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Aktuelles

Wir, die Klasse 6b, haben uns zusammen mit Frau Raschka und Frau Stief, unseren Latein- und Geschichtslehrerinnen, mit dem Ziel aufgemacht, ganz nah unserer Heimat etwas über die Römer zu erfahren. Nach einer viel zu kurzen Zugfahrt – unser heimliches Highlight des Tages – kamen wir in Regensburg an. Diese Stadt haben wir uns ausgesucht, da sie zur Zeit der Römer „Castra Regina“ genannt wurde und ein römisches Legionslager war. Zuerst besichtigten wir einen Teil der Legionslagermauer, die sich mitten im Parkhaus am Dachauplatz befindet.

Man kann es sich kaum vorstellen, dass Kaiser Marcus Aurelius im Jahr 179 n. Chr. ein Legionslager hat bauen lassen, in dem 6000 Soldaten untergebracht waren. Wenn die gewusst hätten, dass wir heute dort unsere Autos parken! Nachdem wir leider keinen Stein als Andenken mitnehmen konnten, – die großen Quadersteine passten nicht in die Rucksäcke - führte uns Frau Raschka zur „Porta Praetoria“. Es handelt sich um das nördliche Tor des römischen Legionärslagers und ist ca. 2000 Jahre alt. Das Besondere an dem Tor ist, dass es neben dem „Porta Nigra“, dem nördlichen Stadttor von Trier, die einzige erhaltene römische Toranlage nördlich der Alpen ist. Das Tor war für uns ein großes Highlight, da wir an dieser Stelle ein tolles Klassenfoto von uns geschossen haben. Wer kann schon von sich behaupten, an der Stelle posiert zu haben, an der die römischen Soldaten vor 2000 Jahren nach ihrem Feind Ausschau gehalten haben?

Im Historischen Museum haben wir dann in einer Abteilung speziell über die Römer eine Führung von einer Archäologin bekommen. Sie konnte uns sehr viel über den Aufbau des Lagers, die Unterbringung der Soldaten und ihrer Familien und deren Verpflegung erzählen. Anschließend durften wir selbst zu Museumsführern bzw. Römern werden. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und jeder durfte ein Experte für einen der verschiedenen Lebensbereiche der Römer sein. Diese waren „Kochen und Wohnen“, „Kleidung“, „Freizeitgestaltung“ und „Baukunst“. So haben wir z. B. gelernt, dass die Römer bereits Mörtel hatten, Schwämme als Toilettenpapier verwendeten und Sklaven keine Strumpfhosen anhatten. Wann erfährt man schon einmal solche Dinge über die Römer?

Außerdem konnten wir eine Erfindung der Römer – die Fußbodenheizung – in natura sehen. Nach dieser Anstrengung hatten wir uns eine kurze Pause verdient und dabei die Stadt unsicher gemacht. Frau Raschka zeigte uns dann noch den Regensburger Dom, den viele von uns bisher noch nicht von innen gesehen hatten. Man ist sich richtig klein in der riesigen Kirche vorgekommen und wir haben festgestellt, dass es neun Sechstklässler, die sich an den Händen halten, braucht, um eine gotische Säule zu umfassen. Wir können jedem nur empfehlen, sich die Spuren der Römer in Regensburg anzusehen. Ist ja wirklich nur ein Katzensprung! Und Zugfahren macht immer Spaß!


Exkursion nach Regensburg Exkursion nach Regensburg Exkursion nach Regensburg Exkursion nach Regensburg

Sabine Stief, StRefin

Bei der diesjährigen Sportlerehrung der Amberger Schulen durfte unsere Klettergruppe das Erasmus-Gymnasium vertreten:
Simon Bauer, Maximilian Knab, Timon Kleierl, Yannic Lederer und Savan Mack nahmen die Urkunden und Medaillen entgegen, die sie sich als Oberpfalzmeister im Sportklettern redlich verdient hatten! Herzlichen Glückwunsch!
Oberbürgermeister Michael Cerny und Wolfgang Dersch, Leiter des Referats für Kultur, Sport und Schulen, führten gemeinsam durch die Veranstaltung.

Jürgen Eder

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Das P-Seminar Latein 2013/14

Die folgenden Zeilen richten sich zum einen an all diejenigen, die sich in den letzten Wochen und Monaten die bohrende Frage gestellt haben, wie es sich unsere ach so wohlbegüterte Schule nur leisten konnte vor der Aula eine derart meisterhafte Wandmalerei anbringen zu lassen, zum anderen an alle Übrigen Interessierten.

Um keine unnötige Spannung aufkommen zu lassen, sei gleich zu Beginn erwähnt, dass es sich beim Urheber nicht etwa um einen überschwänglich gefeierten Star der Künstlerszene handelt, sondern um die Teilnehmer des diesjährigen P-Seminars im Fach Latein. Doch wie fing das Projekt „Pompejanische Wandmalerei im EG“ wohl an und welche Schaffensphasen durchlief es? Zuerst mussten wir uns natürlich das nötige Wissen um die pompejanische Bilderwelt in der Provinzialbibliothek und  im Internet aneignen. Während gemeinsamer Brainstormingsitzungen kristallisierten sich nun unsere beliebtesten Ideen und Wünsche bezüglich der Motivwahl heraus, wie unter anderem ein farbenfroher Pfau, eine elegant geformte Vogeltränke und nicht zuletzt ein junges Bäumchen. Diese Einzelwerke sollten sich schließlich in einem säulengesäumten antiken Innenhof wiederfinden. Parallel hierzu präparierten wir die Wand so, dass sie unserem Vorhaben problemlos als Untergrund dienen konnte. Den Ideen und Vorbereitungen wollten wir nun auch erste offensichtliche Ergebnisse folgen lassen: So machten wir uns mit allzeit großer Motivation an die Übertragung des mittlerweile angefertigten Entwurfs auf die Wand. Als ersten Schritt malten wir die architektonischen Elemente. Hierzu opferten wir gerne viele Nachmittagsstunden und sogar einige Tage unserer Sommerferien. Doch die Arbeit konnte sich sehen lassen und so war es uns möglich uns an die Ausarbeitung komplizierterer Bereiche unserer Malerei zu wagen. Auch diese verlief aufgrund unserer mittlerweile praxiserprobten Maltechniken problemlos, weshalb wir noch vor Anbruch der Weihnachtsferien das vollendete Werk bestaunen konnten.

Schließlich müssen wir uns einerseits bei unserer betreuenden Lehrerin Frau StDin Schleicher für ihr stetiges Engagement, sowie ihre Ratschläge und Hilfestellungen in jeglichen Situationen bedanken. Andererseits aber auch beim Hausmeisterehepaar Roth, das uns mitunter mit Material aushalf und unsere gelegentlich gestiftete Unordnung nicht allzu ernst nahm. Um uns letztlich nicht den Vorwurf der Schleichwerbung entgehen zu lassen, sei auch ausdrücklich ein großes Dankeschön an den Malerbetrieb Daller gerichtet, der uns in das wunderbar bunte Reich der Acryl-, Lack- und Deckfarben einführte.  So möchten wir nun, in der Hoffnung unsere Malerei werde auch nach unserer bald endenden Zeit am EG noch viele Schülergenerationen erfreuen, mit einem leicht abgewandelten Zitat schließen:

Vita [Schola] brevis, ars longa.

 

Christian Hausmann und Johannes Winkler, Q11

„Non scholae, sed vitae discimus“, sprach dereinst ein wichtiger alter Mann, und ein weiterer rief aus: „Überall regt sich Bildung und Streben!“ Der erste war Seneca, der zweite Goethe; und beide wären keine wichtigen alten Männer, hätten sie nicht öfter kluge und wahre Dinge gesagt, denen noch Jahrhunderte nach dem Ableben ihrer Schöpfer Gültigkeit innewohnt. Zu einer akuten Aufwallung jener Bildung und jenes Strebens kam es nämlich erst jetzt wieder an unserer Schule – am Freitag, den 16. Januar beim internen Jugend-debattiert-Entscheid.

In insgesamt vier Debatten wurden insgesamt vier Schulsieger bestimmt. Zunächst zwei in der  Sekundarstufe I (also achte und neunte Klassen), in der hoher Konkurrenzdruck herrschte: Aus acht Bewerbern konnten sich Hanna Schöpf (9b) und Julian Riß (9c) durchsetzen. In der Sekundarstufe II  gab es nur eine Debatte, da der Wettbewerb mit vier Teilnehmern doch deutlich übersichtlicher war: Hier erlangte Julian Prechtl (Q11) ob seiner herausragenden rhetorischen Fähigkeiten und messerscharfer Argumentation knapp die besondere Gunst der Jury, vor Christian Hausmann (Q12), der durch besonders ausgereifte Sachkenntnis dank eingehender Vorbereitung bestach. Als enthusiastisches Publikum fungierten  die neunten Klassen. In den Siegerehrungen durften alle Teilnehmer und Sieger dann ihre verdienten Urkunden entgegennehmen und wohlwollenden Reden der betreuenden Lehrkräfte Frau Druckseis und Frau Biehler lauschen.

Um zum anfänglichen Bild vom Lernen fürs Leben zurückzukehren: allen Jugend-debattiert-Absolventen ist wohl eines gemeinsam, und zwar ein Vorteil. Dieser Vorteil wird genau dann relevant, wenn es darum geht, zu argumentieren und - vor allem - zu überzeugen. Väter von der Notwendigkeit eines neuen iPhones, Mütter von dem Besuch einer Party bis vier Uhr nachts trotz Schule am nächsten Tag, Schuldirektoren von der eigenen Unschuld, spätere Firmenchefs von der eigenen Überlegenheit…wer durch die Feuerprobe der Jungend-debattiert-Debatte gegangen ist, wird sich nicht leicht mit abgeschmackten Totschlagphrasen abspeisen lassen. Er wird diskutieren, bis die Worte Funken sprühen. Und somit haben unsere Schulsieger wesentlich mehr errungen als den Schulsieg: sie haben fürs Leben gelernt. Mögen sie ihre Erfahrungen nutzen.

Anna Weber, Q11

Am 18. Dezember gingen wir mit unserer Paralellklasse 9a in das Berufsinformationszentrum kurz BiZ. Das ganze wurde von unseren Wirtschaft und Recht Lehrern Herrn Sehnke und Herrn Reuter organisiert. Nach einem Kurzen Weg an der Stadtmauer entlang kamen wir gegen 9:55 an. Zu Beginn hielt eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit einen Vortrag, indem sie uns erklärte, was wir für Möglichkeiten wir nach der Mittleren Reife und dem Abi haben. Nach einer guten Stunde endete der Vortrag und wir konnten uns im Internet zur eigenen Informationsbeschaffung bewegen.

Es waren bestimmte Seiten, wie zum Beispiel die der Bundesagentur oder Planet Beruf vorgeschlagen. Dort konnten wir einen Test machen. Indem wir der Seite Informationen über unsere Stärken und Interessen gaben, sagte sie uns welche Ausbildungsberufe für uns geeignet wären. In der Regel kamen lustige und teilweise unerwartete Ergebnisse raus, aber es sollte vor allem als Inspiration dienen. Auch hierfür hatten wir ungefähr eine gute Stunde Zeit, ehe wir uns auf den Rückweg machten.

Pünktlich zur sechsten Stunde waren wir dann wieder in der Schule.

 Paul Parussel, 9c

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