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Aktuelles

Impressionen von der Theateraufführung der Unter- und Mittelstufe

Alexander Golfidis ist ein ehemaliger Heroinabhängiger und hat über diese Zeit auch ein Buch veröffentlicht mit dem Titel "Der Heroin Schuster". Der Titel ist eine Anspielung auf seinen Beruf als Schuster und seine Heroinsucht zu der damaligen Zeit. Nun war er am 29.06.2015 an unserer Schule, um über sein Leben als Heroinabhängiger zu berichten.   Zu Beginn erzählt er von seiner Kindheit, in dieser er nie gedacht hätte ein "Junkie" zu werden. Auch erfährt man von seinem schlechten Verhältnis zu seiner Mutter und seinen beiden Schwestern, die neben seiner Tante und seiner Großmutter in demselben Haus lebten. Zu seinem Vater hingegen hatte er ein sehr gutes Verhältnis und sah ihn als seinen Held an, bis jener aufgrund einer schweren finanziellen Krise nach New York zog. Besonders hervorgehoben wird das Hochhausviertel, welches er nach seinem Übertritt auf die Hauptschule in einem Vorort von München jeden Morgen passieren musste.

Um in der für ihn gewaltsamen Gegend besser klar zu kommen, wurde er Mitglied einer berüchtigten Clique. Mit dieser startete noch im Kindesalter seine kriminelle Laufbahn. Neben Alkohol und Zigaretten, hatte er auch Umgang mit illegalen Drogen. Da er beim ersten Erlebnis mit einem Joint keine Wirkung spürte, hielt er diese für normale Zigaretten und nahm das Suchtpotenzial von Drogen nicht ernst. Neben schwerer Körperverletzung und Diebstahl begann er auch alle möglichen andere Drogen wie LSD oder SPEED zu nehmen. Ebenfalls wurde er 2 mal in Jugendhaft genommen und kam durch gute Kontakte das erste Mal auch wieder frei. Nachdem er das zweite Mal aus dem Gefängnis kam, wohnte er seitdem in einem Jugendwohnheim und kam zum ersten Mal mit Heroin in Kontakt.

Ab dann fing er auch an öfters die Schule zu schwänzen mithilfe den Befreiungen einer leichtsinnigen Ärztin und vorgetäuschten Verletzungen. Und obwohl ihm die Wirkung von Heroin nicht gefiel, konnte er nicht aufhören es zu nehmen. Auch begann er damit zu dealen und sein Geld dadurch zu verdienen. Irgendwann wollte er mit Hilfe des Methadonprojektes den ersten Entzug wagen. Allerdings verschärfte sich bei ihm das Drogenproblem,da er zusätzlich nicht auf Heroin verzichten konnte. Nach etwa 14 Jahren, vielen Rückschlägen und hoffnungslosen, qualvollen Versuchen, ohne Drogen klar zu kommen, hat er es nach dem 4. Entzug geschafft, die Sucht bis heute (mittlerweile schon 16 Jahre) zu beenden.

Alle Delikte sind mittlerweile verjährt und er kann nicht mehr dafür belangt werden. Der Vortrag war somit sehr informativ und hat bei uns einen prägenden Eindruck hinterlassen. Das Ganze wurde auch von den Bildern untermalt, die er uns zeigte. Die Vorträge fanden in den 8. und 9. Klassen statt und die Kosten dafür wurden vom Elternbeirat übernommen. Herzlichen Dank an den Elternbeirat für diese finanzielle Unterstützung!

 Wender Christian, Lederer Christoph (9c)

 
 

Am Donnerstag, den 25.06.2015, fand das alljährliche Sportfest statt. Wie schon im letzten Jahr betreute der Schulsanitätsdienst auch heuer diese Veranstaltung wieder sanitätsdienstlich.

Bei angenehmen Temperaturen fanden sich die Schüler am FC-Platz ein, um in den Disziplinen Sprint, Weitsprung und Weitwurf möglichst gut abzuschneiden. Um hier etwaige Verletzungen und Notfälle zu versorgen, war der Schulsanitätsdienst stets mit 2 Teams, welche von der Einsatzleiterin koordiniert wurden, im Einsatz. Dabei gab es mehrere kleinere, jedoch auch einige größere Notfälle zu behandeln, der Rettungsdienst musste jedoch zum Glück nie hinzugezogen werden. Die insgesamt 11 Einsätze zeigen aber auch, dass eine Abstellung durch den Schulsanitätsdienst bei solchen Veranstaltungen durchaus Sinn macht.

Maximilian Knab, Q11

Sommersonnwende: lange warme Tage – ideal für Outdoorsport!
Von wegen: Schafskälte und bedeckter Himmel, statt kurzen Hosen Jacken tragen!

Und trotzdem war es ein super Nachmittag: Vergangenen Freitag trotzte die Klettergruppe der kühlen Brise und den drohenden Regenwolken und verbrachte einen spaßigen und erfolgreichen Klettertag am Bettelmannfels nahe Kastl. Dem Kletterer kommt die kühle trockene Luft entgegen, und so versuchten wir uns in Routen bis zum achten Schwierigkeitsgrad! Meist erfolgreich, und dank Nico immer mit genügend Unterhaltung...

 

Am Donnerstag, den 21.05., unternahmen die 12 Tutoren, darunter sogar einer aus der scheidenden Q12, einen Ausflug mit den 5.Klassen und den Lehrkräften Frau Graf und Frau Hirsch, der erstmals in den Kletterwald nach Pottenstein ging.

Knapp eine Stunde dauerte die Busfahrt bis hin zum Ziel, an dem jeder zuallererst seine Ausrüstung, sowie anschließend eine kurze Einweisung an das System des Kletterwaldes bekam. Danach war den Schülern und Schülerinnen freie Zeit geboten, um die Parcours, die, wie es der Name schon sagt, rein im Wald gelegen sind, zu bewältigen. Dabei mussten alle, egal ob klein oder groß, ganz unten anfangen und sich bis hin zum drittschwersten Rang hocharbeiten – da war nämlich für alle 5.Klässler aufgrund der Aufsichtsregelungen Schluss. Mutige Tutoren trauten sich jedoch vereinzelt sogar bis hoch zum „schwarzen Parcours“ namens „Gorilla“ und meisterten diesen mit Bravour.

Nach einigen, jedoch leider zu wenigen Stunden, stiegen alle Beteiligten in den Bus, um den Weg zurück nach Amberg anzutreten. Die einen hochmotiviert und aufgeregt – andere hingegen erschöpft und kaputt. Alles in allem war der Ausflug ein absoluter Erfolg und es bleibt zu hoffen, dass das Klettern in den folgenden Jahren auch stattfinden wird.

Angelika Kunz, Q11

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