familien, Fürsorge und Engagement uns gegenüber bedanken. Wir hatten eine wundervolle Zeit in Italien und freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch im April.

Susi Schneider, Q11

 

Anna Weber, Q11

Beginnen wir diesen Bericht so unromantisch wie expositionslos mit einer Eingabe bei Gevatter Google: Was fördert die Suchmaschine zum Stichwort „Franziska Wilhelm“ zu Tage? – Die Antwort erfolgt in 0,18 Sekunden: „Ein Roadtrip durch das Land des morbiden Charmes“, bewirbt ihr Verlag Klett-Cotta Wilhelms Erstling „Meine Mutter schwebt im Weltraum und Großmutter zieht Furchen“. Eben jenes Werk stellte die Autorin nun am 16. Oktober am EG der elften und zwölften Klasse vor.

Lucia, Rosana und Milla Enders heißen die drei maßgeblichen Frauen in Wilhelms Roman, und für keine von ihnen hat sich das Schicksal besonders großzügig gezeigt. Von individuellen Eigenheiten abgesehen (Großmutter Lucia beispielsweise hat so viel Bodenständigkeit abbekommen, dass sie, wie der Titel schon sagt, fast schon Furchen zieht) sind alle drei dahingehend benachteiligt, dass sie in den 90ern in Strottenheim leben. Strottenheim ist eine Stadt im Osten Deutschlands, die sich nur durch einen Vorteil aus dem Durchschnitt aller ostdeutschen Städte hervortut: man kann sich besonders komfortabel vor einen Zug werfen. Und davon macht man auch gern Gebrauch in Strottenheim.

Familie Enders betreibt eine Sportplatzkneipe in der Kleinstadt. Dazu hatte die Autorin eine lustige Anekdote parat: eigentlich hätte ihr Roman nämlich „Draußen pissen die Männer gegen den Zaun“ heißen sollen. Die Verantwortlichen vom Verlag waren aber der Meinung, dass dies zu sehr in Richtung Comedy-Buch ginge, und änderten den Titel. Franziska Wilhelm schrieb daraufhin einen Song selben Namens, um ihn nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Diesen gab das Multitalent auch gleich auf der Ukulele zum Besten und bewies dabei, dass sie auch noch eine sehr schöne Singstimme hat.

Neben zwei Kapiteln aus ihrem Buch, vielen Anekdoten und Einblicken in dessen Entstehungsprozess sowie den deutschen Literaturbetrieb allgemein gab Wilhelm auch noch eine Kostprobe ihrer quasi literarischen Wurzeln: sie kommt nämlich eigentlich aus der studentischen Poetry-Slam-Szene (was man auch ihrem Schreibstil immer wieder anmerkte.) Auch damit fand sie bei einem Großteil der Schülerschaft durchaus Anklang.

Durch ihre sympathisch-jugendliche, selbstironische Art hinterließ Franziska Wilhelm insgesamt einen positiven Eindruck bei ihrem Publikum; und mit ihrer charmanten Erzählweise wird sie sicherlich in Zukunft durchaus eine Rolle in der deutschen Buchszene spielen. Nicht zuletzt ist ihr „Abenteuer-Ostdeutschland-Liebesroman“ einfach interessanter Lesestoff. Eine rundum gelungene Lesung.

Am 17.10.2014 fand in Weiden die Oberpfälzer Mannschaftsmeisterschaft im Schulschach statt. Für die „Neuen“ in unserer Schachgruppe kam dieser Termin etwas früh, daher nahm das Erasmus-Gymnasium in diesem Jahr nur mit einer Vierermannschaft in der U15 teil. Nach sieben kräftezehrenden Runden im Schnellschachmodus (20 min Bedenkzeit pro Spieler) belegte unser Team mit 7:7 Punkten den 7. Platz, ein gutes Ergebnis hinsichtlich teils sehr starker Konkurrenz sowie angesichts der Tatsache, dass zwei unserer Spieler auch noch in der U13 startberechtigt gewesen wären. Sebastian Piehler und Paul Parussel an Brett 1 und 3 hatten mit jeweils vier Siegen die besten Einzelbilanzen, Aaron Weiß am zweiten Brett steuerte 3 Punkte bei. Leo Ringer gelang in seiner letzten Partie eine besonders schöne Mattstellung (siehe Bilder); er setzte damit einen passenden Schlusspunkt unter einen gelungenen Wettkampf.

Thomas Güldenberg

"Franzosen" des EG zum 35. Mal zu Gast im Périgord

Koffer statt Schultasche, Gastgeschenk statt Matheheft – für 33 frischgebackene 9.-Klässer begann das Schuljahr diesmal etwas anders als sonst. An einem kühlen Septembersonntag machten sich die Amberger auf den langen Weg zu ihren „corres“ nach Périgueux. Und das bedeutete Schule fürs Leben: Zwei Wochen lang sollten sie bei französischen Familien wohnen, einen Einblick in unser Nachbarland gewinnen - ein Unternehmen, das den Schülern neben sprachlicher in ganz besonderem Maß soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit abverlangte.

Der in der traditionsreichen Geschichte des Schüleraustauschs ungewöhnliche Termin bescherte uns mit herrlichem Sommerwetter den idealen Rahmen für ein vielseitiges Programm: Einblicke in den französischen Familien- und Schulalltag, Streifzüge durch unsere malerische Partnerstadt, Ausflüge ins Dordogne-Tal und nach Lascaux, an den Atlantik und nach Toulouse, ein beeindruckendes Projekt der französischen Kollegen zum 1. Weltkrieg, und natürlich Paris!

So geht Schulanfang, so geht Sommer, und so geht deutsch-französische Verständigung! Auf ein Neues im März 2015, dann begrüßen wir unsere französischen Gäste in Amberg…

 

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Vom 20. bis zum Morgengrauen des 27. September waren 35 Kollegiaten der Q 12 in Begleitung von StRin Biehler und StDin Raschka und dem Schreiber dieser Zeilen zu einer Studienfahrt in der Toskana.

Den tiefsten Eindruck haben wohl nicht die vielen Sehenswürdigkeiten in San Gimignano, Lucca, Florenz, Pisa, Volterra und Siena gemacht, sondern die langen Abende auf der Terasse unserer Bungalows auf dem Campingplatz bei San Gimignano, bei denen das Gemeinschaftsgefühl (auch bei den Buben!) durch vorheriges gemeinsames Kochen und Abendessen gestärkt wurde; vorher war das Einkaufen im Supermarkt ein fester Programmpunkt. In Erinnerung werden wohl auch die toskanischen Bilderbuchlandschaften und die Silhouette der vielen Türme von San Gimignano bei unserer täglichen Heimkehr bleiben. Beim Baden im Meer war das Wetter nicht immer optimal, aber das zweite Mal war dem Strand ein traumhafter Pinienwald vorgelagert.

Trotzdem ist dank pisanisch-romanischem Baustil und Renaissance, die uns öfter begegnet sind, auch die Bildung nicht zu kurz gekommen; der Platz in Lucca, der das Oval des früheren römischen Amphitheaters abbildet, der Domplatz von Pisa und der Alabaster Volterras könnten im Gedächtnis bleiben; die Höhepunkte waren aber zweifellos Florenz und am letzten Tag das stimmungsvolle Siena.

 

Moosburger, OStR 

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