+++ Wir wünschen der ganzen Schulfamilie schöne und erholsame Ferien. Am Dienstag, 12.09.2017 gehts dann wieder los ......+++

Die Erfolgsautorin Isabel Abedi zu Gast am EG

Montag, 6. Februar, 11:35 Uhr – der Mediensaal des Erasmus-Gymnasiums füllt sich mit lärmenden Acht- und Neuntklässlern, für die nun eine 90-minütige Autorenlesung abgehalten werden soll. Wohin man auch blickt, man sieht überall leuchtende Smartphone-Displays – bis die Jugendbuchautorin Isabell Abedi zusammen mit dem Schulleiter Herrn OStD Seidl erscheint. Auf Einladung von Herrn OStR F. Häusler und in Kooperation mit der Buchhandlung Volkert ist die bekannte Schriftstellerin ans EG gekommen, um aus ihrem aktuellen Werk „Die längste Nacht“ vorzutragen. Nach einer kurzen Vorstellung durch den Schulleiter startet die Lesung. Zunächst erklärt Abedi ein paar Dinge zu ihrem Buch, z. B. dass die Geschichte in Italien spielt und die Schauplätze real sind, was den Text noch anschaulicher und spannender macht. Außerdem -  so erzählt sie weiter - verarbeitet sie häufig eigene Erfahrungen in ihren Büchern, da sie am besten schreiben kann, wenn sie z.B.  die Orte schon mit eigenen Augen gesehen und dort auch etwas erlebt hat.

„Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ Mit diesem Zitat von Friedrich Nietzsche beginnt Isabell Abedis ihren ersten „Trailer“. So nennt sie die kurzen, spannungserzeugenden Ausschnitte aus ihrem Buch, die sie nacheinander und unverbunden vorträgt. In dem Buch geht es um die junge Vita, die nach ihrem Abitur mit ihren Freunden eine Fahrt quer durch Europa antritt und – vermeintlich - durch Zufall auf das kleine Dorf Viagello in Italien stößt. Dort trifft sie einen geheimnisvollen Seiltänzer, der - genauso wie seine Familie -  für Vita etwas Besonderes an sich hat. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah – in jener längsten Nacht….

Circa dreißig Minuten lang lauschen alle Anwesenden gebannt dem Vortrag der Autorin und als sie den letzten „Trailer“ beendet hat, brandet großer Beifall auf. Im Anschluss an die Lesung gewährt Isabel Abedi einen Einblick in ihre Arbeitsweise und zeigt zahlreiche Fotos von Orten, die im Roman vorkommen, von ihrem Arbeitszimmer, von ihren Hilfsmitteln, die sie beim Schreiben verwendet etc. Danach beantwortet sie eifrig die zahlreichen Fragen von Schülern, die ihre Lesung mehr als gelungen finden, und gibt Autogramme.

Fazit: Es ist also sehr wohl möglich, eine Autorenlesung für Jugendliche abzuhalten!

Carolin Hetterle, 9b

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