+++ Einladung zum Infoabend „Cybermobbing“ am Dienstag, 25. Juli 2017, um 19.00 Uhr in der Aula +++

Aktuelles

Am 10.12.14 hatten die Schüler/innen des EGs zum ersten Mal die Gelegenheit, in der Schule leckere Obstbecher zu kaufen.

Das Angebot wurde von jedem fünften Schüler angenommen, so dass insgesamt um die 100 Obstbecher verkauft wurden. Die Obstbecher-Aktion entstand unter Federführung des neu gegründeten Essensgremiums, das es seit Herbst am EG gibt. Begleitet wird dieses Team von einem Ernährungscoach der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern – in unserem Fall Diplom-Ökotrophologin Frau Angelika Meindl.

In Zukunft können die Obstbecher immer mittwochs in den Pausen beim Hausmeisterehepaar erworben werden.

 

 

 ...ist gar nicht so leicht wie man vielleicht denkt!

Vor allem wenn es darum geht, sich unter vielen Mitbewerbern um einen Job durchzusetzen. Wie viel Eigenlob ist erlaubt? Was ist schon zu dick aufgetragen? Worin bestehen absolute No-Gos? Aber was meistens gilt, das gilt auch hier: Übung macht den Meister!

Deswegen machte sich die Q11 am vergangenen Freitag auf, um an der OTH in Amberg Fach- und Führungskräften der Firmen AOK, Conrad Electronic, Siemens und Sparkasse gegenüber zu stehen oder zu sitzen. Dabei ging es teils ans Eingemachte, waren fingierte Bewerbungsgespräche und Gruppendiskussionen zu bestehen.

Im Anschluss wurde nicht an konstruktiver Kritik seitens der Beobachter gespart. Auch wurden die Bewerbungsmappen der Teilnehmer gesichtet und besprochen, um sie für den späteren Ernstfall zu optimieren.

Es war ein spannender Vormittag, und wir wünschen all unseren Schülern, dass er sich eines Tages auszahlt!

Andrea Druckseis-Haas, Stefan Sehnke, Jürgen Eder

 

Auch dieses Jahr führten die Tutoren wieder ihre Nikolausaktion durch.

Entwicklungsländer werden zunehmend in den Welthandel eingebunden, dafür sorgen große Konzerne, die dort Rohstoffe abbauen oder das niedrige Lohnniveau in ihren Produktionsstätten nutzen. Dieser Prozess ist nicht aufzuhalten. Doch werden die Entwicklungsländer dadurch automatisch weiter ausgebeutet oder kann eine solche Unternehmensverlagerung den Startschuss für Entwicklung und Wohlstand geben? Das hatten die Schülerinnen und Schüler der beiden Geographiekurse in der Q12 diskutiert, darüber hatten manche regelrecht gestritten.

Vergangenen Montag schauten wir dann gemeinsam den Dokumentarfilm `Blood in the Mobile´ an, der die unglaublichen, menschenverachtenden Umstände anprangert, unter denen in der Demokratischen Republik Kongo Coltanerze abgebaut werden, also Rohstoffe, die besagte Global Player dann aufkaufen und die in nahezu allen unserer IT-Produkte zu finden sind. Im Anschluss daran berichtete Herr Dr. Bleyer vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft über seinen Lehrstuhl: Den UN-Prinzipien für verantwortungsvolle Management-Ausbildung verpflichtet, arbeite man an der OTH Amberg in Forschung und Lehre daran, den zukünftigen Entscheidungsträgern Methoden an die Hand zu geben, die Folgen der von ihnen gesteuerten Wirtschaftsaktivitäten zu untersuchen, zu bewerten und schließlich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Unsere Schüler waren in doppelter Hinsicht angesprochen: Sie könnten sowohl als Konsumenten sowie als Entscheidungsträger der Zukunft dazu beitragen, dass Nachhaltigkeit, Ethik und wirtschaftliche Aktivität miteinander vereinbar werden. Das Regelwerk dazu existiere schon lange, so Herr Dr. Bleyer, das Handwerkszeug zur Umsetzung entstehe an Lehrstühlen wie dem seinen. Ein Hoffnungsschimmer, unmittelbar vor unserer Schultüre! Vielleicht ja ein Weg für den einen oder andere im Kurs?

 

Unter der Leitung von Frau Grothaus machten sich die Schüler des P-Seminars Physik des Erasmus Gymnasiums am 10.11.2014 nach Poppenricht in die Grundschule auf. Dort präsentierten sie den interessierten Schülern ihre vorbereiteten Physikversuche.

Trotz kleiner anfänglicher technischer Ausfälle, welche schnellstens durch den Hausmeister behoben wurden, war der routinierte Aufbau der einzelnen Versuche abgeschlossen.

Herr Direktor Peter Lang nahm sich auch genügend Zeit und besuchte sie in den Vorbereitungsräumen. Mit ihm gingen sie nochmals gemeinsam den bereits abgesprochenen Ablauf der Versuche durch. Er wünschte ihnen ein gutes Gelingen und viel Erfolg, damit seine Schüler reichlich physikalische Erfahrungen aus diesem Tag schöpfen können.

Nach der großen Pause starteten sie gemeinsam mit den 19 Schülern der 2b unter der Leitung von Frau Monika Schmidt mit der Auslosung in sechs gleich große Gruppen. Sie begannen mit einer kurzen Vorstellung der Versuchsgruppen und gingen gemeinsam zu den aufgebauten Stationen.

Beim ersten Versuch „Unter Strom“ von Wenzel Huber und Benedikt Breitwieser stellte sich den Kindern die Frage, welche Materialien Strom leiten. Sie durften verschiedene Gegenstände in einen Stromkreis zwischen schließen und mussten durch Wissen oder Erraten das Ergebnis angeben. Das Läuten oder Verstummen einer angebauten Klingel bestätigt und mit Gummibärchen belohnt. Das Highlight war eine Ananas als Versuchsgegenstand.

Als nächstes wurde die Oberflächenspannung von Alexander Meiler und Andreas Hartung „Gestrandete Piraten“ oder besser gesagt „Was schwimmt?“ behandelt. Verschiedene Objekte wurden in einem mit Wasser gefüllten Behälter gelegt. Ziel des Versuchs war, zu zeigen, dass nicht jeder Gegenstand schwimmt, weil die Auftriebskraft nicht immer größer als die Gewichtskraft ist. Die Kinder fanden diesen Versuch sehr leicht, weil ihnen vertraute Alltagsgegenstände benutzt wurden.

„Brandaktuelle Nachrichten“ von Manuel Dworzak und Dominik Wagner war ein Versuch, bei dem die Kindern mit handelsüblicher H-Milch auf weißes Papier schrieben. Nachdem diese durchsichtige Geheimschrift auf einem Toaster erhitzt wurde, ist das Geschriebene wie von Zauberhand sichtbar geworden. Die meisten Zweitklässler kannten dieses Experiment schon mit Zitronen- oder Apfelsaft als Tintenersatz.

Bennedikt Krieg und Steffen Wächter hatten Wort wörtlich „Spaß mit Schall“, mit ihrem Dosen-Telefon. Die ehrgeizigen Schüler wurden in Teams eingeteilt und mussten Botschaften mit Hilfe von Dosen übertragen. An einem Ende der ca. 5 Meter langen Schnur wurde gespannt mit dem Ohr an der Dose gelauscht, was am anderen Ende reingesprochen wurde. Nur wenn das Seil auf Spannung blieb, gelang die Verständigung, denn es entstanden Schallwellen. Durch einen weiteren Versuch, zeigte man, dass allein ein Trommelschlag so viele Schallwellen erzeugen kann, um eine Kerze auszulöschen.

Als nächstes waren Linda Dotzler und Martin Eichenseer mit ihrem „Gebrochenen Licht“ an der Reihe. Sie legten ein Geldstück ohne das Wissen der Schüler unter ein Glas, aber es sah so aus, als sei es im Glas. Nun wurde Wasser dazugegossen und plötzlich was das Geldstück nicht mehr zu sehen. Die Grundschüler waren verblüfft und neugierig, wie dieser Trick wohl funktionieren könnte. Dies entsteht durch den Ein- und Ausfallwinkel unseres Blickes, welcher durch das Wasser verändert wird.

Das wäre doch eine tolle Idee, das Taschengeld vor meinen jüngeren Geschwistern zu verstecken, kam als Reaktion von einem Mädchen.

Beim letzten Versuch „Wer wird Millionär“ von Andreas Pirke und Johannes Schmidt sollten die Kinder ein Geldstück mit Hilfe zweier Spiegel vervielfältigen. Durch richtiges Positionieren der Spiegel wurde aus einer winzigen Geldmenge ein Vermögen. Den Kindern machte es aber viel mehr Spaß, sich selbst zwischen den Spiegeln zu klonen.

Als krönenden Abschluss ließ der mutige Martin Eichenseer eine selbstgebaute Rakete in die Luft gehen.

 

von Janik Donhauser

 

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